Publikation in Nature Metabolism Sport ist bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Er kann Symptome wie Fatigue oder Spastik lindern und könnte dazu beitragen, Nervenzellen vor Schäden oder Absterben zu schützen. Nun haben Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Mass General Brigham (USA) einen möglichen dahintersteckenden Mechanismus erforscht. Sie haben mithilfe eines Mausmodells herausgefunden, dass der durch Sport freigesetzte hormonähnliche Botenstoff Irisin den durch die MS ausgelösten Neuronen- und Synapsenverlust reduzieren könnte. Ihre Ergebnisse […]
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Individuelle Placebo-Reaktionen sagen langfristige Behandlungserfolge voraus Erwartungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Depressionen. Eine neue Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt nun: Menschen mit Depression, die kurzfristig besonders stark auf Placebo-Behandlungen reagieren, profitieren auch langfristig stärker von Behandlungserwartungen. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin Translational Psychiatry veröffentlicht worden sind, liefern wichtige Hinweise darauf, wie Behandlungen künftig individueller und wirksamer gestaltet werden könnten. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Erwartungen zentrale Prozesse der Emotionsverarbeitung beeinflussen können. Das ist besonders […]
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Mit dem Ziel eine deutschlandweite Infrastruktur zur nachhaltigen Verbesserung der Schlaganfallversorgung aufzubauen, hat das Fachnetzwerk Schlaganfall (Specialty Network Stroke, SN Stroke) unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin seine Arbeit aufgenommen. Das Fachnetzwerk wird innerhalb des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) aufgebaut und durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über vier Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Davon gehen rund 906.000 Euro direkt ans UKE. Trotz bedeutender medizinischer Fortschritte bleibt der Schlaganfall weltweit […]
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Publikation im Deutschen Ärzteblatt Die Behandlungswünsche von Patient:innen auf der Intensivstation werden von deren engsten Angehörigen oft falsch eingeschätzt. Das ergab eine am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführte Untersuchung, die damit ein zentrales Problem in der Versorgung aufzeigt: das Risiko, dass Patient:innen im Notfall auf der Intensivstation unter Umständen gegen ihren tatsächlichen Willen zu wenig oder zu viel behandelt werden. Ihre Ergebnisse haben die UKE-Forschenden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. „Viele Notfall- und Intensivpatient:innen können aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung ihre Wünsche […]
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AF-B-STEP: Eine globale Zusammenarbeit Die Diagnose Vorhofflimmern wird aktuell nicht quantitativ gestellt. Das internationale Forschungsprojekt AF-B-STEP will dies ändern: Erstmals soll systematisch erfasst werden, wie lange das Vorhofflimmern bei Menschen individuell andauert und in welchem Ausmaß diese Vorhofflimmerlast das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz beeinflusst oder sich auf andere Lebensaspekte der Patient:innen auswirkt. Darüber hinaus wird das Projekt einheitliche Standards für die Quantifizierung von Vorhofflimmern und der Vorhofflimmerlast durch medizinische Geräte (etwa implantierbare Herzgeräte oder einsetzbare Ereignisrekorder) oder Wearable-Elektronik (z.B. […]
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Steigende Temperaturen infolge des Klimawandels beeinträchtigen die Gesundheit besonders von chronisch erkrankten Menschen, die wenig soziale Unterstützung erfahren, wenig zuversichtlich sind, sich selbst helfen zu können, oder Schwierigkeiten haben, sich im Gesundheitssystem zu orientieren – das zeigen die Ergebnisse der zweiten Welle der CLIMATE-II-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Bereits leichte bis moderate Hitze können demnach deutliche gesundheitliche Beschwerden bei Menschen mit chronischen Erkrankungen verursachen – bei sehr warmen Tagen sogar um rund 80 Prozent im Vergleich zu kühleren Temperaturen. Gleichzeitig […]
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Nachdem Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bereits super-schnelle Signale durch Kalzium-Ionen unterhalb der Plasmamembran von T-Lymphocyten beschreiben konnten, ist ihnen nun die Aufklärung der Regulation von beteiligten Enzymen und Ionenkanälen gelungen. Sie fanden heraus, dass das Schlüsselenzym (DUOX2) durch mehrere unabhängige Prozesse aktiviert wird und so als biologischer Koinzidenzdetektor wirkt. „Der neu identifizierte Signalweg eröffnet vielversprechende Ansätze für neue Therapieverfahren bei Autoimmunerkrankungen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des UKE. […]
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Eine prospektive Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt, dass das sogenannte Face-Mask-Sampling (FMS) eine vielversprechende, nicht-invasive Ergänzung zur bisherigen Diagnostik der pulmonalen Tuberkulose sein kann. Beim FMS wird die DNA des Tuberkuloseerregers Mycobacterium tuberculosis direkt aus der Atemluft von Patient:innen gewonnen. Hierzu tragen die Patient:innen spezielle Masken, in denen ausgeatmete Erregerpartikel aufgefangen werden. In der Studie mit 117 erwachsenen Patient:innen mit vermuteter oder bestätigter Lungentuberkulose konnten die Forschenden bei knapp 60 Prozent der Teilnehmenden die DNA von M. […]
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Ein von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entwickelter experimenteller Impfstoff gegen das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) löst auch zwei Jahre nach Auffrischungsimpfung eine stabile und funktionsfähige Immunantwort im Menschen aus. Das ist das Ergebnis einer klinischen Langzeitstudie, die von einem internationalen Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) unter Leitung des UKE durchgeführt und durch das DZIF sowie die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) gefördert wurde. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Untersucht […]
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Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben die kurzfristigen Auswirkungen der Cannabis-Teillegalisierung für Erwachsene in Deutschland untersucht und dabei keine signifikanten Änderungen zur Zeit vor der Gesetzesänderung festgestellt. Grundlage waren Daten einer Bevölkerungsbefragung, die in Deutschland und Österreich vor und nach der Teillegalisierung durchgeführt wurde, wobei der Cannabis-Besitz in Österreich weiterhin verboten ist. Laut der Studie stieg in Deutschland der Cannabis-Konsum von 12,1 auf 14,4 Prozent unter den 18- bis 64-Jährigen an; in Österreich war der Anstieg trotz Verbots vergleichbar. Unter […]
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Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht. „Unser Ziel war […]
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Fragen an…Prof. Dr. Christina Magnussen Schneeschaufeln gehört in diesen Tagen für viele Menschen zum Winteralltag. Doch insbesondere die Kombination aus Kälte, ungewohnter körperlicher Anstrengung und individuellen Risikofaktoren stellt für das Herz-Kreislauf-System eine besondere Herausforderung dar. Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, warum körperliche Anstrengungen bei Minusgraden das Herz belasten, wer besonders gefährdet ist und wie sich das Risiko durch gezielte Vorsichtsmaßnahmen reduzieren lässt. Warum stellt Schneeschaufeln […]
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Empfänger:innen solider Organtransplantate, also aus festem Gewebe bestehende Organe wie Leber, Herz, Lunge oder Nieren, haben auch in Ländern mit eigentlich niedriger bis mittlerer Tuberkuloseinzidenz ein deutlich erhöhtes Tuberkuloserisiko. Wesentliche Ursache dafür sind unbehandelte latente Tuberkuloseinfektionen der Empfänger:innen. Aber auch Neuinfektionen spielen eine relevante Rolle. Das haben Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Forschungszentrums Borstel in einer europäischen Multicenter-Studie herausgefunden, die sie im Fachmagazin Journal of Infection veröffentlicht haben. In der Studie stellten sie für Transplantierte verglichen mit der […]
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