Themenschwerpunkt: Endometriose
In einer Metaanalyse wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeitsbehandlungen und Brustkrebsrisiko untersucht. Die allgemeine Analyse des Zusammenhangs ergab keine signifikante Erhöhung des Brustkrebsrisikos durch Fruchtbarkeitsbehandlungen. Eine Untergruppenanalyse einzelner Methoden ergab zudem keine Erhöhung des Risikos bei Frauen, die sechs oder mehr Behandlungszyklen zur in-vitro-Fertilisation erhielten sowie für die hormonelle Behandlung mit Clomifen, humanem Choriongonadotropin, Gonadotropin-Analoga und Progesteron.
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Endometriose ist bei vielen betroffenen Frauen mit starken Unterleibsschmerzen und folglich verschlechterter Lebensqualität verbunden. Ob und wie Physiotherapie dabei helfen kann, diese Symptome zu lindern, wurde in einem systematischen Review mit Metaanalyse zusammengefasst.
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Endometriose kam bei den befragten kanadischen Frauen recht häufig vor (7 %) und führte zu hoher Symptomlast. Im Durchschnitt vergingen 5,4 Jahre bis zur Diagnose.
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Die Studie deutet an, dass GnRH-Agonisten wirksamer sein könnten als die Antibabypille oder Dienogest, um das Volumen der Gebärmutter bei Adenomyose zu verringern.
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Cannabis ist schon bekannt dafür bei anderen Krankheitsbildern als Therapie eingesetzt zu werden, beispielsweise zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Epilepsie oder Übelkeit nach einer Chemotherapie. Nun wurde es erstmals zur Behandlung von Schmerzen und weiteren Symptomen der Endometriose eingesetzt und mittels selbstgeführter Dokumentation über ein App StrainprintTM eingesetzt.
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Eine Operation einer tief infiltrierenden Endometriose kann nach mehreren fehlgeschlagenen künstlichen Befruchtungen positiv auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft wirken. Eine eventuelle Schwangerschaft tritt dann innerhalb von einem Jahr nach der Operation auf.
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Bei einem Transfer mit gefrorenen Embryonen (hauptsächlich im Blastozysten-Stadium) war das Risiko für SGA-Neugeborene geringer als bei Frauen mit Endometriose, die frische Embryonen erhielten.
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Die Studie untersuchte Strategien, um einen Rückfall nach einer Endometriose-Operation zu verhindern. Die Behandlung mit GnRH-Analoga oder oralen Verhütungsmitteln konnte effektiver Symptome vermeiden und Rückfälle verhindern.
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Eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien konnte eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms bei Endometriosepatientinnen aufdecken.
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Die Auswertungen zeigen, dass Endometriose und Reizdarmsyndrom vermehrt gemeinsam auftreten können. Dabei ist jedoch unklar, ob Medikamente oder andere Faktoren die gastrointestinalen Symptome beeinflussen.
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Eine kleine Studie aus dem Iran untersuchte, ob die Schmerzen von Endometriose-Patientinnen durch die Einnahme von Milchsäurebakterien vermindert werden können. Dabei zeigte sich ein positiver Effekt auf die Schmerzen während der Menstruation und das allgemeine Schmerzempfinden. Die Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und chronische Beckenschmerzen wurden allerdings nicht beeinflusst.
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Diese Studie stellte fest, dass Kinder von Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen ein erhöhtes Risiko für eine juvenile idiopathische Arthritis haben. Eine eventuelle Fruchtbarkeitsbehandlung oder künstliche Befruchtung erhöhten das Risiko aber nicht.
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Endometriose ist eine der am weitesten verbreiteten, gynäkologischen Krankheiten, knapp 10 % der Frauen leiden darunter. Allerdings wird Endometriose meist erst sehr spät erkannt. Wie groß die Verzögerung bei der Diagnose von Endometriose tatsächlich ist, wurde in dieser Studie untersucht.
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