Psoriasis/Schuppenflechte

Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte

Zum bisher guten Sicherheitsprofil der JAK-Inhibitoren bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis wurden inzwischen Hinweise auf drei mögliche Sicherheitsbedenken verstärkt untersucht. Prof. Peter Nash, Rheumatologie-Experte an der Griffith University in Brisbane (Australien), diskutierte kürzlich das derzeitige Wissen über diese drei potenziellen Risiken und stellte den Kontext zwischen Risiken und Vorteilen der Behandlung her.

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Die Raten für Herpes zoster waren je nach Medikament unterschiedlich hoch. Am höchsten waren sie bei Kombinationstherapien und Kortikosteroiden. Bei Interleukin-Inhibitoren und Apremilast waren die Raten am niedrigsten. Bei Tuberkulose und Hepatitis C waren die Raten unter den Medikamenten vergleichbar.

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Dieser systematische Review analysierte weltweite Ergebnisse sowohl klinischer als auch Echt-Welt-Studien mit topischem Calcipotriol und den kombinierten Topika mit Calcipotriol und Betamethason Dipropionat zur Behandlung milder bis moderater Plaque-Psoriasis. Aus 37 Studien zeigte sich gute Wirksamkeit und Verträglichkeit in der bedarfsweisen Langzeitbehandlung über ein Jahr, mit Vorteilen der Kombinationsbehandlung aus Calcipotriol und Betamethason Dipropionat.

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Neuere Daten deuten auf einen Zusammenhang zwischen häufigen inflammatorischen Hauterkrankungen und chronischer Nierenerkrankung. Dies untersuchten Forscher nun mit Fokus auf chronischer Nierenerkrankung in den Stadien 3 – 5 und den Hauterkrankungen Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Hidradenitis suppurativa (auch bekannt als Akne inversa). Demnach scheinen Neurodermitis, Psoriasis und Hidradenitis suppurativa schwach mit einer chronischen Nierenerkrankung assoziiert sein. Wodurch dieser Zusammenhang zustande kommt und welche klinische Relevanz die Assoziation hat, ist noch unklar. 

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