Eine Psychotherapie muss bei Zwangsstörungen nicht zwingend über viele Monate hinweg stattfinden, um wirksam zu sein. Das zeigt eine randomisierte klinische Studie von Wissenschaftler:innen der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). In der Studie haben die Forschenden die in Bergen (Norwegen) entwickelte Behandlung „Bergen 4-Day Treatment (B4DT)“ mit einer achtwöchigen internetbasierten kognitiven Verhaltenstherapie verglichen. Dabei reduzierte die Kompakttherapie, die sich auf vier aufeinanderfolgende Tage konzentriert, die Zwangssymptomatik deutlich stärker als die achtwöchige internetbasierte Verhaltenstherapie. Auch […]
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Rückfallrisiko beim Schwarzen Hautkrebs kann deutlich gesenkt werden Das Hauttumorzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist maßgeblich an der Phase-III-Zulassungsstudie zur personalisierten mRNA-Impfstofftherapie gegen Schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom) beteiligt, deren Ergebnisse am 24. Oktober beim Europäischen Krebskongress ESMO in Madrid vorgestellt werden. Die Studie wurde zur Veröffentlichung im New England Journal of Medicine angenommen. In der internationalen Studie INTerpath-001 wurde untersucht, ob eine individualisierte mRNA-basierte Krebstherapie die Wirkung der etablierten Immuntherapie mit Pembrolizumab nach der operativen Entfernung eines Hochrisiko-Melanoms verbessert. Der […]
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Fragen an… Dr. Isabell Haase Ein Kind zu bekommen, bedeutet für viele Menschen, die mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung leben, eine besondere Herausforderung – denn bei einer Schwangerschaft ist das bereits von der Autoimmunerkrankung betroffene Immunsystem zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Hochrechnungen zufolge betrifft das etwa eine von vierhundert Schwangerschaften in der Bevölkerung. Dr. Isabell Haase, Oberärztin in der Sektion Rheumatologie der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und dort zuständig für die Spezialsprechstunde Kinderwunsch und Schwangerschaft, erklärt anlässlich des […]
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Bis zu 10.000 Menschen mit einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand könnten laut einer Studie jedes Jahr gerettet werden, wenn Umstehende sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden. Denn auch Laien können mit einer einfach zu erlernenden Herzdruckmassage Leben retten. Anlässlich der bundesweiten Woche der Wiederbelebung (21. bis 27. September) erklärt Dr. Malte Issleib, Reanimationsbeauftragter des UKE, die lebensrettenden Schritte einer Reanimation. Das UKE beteiligt sich am 21. und 22. September vormittags mit einem Informationsstand im Foyer des Hauptgebäudes O10 an der Aktionswoche. Außerdem können […]
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Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, der Nervenzellen bei Multipler Sklerose (MS) vor einem entzündungsbedingten Zelltod schützen kann. Im Zentrum steht ein Protein des Immunsystems – der Komplementfaktor H –, das direkt in Nervenzellen eine schützende Wirkung entfaltet. Die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Ergebnisse könnten neue Wege für Therapien eröffnen, die gezielt den Verlust von Nervenzellen bei progredienter MS verhindern. „Überraschend war für uns vor allem, dass ein Protein des Komplementsystems direkt innerhalb der […]
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Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Basel einen bislang wenig beachteten immunologischen Regelkreis identifiziert, der Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper maßgeblich beeinflusst. Im Mittelpunkt steht das von der Leber produzierte Protein FGL-1, das durch Interaktion mit dem Immunregulator LAG-3 die Aktivität von T-Zellen hemmt. T-Zellen sind weiße Blutkörperchen, die eine wesentliche Rolle im Immunsystem spielen. Die Wissenschaftler:innen haben ihre Ergebnisse im Fachmagazin Communications Medicine veröffentlicht. „Der von unserem Team entdeckte Signalweg scheint eine zentrale Rolle […]
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Forschende der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der amerikanischen Stanford University haben Hinweise darauf gefunden, dass sich spontane Frühgeburten bereits Wochen bis Monate vor ihrem Auftreten im Immunsystem der Mutter ankündigen. Die Studie eröffnet Perspektiven für eine frühere Erkennung und gezielte Vorbeugung spontaner Frühgeburten und wurde jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Weltweit kommt rund jedes zehnte Kind zu früh auf die Welt. Bei etwa zwei Drittel aller Frühgeburten setzt die Geburt von selbst […]
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Publikation in Nature Metabolism Sport ist bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Er kann Symptome wie Fatigue oder Spastik lindern und könnte dazu beitragen, Nervenzellen vor Schäden oder Absterben zu schützen. Nun haben Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Mass General Brigham (USA) einen möglichen dahintersteckenden Mechanismus erforscht. Sie haben mithilfe eines Mausmodells herausgefunden, dass der durch Sport freigesetzte hormonähnliche Botenstoff Irisin den durch die MS ausgelösten Neuronen- und Synapsenverlust reduzieren könnte. Ihre Ergebnisse […]
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Individuelle Placebo-Reaktionen sagen langfristige Behandlungserfolge voraus Erwartungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Depressionen. Eine neue Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt nun: Menschen mit Depression, die kurzfristig besonders stark auf Placebo-Behandlungen reagieren, profitieren auch langfristig stärker von Behandlungserwartungen. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin Translational Psychiatry veröffentlicht worden sind, liefern wichtige Hinweise darauf, wie Behandlungen künftig individueller und wirksamer gestaltet werden könnten. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Erwartungen zentrale Prozesse der Emotionsverarbeitung beeinflussen können. Das ist besonders […]
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Mit dem Ziel eine deutschlandweite Infrastruktur zur nachhaltigen Verbesserung der Schlaganfallversorgung aufzubauen, hat das Fachnetzwerk Schlaganfall (Specialty Network Stroke, SN Stroke) unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin seine Arbeit aufgenommen. Das Fachnetzwerk wird innerhalb des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) aufgebaut und durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über vier Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Davon gehen rund 906.000 Euro direkt ans UKE. Trotz bedeutender medizinischer Fortschritte bleibt der Schlaganfall weltweit […]
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Publikation im Deutschen Ärzteblatt Die Behandlungswünsche von Patient:innen auf der Intensivstation werden von deren engsten Angehörigen oft falsch eingeschätzt. Das ergab eine am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführte Untersuchung, die damit ein zentrales Problem in der Versorgung aufzeigt: das Risiko, dass Patient:innen im Notfall auf der Intensivstation unter Umständen gegen ihren tatsächlichen Willen zu wenig oder zu viel behandelt werden. Ihre Ergebnisse haben die UKE-Forschenden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. „Viele Notfall- und Intensivpatient:innen können aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung ihre Wünsche […]
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AF-B-STEP: Eine globale Zusammenarbeit Die Diagnose Vorhofflimmern wird aktuell nicht quantitativ gestellt. Das internationale Forschungsprojekt AF-B-STEP will dies ändern: Erstmals soll systematisch erfasst werden, wie lange das Vorhofflimmern bei Menschen individuell andauert und in welchem Ausmaß diese Vorhofflimmerlast das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz beeinflusst oder sich auf andere Lebensaspekte der Patient:innen auswirkt. Darüber hinaus wird das Projekt einheitliche Standards für die Quantifizierung von Vorhofflimmern und der Vorhofflimmerlast durch medizinische Geräte (etwa implantierbare Herzgeräte oder einsetzbare Ereignisrekorder) oder Wearable-Elektronik (z.B. […]
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Steigende Temperaturen infolge des Klimawandels beeinträchtigen die Gesundheit besonders von chronisch erkrankten Menschen, die wenig soziale Unterstützung erfahren, wenig zuversichtlich sind, sich selbst helfen zu können, oder Schwierigkeiten haben, sich im Gesundheitssystem zu orientieren – das zeigen die Ergebnisse der zweiten Welle der CLIMATE-II-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Bereits leichte bis moderate Hitze können demnach deutliche gesundheitliche Beschwerden bei Menschen mit chronischen Erkrankungen verursachen – bei sehr warmen Tagen sogar um rund 80 Prozent im Vergleich zu kühleren Temperaturen. Gleichzeitig […]
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