Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte
Patienten, die mit COVID-19 im Krankenhaus lagen, hatten kein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf und kein erhöhtes Sterberisiko, wenn sie zusätzlich an einer chronisch entzündlichen Erkrankung litten. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einem Vergleich zwischen COVID-19-Patienten mit und ohne chronisch entzündlicher Erkrankung.
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In einer Multizentren-Querschnittsstudie wurde die Behandlungszufriedenheit und Einstellung zur Behandlung bei erwachsenen Psoriasis-Patienten in systemischer Therapie untersucht. Informiertheit, Vertrauen, Arzt-Patienten-Kooperation und Zufriedenheit wurden mit biologischen und konventionellen Medikamenten verglichen. Bei 899 Patienten zeigte sich im Schnitt größere Zufriedenheit und mehr Vertrauen in die Therapie mit Biologika und intravenöser Behandlung.
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In der Studie war Ixekizumab überlegen gegenüber Guselkumab und erreichte eine schnelle Verbesserung der Psoriasis-Symptome. Die Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen vergleichbar. Ixekizumab könnte daher schneller wirken als Guselkumab.
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Die Auswertungen zeigten, dass es eine bidirektionale Assoziation zwischen Uveitis und Psoriasis/Psoriasis-Arthritis gibt. Ärzte sollten diesen Zusammenhang zwischen den Erkrankungen berücksichtigen. Welche gemeinsamen Mechanismen den Erkrankungen zu Grunde liegen, muss allerdings weiter untersucht werden.
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Das Intervallfasten hatte positive Auswirkungen auf die Psoriasis-Arthritis. Dabei konnte ein Gewichtsverlust als Ursache für die Verbesserungen ausgeschlossen werden. Intervallfasten reduzierte Entzündungen, Symptome und Krankheitsaktivität.
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Forscher haben bereits herausgefunden, dass es eine Verbindung zwischen Parodontitis und entzündlich rheumatischen Erkrankungen gibt. Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnbetts. Die Wissenschaftler haben jetzt das Risiko für Parodontitis bei Patienten mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis untersucht.
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Die Studie deutet an, dass eine Reaktivierung der Hepatitis B Infektion unter Ustekinumab eher selten vorkommt. Die Wissenschaftler beschrieben die Anwendung als sicher. Ein Test auf eine möglicherweise schlafende Hepatitis B Infektion vor Beginn der Therapie wird vom Hersteller empfohlen. Patienten mit abgeklungenen Infektionen sollten ihren Virus-DNA Status regelmäßig überwachen lassen.
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Die Ergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff Secukinumab effektiv und sicher bei Psoriasis-Arthritis angewendet werden kann. Schmerzen, Schwellungen und Funktion der Gelenke konnte deutlich im Vergleich zum Placebo verbessert werden. Auch nach einem Jahr war der Wirkstoff noch effektiv. Dabei traf auch die Anwendung mit dem Autoinjektor auf hohe Akzeptanz bei den Patienten.
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Die Studie untersuchte Adalimumab über 3 Jahre. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Patienten, die eine 100%ige Verbesserung der Hautläsionen erreichten, diese Verbesserung auch langfristig beibehalten konnten. Dabei traten keine Bedenken bezüglich Nebenwirkungen auf. Adalimumab kann daher auch langfristig sicher und effektiv angewendet werden.
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Die Studie zeigt, dass Kortikosteroide zwar bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis als auch bei Patienten mit Morbus Bechterew wirksam sind, aber eine größere Effizienz bei Psoriasis-Arthritis zeigen. Sie kommen daher als effektive Behandlungsoption bei Psoriasis-Arthritis in Betracht.
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Die Studie zeigte, dass die Interleukin-17-Hemmer effektiver sein könnten als die TNF-Hemmer, Ustekinumab oder Apremilast. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der beobachtete Zeitraum kurz (10 bis 16 Wochen) war. Die Wirkung über einen längeren Zeitraum könnte anders sein.
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Etwa 40 % der Patienten mit Psoriasis-Arthritis litten an Schlafstörungen, die meist durch Schmerzen und Angststörungen beeinflusst werden. Viele Faktoren scheinen die Schlafqualität zu beeinflussen.
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Die Abgrenzung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis fällt zu Beginn der Erkrankung meist recht schwer. Die Forscher haben jetzt verdeutlicht, welche unterschiedlichen genetischen Risikofaktoren es für die beiden Erkrankungen gibt.
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