Themenschwerpunkt: Endometriose
Endometriose ist eine gynäkologische Krankheit, die bei bis zu 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter vorkommt. Wie die klinische Werte und Fruchtbarkeit mit dem Alter der betroffenen Frauen zusammenhängen, wurde in dieser Studie genauer betrachtet.
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Bei entzündlichen Abszessen im Bereich der Eierstöcke und der Eileiter werden betroffene Frauen häufig laparoskopisch behandelt. Welche Faktoren ein Risiko für einen Rückfall gelten und für eine Wiederkehr der Symptome sorgen können wurde in dieser Studie untersucht.
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Astaxanthin (AST) ist ein rötlicher Farbstoff aus Algen, der Wildlachs zu seiner Fleischfarbe verhilft. In einer klinischen, Placebo-kontrollierten Studie mit 50 Teilnehmerinnen besserte AST als 12-wöchige Vorbehandlung zu einer Kinderwunschbehandlung bei Frauen mit Endometriose eine Verbesserung von Entzündungsmarkern und oxidativem Stress und steigerte die Zahl der gereiften Oozyten und qualitativ hochwertigen Embryos.
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Zur Behandlung der Endometriose werden oberflächliche Läsionen häufig chirurgisch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) entfernt. Eine neue Methode ist die Hybrid-Argonplasma-Koagulation (HybridAPC), bei der die Läsionen kontaktlos durch Hitze entfernt werden. Eine randomisierte klinische Studie mit 39 Patientinnen zeigte nun, dass diese Methode im Vergleich zur üblichen Methode sicher und schneller ist und womöglich weniger Verwachsungen nach sich zieht. Die Eradikationsrate unterschied sich nicht signifikant, war jedoch bei HybridAPC nominell geringer.
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Die Ursachen und die Entstehung der Endometriose sind weitestgehend unbekannt. Die Ergebnisse der Studie zeigten einen Zusammenhang zwischen Migräne und Endometriose. Frauen, die an Migräne leiden, sollten daher verstärkt auch auf Endometriose getestet werden.
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Frauen mit Endometriose, die drei Monate vor einer IVF mit GnRH-Agonisten behandelt wurden, hatten weniger Zytokine in der Follikelflüssigkeit und eine höhere Befruchtungsrate. Die klinische Schwangerschaftsrate unterschied sich jedoch nicht.
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Die orale Einnahme von Relugolix besserte Schmerzen bei Endometriose und wurde gut vertragen. 40 g Relugolix entsprachen Wirkung und Effizienz von Leuprorelin. Sowohl bei der Wirkung als auch der Verträglichkeit konnte eine Dosis-Wirkungs-Beziehung gesehen werden.
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Kinder, die aus einem Transfer mit gefrorenen Embryonen stammten, hatten ein gering erhöhtes Risiko für Krebs im Kindesalter. Bei anderen Methoden oder verschiedenen Medikamenten für die künstliche Befruchtung fielen keine Unterschiede auf.
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Die Studie zeigte, dass Patientinnen mit Endometriose häufiger auch an Polypen der Gebärmutterschleimhaut leiden und diese Polypen oftmals auch mit einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut einhergehen.
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Endometriose ist eine häufige Erkrankung junger Mädchen und Frauen. Bei der Erkrankung kommt es zu Absiedlungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wie zum Beispiel in den Eierstöcken. Die Herde unterliegen dem Einfluss der weiblichen Hormone.
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Die Studie konnte ein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs feststellen, die Wissenschaftler führen dies aber vermutlich nicht auf die künstliche Befruchtung zurück. Auch das Risiko für in situ Brustkrebs war erhöht, aber gering (1,7 Fälle pro 100 000 Personenjahre). Die Studie kann daher nicht vollständig klären, ob die gesehenen Effekte auf die Behandlung zurückzuführen sind.
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Die frühe Erkennung von Endometriose bei noch jungen Frauen bzw. Mädchen ist insbesondere wichtig, um zu verhindern, dass die symptomatischen Schmerzen sich zu einer chronischen Schmerzerkrankung entwickeln. Ob die Schmerzen bei jungen Patientinnen in einer anderen Stärke ausfallen als bei älteren Patientinnen, wurde von den Autoren dieser Studie genauer analysiert.
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Die Ernährung kann bei vielen Krankheiten, auch bei Endometriose, den Krankheitsverlauf beeinflussen. Welche Nahrungsergänzungsmittel eine Rolle bei Endometriose spielen könnten, fassten Wissenschaftler in einem qualitativen Review zusammen.
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