Themenschwerpunkt: PCO-Syndrom
Das PCO-Syndrom ist bei betroffenen Frauen häufig Ursache für Schwangerschaftskomplikationen oder sogar Infertilität. In dieser Studie wurde anhand von Daten aus Massachusetts zwischen 2013 bis 2017 ermittelt, ob Frauen mit PCOS anfälliger für Schwangerschaftskomplikationen sind.
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Der veränderte Hormonstatus beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) kann dazu führen, dass die Eierstöcke keine funktionalen und gereiften Follikel freisetzen können. Unfruchtbarkeit ist daher bei PCOS häufig. Eine systematische Recherche und Metaanalyse über 18 Studien und über 2 000 Patientinnen zeigte, dass manche Hormone bei PCOS durch eine Nahrungsergänzung mit N-Acetylcystein (NAC) positiv beeinflusst werden konnten. Die Autoren sehen daher Potenzial für eine ergänzende Behandlung mit NAC bei dem PCO-Syndrom.
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Eine ungesunde Fettanlagerung in der Bauchregion kann sich bei dem polyzystischen Ovarien-Syndrom (PCOS) auch bei Frauen mit normalem Körpergewicht entwickeln und das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen erhöhen. Eine niedrig-dosierte Behandlung mit Flutamid reduzierte in einer kleinen randomisierten und Placebo-kontrollierten Studie bei normalgewichtigen Frauen mit PCOS die abdominale Fettablagerung, dämpfte in-vitro die beschleunigte Lipidakkumulation in neugebildeten Adipozyten und beeinflusste die Glukose-Lipid-Homeostase.
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Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) geht mit großen Veränderungen des Stoffwechsels und des Hormonhaushalts einher. Wie sich diese Veränderungen auf die Haut betroffener Frauen auswirken können, wurde in dieser Studie untersucht.
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Die Ergebnisse zeigen, dass ein erhöhter Blutzucker oder Diabetes die Gedächtnisleistung beeinflussen könnte. Hier scheint das PCO-Syndrom selbst keine Auswirkungen zu haben. Zusätzliche Studien sollten in Zukunft den Zusammenhang zwischen Blutzucker und Gedächtnisleistung untersuchen.
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Patientinnen mit PCOS hatten bei einem Messwert zur Zahngesundheit einen schlechteren Wert, die anderen Messungen waren mit gesunden Personen vergleichbar. Patientinnen mit PCOS sollten daher verstärkt die Kontrolltermine beim Zahnarzt wahrnehmen.
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Bei Patientinnen mit dem polyzystischen Ovarien Syndrom (PCOS) kommt es neben Symptomen wie unregelmäßiger Monatsblutung und Akne auch häufig zu Hyperinsulinismus und erhöhten Androgenwerten, da der Hormonhaushalt gestört ist. In dieser Studie sollte überprüft werden, ob das bei Diabetespatientinnen eingesetzte Medikament Licogliflozin zur Senkung der Insulin- und Androgenwerte bei PCOS-Patientinnen genutzt werden kann.
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Die Studienergebnisse zeigen, dass Metformin während der Schwangerschaft das Gewicht des Kindes in den ersten 4 Lebensjahren negativ beeinflussen kann. Es bleibt zwischen den Vor- und Nachteilen von Metformin abzuwägen, wenn ein Kinderwunsch bei Frauen mit PCO-Syndrom besteht.
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Bei Frauen mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) wurde Carnitin zur Verbesserung der Insulinresistenz und des Fettstoffwechsels eingesetzt, mit dem Ziel, auch positiv auf die Fruchtbarkeit der Patientinnen einzuwirken. Die vorliegende Metaanalyse über 7 Studien zeigte Vorteile der Nahrungsergänzung für den Zuckerstoffwechsel, nicht aber das Lipidprofil. Zudem bestätigten sich Vorteile für die Ovulations- und Schwangerschaftsraten der Teilnehmerinnen.
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Kinder, die aus einem Transfer mit gefrorenen Embryonen stammten, hatten ein gering erhöhtes Risiko für Krebs im Kindesalter. Bei anderen Methoden oder verschiedenen Medikamenten für die künstliche Befruchtung fielen keine Unterschiede auf.
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Die Studie zeigte, dass Frauen mit PCO-Syndrom ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte, aber auch Herzinfarkt haben.
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Die genaue Krankheitsentwicklung des PCO-Syndroms ist noch nicht bekannt, der Zusammenhang mit erhöhten Entzündungswerten hingegen schon. Diese Entzündungswerte lassen sich bekanntermaßen über ein bestimmtes Ernährungsverhalten beeinflussen. Welche Ernährungsmuster den größten Einfluss auf das PCO-Syndrom bzw. erhöhte Entzündungswerte haben, wurde in dieser Studie analysiert.
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Die Studie konnte ein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs feststellen, die Wissenschaftler führen dies aber vermutlich nicht auf die künstliche Befruchtung zurück. Auch das Risiko für in situ Brustkrebs war erhöht, aber gering (1,7 Fälle pro 100 000 Personenjahre). Die Studie kann daher nicht vollständig klären, ob die gesehenen Effekte auf die Behandlung zurückzuführen sind.
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