Themenschwerpunkt: Depression
Menschen ab 40 Jahren mit erhöhten Entzündungsmarkern wie C-reaktivem Protein (CRP/Hs-CRP) und Interleukin-6 (IL-6) haben ein signifikant höheres Risiko für Sterblichkeit und Depression. Ein gezieltes Monitoring dieser Entzündungsmarker im Rahmen der Nachsorge chronischer Erkrankungen könnte zukünftig präventiv genutzt werden.
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Die antidepressive Wirkung von Sport auf depressive Symptome wird Veränderungen der Menge von Cortisol, dem Stresshormon, zugeschrieben. Dass Sport das Cortisol beeinflusst, konnte bei gesunden Menschen nachgewiesen werden. Dass Sport aber ähnlich auch bei Menschen mit einer Depression den Cortisolwert verändert, wurde nun von brasilianischen Forschern in einer vergleichenden Analyse gezeigt: häufigerer, anstrengender Sport senkte messbar die Menge an Stresshormon.
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Die vorliegende Studie untersuchte, ob Gartenarbeit mit oder ohne grüne Pflanzen und Bewegung im Grünen gleicher Intensität ähnlich vorteilhaft für die Psyche sind. Es zeigte sich, dass Grünpflanzen ein wesentlicher Aspekt für Affekt-Verbesserungen sind, und 20 Minuten Gärtnern einem gleich langen Sportprogramm sogar in manchen Punkten überlegen sein kann.
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Erkrankt ein Kind an Krebs, ist dies eine große Belastung für die gesamte Familie. Psychosoziale Interventionen, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 21 Studien, können bei Eltern krebskranker Kinder signifikant Ängste, Depression und Stress reduzieren sowie die Lebensqualität verbessern helfen.
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Ist die Behandlung mit Agomelatin ein Risiko für die Leber? Ein Vergleich europäischer Behandlungsdaten mit dem Antidepressivum Citalopram verneinen dies. Experten vermuten, dass dies auch dem europäischen Risikomanagementplan zuzuschreiben ist: Ärzte könnten aufgrund des bekannten Risikos für Leberschäden das Medikament Agomelatin nur gezielt ausgewählten Patienten ohne Risikofaktoren verschreiben und stärker auf die gesunde Leberfunktionen achten.
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Die Analyse einer kleinen, offenen Behandlungsstudie zeigte Reizbarkeit als ein Symptom, das auf gute Wirksamkeit von Lamotrigin weisen könnte. Ist ein Mensch mit Depressionen auch gereizt, genervt und schnell verärgert, könnte eventuell die Behandlung mit Lamotrigin – vor allem nach Ausschöpfen anderer antidepressiver Optionen – eine mögliche Behandlungsalternative sein. Weitere, größere Studien sollten nun aber klären, wie verlässlich dieser Zusammenhang ist.
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Aerober Sport reduzierte depressive Symptome bei Jugendlichen signifikant, besonders bei denen mit diagnostizierter Depression, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 18 randomisiert-kontrollierte Studien. Demnach war mehrmals wöchentlicher Sport mittlerer Intensität für etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde besonders effektiv.
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Aerober Sport reduzierte depressive Symptome bei Jugendlichen signifikant, besonders bei denen mit diagnostizierter Depression, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 18 randomisiert-kontrollierte Studien. Demnach war mehrmals wöchentlicher Sport mittlerer Intensität für etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde besonders effektiv.
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Insomnie ist nach einer Analyse von 5 Studien mit 898 Patienten mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Remission bei Depression assoziiert, speziell bei medikamentösen Therapien. Der Einfluss auf Psychotherapie scheint hingegen gering zu sein. Somit sollte eine mögliche Schlafstörung im Rahmen der Depressionsbehandlung abgeklärt und behandelt werden, um die Chancen auf Symptomfreiheit zu verbessern.
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Insomnie ist nach einer Analyse von 5 Studien mit 898 Patienten mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Remission bei Depression assoziiert, speziell bei medikamentösen Therapien. Der Einfluss auf Psychotherapie scheint hingegen gering zu sein. Somit sollte eine mögliche Schlafstörung im Rahmen der Depressionsbehandlung abgeklärt und behandelt werden, um die Chancen auf Symptomfreiheit zu verbessern.
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Menschen mit koronarer Herzkrankheit können von mobilen Gesundheitsanwendungen wie beispielsweise Gesundheits-Apps signifikant profitieren. Durch diese mHealth-Programme kann die Lebensqualität gesteigert werden und gleichzeitig werden Symptome von Angst und Depressionen reduziert.
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Menschen mit koronarer Herzkrankheit können von mobilen Gesundheitsanwendungen wie beispielsweise Gesundheits-Apps signifikant profitieren. Durch diese mHealth-Programme kann die Lebensqualität gesteigert werden und gleichzeitig werden Symptome von Angst und Depressionen reduziert.
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Intraoperativ während des Kaiserschnitts gegebenes Esketamin reduzierte die Häufigkeit postpartaler Depression signifikant im Vergleich zu einem Placebo, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 308 Teilnehmerinnen.
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