Endometriose

Themenschwerpunkt: Endometriose

Astaxanthin (AST) ist ein rötlicher Farbstoff aus Algen, der Wildlachs zu seiner Fleischfarbe verhilft. In einer klinischen, Placebo-kontrollierten Studie mit 50 Teilnehmerinnen besserte AST als 12-wöchige Vorbehandlung  zu einer Kinderwunschbehandlung bei Frauen mit Endometriose eine Verbesserung von Entzündungsmarkern und oxidativem Stress und steigerte die Zahl der gereiften Oozyten und qualitativ hochwertigen Embryos.

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Zur Behandlung der Endometriose werden oberflächliche Läsionen häufig chirurgisch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) entfernt. Eine neue Methode ist die Hybrid-Argonplasma-Koagulation (HybridAPC), bei der die Läsionen kontaktlos durch Hitze entfernt werden. Eine randomisierte klinische Studie mit 39 Patientinnen zeigte nun, dass diese Methode im Vergleich zur üblichen Methode sicher und schneller ist und womöglich weniger Verwachsungen nach sich zieht. Die Eradikationsrate unterschied sich nicht signifikant, war jedoch bei HybridAPC nominell geringer.

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Die Studie konnte ein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs feststellen, die Wissenschaftler führen dies aber vermutlich nicht auf die künstliche Befruchtung zurück. Auch das Risiko für in situ Brustkrebs war erhöht, aber gering (1,7 Fälle pro 100 000 Personenjahre). Die Studie kann daher nicht vollständig klären, ob die gesehenen Effekte auf die Behandlung zurückzuführen sind.

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Die frühe Erkennung von Endometriose bei noch jungen Frauen bzw. Mädchen ist insbesondere wichtig, um zu verhindern, dass die symptomatischen Schmerzen sich zu einer chronischen Schmerzerkrankung entwickeln. Ob die Schmerzen bei jungen Patientinnen in einer anderen Stärke ausfallen als bei älteren Patientinnen, wurde von den Autoren dieser Studie genauer analysiert.

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