Themenschwerpunkt: Depression
In einer Querschnittsstudie mit 4 503 US-Veteranen zwischen 65 und 84 Jahren berichtete jeder 10. Cannabiskonsum in den vergangenen 30 Tagen, meist aus medizinischen Gründen (58 %). Bei jedem 3. davon fand die Untersuchung Hinweise auf eine Cannabismissbrauchsstörung. Besondes Jüngere oder Menschen mit Ängsten oder solche mit Einschränkungen im Alltag waren betroffen.
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Eine beobachtende Kohortenstudie mit 269 Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) fand signifikante Verbesserungen von PTBS-Symptomen, Ängsten, Schlaf und gesundheitsbezogener Lebensqualität über 18 Monate mit Medizinalcannabis.
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Die Behandlung mit Cannabidiol-Produkten mit und ohne geringe Mengen an THC über 8 Wochen bei Menschen mit Alkoholkonsumstörung war gut verträglich, zeigte eine Machbarkeitsstudie mit 44 Teilnehmern. Die Behandlung mit CBD+THC führte zu geringerem Verlangen nach Alkohol, hatte aber keinen Einfluss auf die tatsächliche Konsummenge pro Tag.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien fand, dass Sportinterventionen einen wichtigen Beitrag zur Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Depression leisten können. Besonders wirksam waren Interventionen mit einer Frequenz von mehr als dreimal wöchentlich, bei einer Dauer individueller Einheiten von unter einer Stunde und mit einer Gesamtdauer des jeweiligen Programms von mindestens 8 Wochen. Alters-angemessene Sportangebote sollten demnach besonders gefördert werden, um depressiven Symptomen von Heranwachsenden zu begegnen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Patienten stellte Verbesserungen von Schmerz und Schlafqualität mit Cannabis-basierter Behandlung versus Placebo fest, die keine klinisch bedeutsamen Maße erreichten. Die Autoren schließen, dass eine Cannabis-basierte Medizin somit nicht sinnvoll zur Behandlung bei Schmerz nach Verletzung des Plexus brachialis einzusetzen ist.
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Smartwatches, die Gesundheitsdaten aufzeichneten, konnten Ärzten dabei helfen ihr Risiko für Burnout zu senken und ihre Resilienz zu stärken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie Ärzte mit und ohne Smartwatch miteinander verglichen.
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Der gelegentliche Konsum von Cannabis im vergangenen Monat beeinflusst nicht das Ausmaß körperlicher Aktivität, fand die Analyse einer Querschnittsstudie über 19 936 Menschen in Belgien.
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In einer 48-wöchigen Studie an gesunden älteren Menschen zeigte die wöchentliche Einnahme von niedrig dosiertem Rapamycin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Besonders bei Frauen verbesserten sich Muskelmasse, Schmerzempfinden und das Wohlbefinden signifikant.
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Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 200 älteren Menschen mit Risiko für kognitiven Abbau fand, dass Chorsingen genauso wirksam ist wie ein strukturiertes Gesundheitsbildungsprogramm. Beide Interventionen senkten das Risiko für Depressionen und Angststörungen.
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In einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie mit 71 Patienten erreichte eine personalisierte transkranielle Gleichstromstimulation (HD-tDCS) über 12 Tage eine bessere Linderung depressiver Symptome über 4 Wochen als eine Scheinbehandlung. Die Autoren betonen, dass die Wirksamkeit etwas schneller erscheint als von medikamentösen Therapien bekannt ist, aber dass längerfristige Untersuchungen mit direktem Vergleich nötig sind.
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Menschen ab 40 Jahren mit erhöhten Entzündungsmarkern wie C-reaktivem Protein (CRP/Hs-CRP) und Interleukin-6 (IL-6) haben ein signifikant höheres Risiko für Sterblichkeit und Depression. Ein gezieltes Monitoring dieser Entzündungsmarker im Rahmen der Nachsorge chronischer Erkrankungen könnte zukünftig präventiv genutzt werden.
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Die antidepressive Wirkung von Sport auf depressive Symptome wird Veränderungen der Menge von Cortisol, dem Stresshormon, zugeschrieben. Dass Sport das Cortisol beeinflusst, konnte bei gesunden Menschen nachgewiesen werden. Dass Sport aber ähnlich auch bei Menschen mit einer Depression den Cortisolwert verändert, wurde nun von brasilianischen Forschern in einer vergleichenden Analyse gezeigt: häufigerer, anstrengender Sport senkte messbar die Menge an Stresshormon.
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Die vorliegende Studie untersuchte, ob Gartenarbeit mit oder ohne grüne Pflanzen und Bewegung im Grünen gleicher Intensität ähnlich vorteilhaft für die Psyche sind. Es zeigte sich, dass Grünpflanzen ein wesentlicher Aspekt für Affekt-Verbesserungen sind, und 20 Minuten Gärtnern einem gleich langen Sportprogramm sogar in manchen Punkten überlegen sein kann.
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