Themenschwerpunkt: Longevity
Eine aktuelle Metaanalyse von 65 Studien konnte zeigen, dass die Einnahme von Metformin mit einem signifikant geringeren Risiko für mehrere Krebsarten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbunden ist. Besonders deutlich zeigte sich die Risikoreduktion bei Brust- und Darmkrebs.
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Wissenschaftler untersuchten, wie sich eine Hormontherapie mit Östrogen oder Östrogen + Progestin auf das Risiko für Brustkrebs in jungen Jahren auswirkt. Während Östrogen einen schützenden Effekt hatte, erhöhte Östrogen + Progestin unter bestimmten Umständen das Brustkrebsrisiko.
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Die Untersuchung zweier großer britischer Langzeitkohorten zeigte, dass ein im mittleren Lebensalter auftretender Hörverlust mit einem leicht erhöhten Risiko für die spätere Entwicklung einer Demenz assoziiert ist. Der Zusammenhang fällt jedoch deutlich geringer aus als in früheren Metaanalysen vermutet. Zudem war das Tragen eines Hörgeräts in dieser Analyse selbst nicht mit einem geringeren Risiko verbunden.
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Demenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, aber auch für das Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung dar. Daher kommt sowohl neuen Therapieansätzen als auch bekannten Wirkstoffen, die bisher für andere Indikationen eingesetzt wurden, eine große Bedeutung zu. Eine aktuell veröffentlichte Studie untersuchte, ob GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes das Risiko für Demenzerkrankungen senken können.
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Eine Analyse über 2 750 ältere Personen in einer Alterungsstudie in den USA spricht für einen Zusammenhang zwischen anhaltenden Schlafstörungen (Insomnie), kognitivem Abbau und erhöhtem Risiko für kognitive Beeinträchtigungen. Besonders reduzierter Schlaf ist demnach problematisch, die Nutzung von Schlafmitteln hingegen nicht.
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Selbst ohne nachweisbare Organfunktionsstörung erhöhte Übergewicht das Krebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, nachdem sie die Daten von mehr als 450 000 Personen analysiert hatten.
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Die KI-Analyse von Bildgebungsdaten von 42 000 Personen vor und teils nach Pandemiebeginn fand, dass die Pandemie messbar zur schnelleren Alterung unserer Gehirne beigetragen hat. Kognitive Effekte schien dies jedoch innerhalb des betrachteten Zeitraums nicht zu haben – lediglich Personen, die an COVID-19 erkrankten, erlitten hierbei Einbußen.
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Kartoffeln und daraus hergestellte Produkte stellen wichtige Energielieferanten dar, können aber auch den Blutzuckerspiegel erhöhen. Damit könnten sie das Risiko steigern, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Ein hoher Verzehr von Pommes frites scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen, fand die Analyse von 3 Kohortenstudien mit Metaanalyse über insgesamt 205 107 Personen.
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Smartwatches, die Gesundheitsdaten aufzeichneten, konnten Ärzten dabei helfen ihr Risiko für Burnout zu senken und ihre Resilienz zu stärken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie Ärzte mit und ohne Smartwatch miteinander verglichen.
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Die Ergebnisse eines Umbrella-Reviews mit Metaanalyse zeigen, dass Lärmbelastung mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, ischämische Herzkrankheit sowie Schlaganfälle verbunden ist. Auch Blutdruckstörungen und EKG-Auffälligkeiten treten bei Menschen unter Lärmbelastung häufiger auf.
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Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass HEPA-Luftfilter den systolischen Blutdruck bei Menschen mit bereits erhöhtem Blutdruck deutlich senken können. Der Effekt trat auch in Umgebungen mit vergleichsweise niedriger Feinstaubbelastung auf.
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Eine neue landesweite Studie in Dänemark fand, dass die Anwendung von vaginalen Estradiol-Tabletten nicht das Risiko für wiederkehrende ischämische Schlaganfälle bei Frauen mit einer Vorgeschichte von Schlaganfällen erhöhte.
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Eine Analyse über genetische, metabolische und Ernährungsdaten von fast 6 000 Menschen über mehr als 30 Jahre fand Zusammenhänge zwischen dem individuellen Genotyp, dem Stoffwechselprofil und der kognitiven Gesundheit. Demnach könnten in der Zukunft gezielte, personalisierte Ernährungsansätze zur Alzheimerprävention möglich sein. Die mediterrane Diät, so das weitere Ergebnis, bietet jedoch schon jetzt eine Chance zur Demenzprävention.
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