Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte
Bei einem Teil der Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) kommt es zu einer Intoleranz gegenüber Methotrexat (MTX) bislang unklarer Ursache. Eine Studie fand dieses Problem bei 61 % der untersuchten 118 Kinder und Jugendlichen. Erhöhte Leberwerte (Alaninaminotransferase, ALT) scheinen damit jedoch nicht in Zusammenhang zu stehen, zeigte die Studie.
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Zwei Jahre nach Ende einer 5-Jahre-Nahrungsergänzung mit Vitamin D blieben protektive Effekte von Vitamin D gegenüber Autoimmunerkrankungen nicht erhalten. Eine frühere Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren war jedoch weiter mit reduzierter Autoimmunerkrankungs-Inzidenz assoziiert.
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Die vorliegende Studie untersuchte, wie häufig eine koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD) bei 503 Psoriasis-Patienten ohne klinische kardiovaskuläre Erkrankung nachzuweisen war. Jeder 3. Patient wies eine CMD auf. Das somit deutlich erhöhte kardiovaskuläre Risiko wurde durch langjährige oder schwere Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Bluthochdruck begünstigt. Die Autoren plädieren für häufigere CMD-Untersuchungen bei Psoriasis-Patienten.
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Antikörper gegen Medikamente (Anti-drug antibodies, kurz ADA) können sich bei Patienten in Behandlung mit dem Anti-TNF-Hemmer Adalimumab bilden. Bei der rheumatoiden Arthritis könnte eine Kombinationstherapie mit Adalimumab und Methotrexat (MTX) dem entgegenwirken. Bei Psoriasis zeigte eine Studie nun aber keinen solchen Effekt der Kombination mit MTX.
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Eine oberflächliche Behandlung mit sogenannten Topika kann bei milder Psoriasis ausreichen, aber auch bei systemischer Behandlung einer schwereren Psoriasis begleitend helfen. Der topische PDE-4-Hemmer Roflumilast erreichte in zwei Phase-3-Studien bei 37 – 47 % der Patienten innerhalb von 8 Wochen klare oder fast klare Haut (IGA 0/1) bei guter Verträglichkeit. Die 2022 in den USA zugelassene Behandlung, so das Fazit, könnte speziell bei Hautfalten eine gute Behandlungsoption darstellen.
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Die vorliegende Post-hoc-Analyse über 2 Phase-3-Studien verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von Tildrakizumab zur Behandlung von Psoriasis bei jüngeren (
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Die vorliegende systematische Recherche mit Metaanalyse über 19 Studien fand einen deutlich erhöhten Mangel an Vitamin D im Serum bei Psoriasis-Patienten im Vergleich zu Kontrollpersonen.
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Die zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen notwendige Hemmung von Immunprozessen kann mit einer geschwächten Immunabwehr einhergehen. Daher kann es zu häufigeren Infektionen kommen. Die vorliegende Metaanalyse über randomisierte und beobachtende, Real-World-Studien mit tausenden Patienten zeigte aber, dass es nur selten zu schweren Infektionen in der zielgerichteten Behandlung von PsA und axSpA kommt.
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Izokibep ist ein neuer, niedermolekularer Inhibitor von IL-17A, der in einer Dosis-Findungs-Studie der Phase 2 mit 108 Psoriasis-Patienten in Deutschland untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Izokibep gut verträglich ist und dosis-abhängig wirksam zur Injektions-Behandlung von Plaque-Psoriasis eingesetzt werden kann.
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Eine Analyse von Real-World-Daten zeigte die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Brodalumab in der Alltagsbehandlung von 606 Psoriasis-Patienten über 3 Jahre.
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Psoriasis kann unterschiedlichste Hautbereiche am Körper betreffen und dadurch individuell sehr anders belastende Symptome mit sich bringen. Eine internationale, prospektive Echtwelt-Studie verglich die Behandlungseffekte mehrere Biologika anhand von 1 978 Patienten. Sehr häufig waren spezielle Hautareale betroffen. Je nach Körperregion konnten Wirksamkeits-Unterschiede über 12 Wochen zwischen den Wirkstoffen festgestellt werden.
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Wissenschaftler führten eine Post-Hoc-Analyse des Zusammenhangs zwischen radiographischer Progression und klinischen Ergebnissen der Behandlung von Psoriasis-Arthritis (PsA) mit Guselkumab durch. Auf Basis einer Phase-3-Studie erwiesen sich sowohl radiographischer Verlauf als auch Symptome wie Gelenkschmerz/-schwellung und Funktionalität als konsistente Hinweise auf ein Therapie-Ansprechen.
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Das Enzym Tyrosinkinase-2 spielt eine Rolle in der Psoriasis-Pathogenese und kann mit Deucravacitinib selektiv gehemmt werden. Wissenschaftler untersuchten nun die Wirksamkeit und Sicherheit von Deucravacitinib bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer Psoriasis im Vergleich zu einem Placebo sowie zu Apremilast. Der Wirkstoff war effektiver als die Kontrollbehandlungen und insgesamt gut verträglich.
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