Beiträge von: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Beiträge: 140

Publikation im Deutschen Ärzteblatt Die Behandlungswünsche von Patient:innen auf der Intensivstation werden von deren engsten Angehörigen oft falsch eingeschätzt. Das ergab eine am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführte Untersuchung, die damit ein zentrales Problem in der Versorgung aufzeigt: das Risiko, dass Patient:innen im Notfall auf der Intensivstation unter Umständen gegen ihren tatsächlichen Willen zu wenig oder zu viel behandelt werden. Ihre Ergebnisse haben die UKE-Forschenden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. „Viele Notfall- und Intensivpatient:innen können aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung ihre Wünsche […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

AF-B-STEP: Eine globale Zusammenarbeit Die Diagnose Vorhofflimmern wird aktuell nicht quantitativ gestellt. Das internationale Forschungsprojekt AF-B-STEP will dies ändern: Erstmals soll systematisch erfasst werden, wie lange das Vorhofflimmern bei Menschen individuell andauert und in welchem Ausmaß diese Vorhofflimmerlast das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz beeinflusst oder sich auf andere Lebensaspekte der Patient:innen auswirkt. Darüber hinaus wird das Projekt einheitliche Standards für die Quantifizierung von Vorhofflimmern und der Vorhofflimmerlast durch medizinische Geräte (etwa implantierbare Herzgeräte oder einsetzbare Ereignisrekorder) oder Wearable-Elektronik (z.B. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Steigende Temperaturen infolge des Klimawandels beeinträchtigen die Gesundheit besonders von chronisch erkrankten Menschen, die wenig soziale Unterstützung erfahren, wenig zuversichtlich sind, sich selbst helfen zu können, oder Schwierigkeiten haben, sich im Gesundheitssystem zu orientieren – das zeigen die Ergebnisse der zweiten Welle der CLIMATE-II-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Bereits leichte bis moderate Hitze können demnach deutliche gesundheitliche Beschwerden bei Menschen mit chronischen Erkrankungen verursachen – bei sehr warmen Tagen sogar um rund 80 Prozent im Vergleich zu kühleren Temperaturen. Gleichzeitig […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Nachdem Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bereits super-schnelle Signale durch Kalzium-Ionen unterhalb der Plasmamembran von T-Lymphocyten beschreiben konnten, ist ihnen nun die Aufklärung der Regulation von beteiligten Enzymen und Ionenkanälen gelungen. Sie fanden heraus, dass das Schlüsselenzym (DUOX2) durch mehrere unabhängige Prozesse aktiviert wird und so als biologischer Koinzidenzdetektor wirkt. „Der neu identifizierte Signalweg eröffnet vielversprechende Ansätze für neue Therapieverfahren bei Autoimmunerkrankungen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des UKE. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine prospektive Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt, dass das sogenannte Face-Mask-Sampling (FMS) eine vielversprechende, nicht-invasive Ergänzung zur bisherigen Diagnostik der pulmonalen Tuberkulose sein kann. Beim FMS wird die DNA des Tuberkuloseerregers Mycobacterium tuberculosis direkt aus der Atemluft von Patient:innen gewonnen. Hierzu tragen die Patient:innen spezielle Masken, in denen ausgeatmete Erregerpartikel aufgefangen werden. In der Studie mit 117 erwachsenen Patient:innen mit vermuteter oder bestätigter Lungentuberkulose konnten die Forschenden bei knapp 60 Prozent der Teilnehmenden die DNA von M. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entwickelter experimenteller Impfstoff gegen das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) löst auch zwei Jahre nach Auffrischungsimpfung eine stabile und funktionsfähige Immunantwort im Menschen aus. Das ist das Ergebnis einer klinischen Langzeitstudie, die von einem internationalen Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) unter Leitung des UKE durchgeführt und durch das DZIF sowie die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) gefördert wurde. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Untersucht […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben die kurzfristigen Auswirkungen der Cannabis-Teillegalisierung für Erwachsene in Deutschland untersucht und dabei keine signifikanten Änderungen zur Zeit vor der Gesetzesänderung festgestellt. Grundlage waren Daten einer Bevölkerungsbefragung, die in Deutschland und Österreich vor und nach der Teillegalisierung durchgeführt wurde, wobei der Cannabis-Besitz in Österreich weiterhin verboten ist. Laut der Studie stieg in Deutschland der Cannabis-Konsum von 12,1 auf 14,4 Prozent unter den 18- bis 64-Jährigen an; in Österreich war der Anstieg trotz Verbots vergleichbar. Unter […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht. „Unser Ziel war […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Fragen an…Prof. Dr. Christina Magnussen Schneeschaufeln gehört in diesen Tagen für viele Menschen zum Winteralltag. Doch insbesondere die Kombination aus Kälte, ungewohnter körperlicher Anstrengung und individuellen Risikofaktoren stellt für das Herz-Kreislauf-System eine besondere Herausforderung dar. Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, warum körperliche Anstrengungen bei Minusgraden das Herz belasten, wer besonders gefährdet ist und wie sich das Risiko durch gezielte Vorsichtsmaßnahmen reduzieren lässt. Warum stellt Schneeschaufeln […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Empfänger:innen solider Organtransplantate, also aus festem Gewebe bestehende Organe wie Leber, Herz, Lunge oder Nieren, haben auch in Ländern mit eigentlich niedriger bis mittlerer Tuberkuloseinzidenz ein deutlich erhöhtes Tuberkuloserisiko. Wesentliche Ursache dafür sind unbehandelte latente Tuberkuloseinfektionen der Empfänger:innen. Aber auch Neuinfektionen spielen eine relevante Rolle. Das haben Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Forschungszentrums Borstel in einer europäischen Multicenter-Studie herausgefunden, die sie im Fachmagazin Journal of Infection veröffentlicht haben. In der Studie stellten sie für Transplantierte verglichen mit der […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein während einer großen Operation unter Vollnarkose individuell angepasster Blutdruck kann Organkomplikationen oder das Versterben von Patient:innen nicht besser verhindern als eine routinemäßige Behandlung. Das ist das Ergebnis der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten (Projektnummer 445158321), multizentrischen, randomisiert-kontrollierten IMPROVE-multi-Studie unter Leitung von Wissenschaftler:innen aus der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Forschenden um Prof. Dr. Bernd Saugel und Priv.-Doz. Dr. Karim Kouz haben untersucht, wie hoch der Blutdruck während einer großen Operation unter Allgemeinanästhesie sein sollte, […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die genetischen Einflüsse auf die Funktion der Aortenklappe und deren Auswirkungen auf das Risiko einer Aortenstenose untersucht – und dadurch deutlich mehr genetische Risikofaktoren identifiziert als bisher bekannt waren. In der Studie haben die Forschenden präzise Messungen der Aortenklappenfunktion aus Magnetresonanztomografie (MRT)-Bildern von fast 60.000 Personen aus der UK Biobank, einer prospektiven Biobankstudie in Großbritannien, die anonymisierte biologische Proben und gesundheitsbezogene Daten von einer halben Million Menschen enthält, gewonnen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wer viel lacht, ist weniger einsam, sozial isoliert oder zurückgezogen. Das haben Forschende des Instituts für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie herausgefunden. Das gilt vor allem für Menschen, die während Gesprächen, beim Besuch kultureller Veranstaltungen, aber zum Teil auch beim Lesen eines Buches viel lachen. Menschen, die vor allem beim Konsumieren digitaler Medien lachen, fühlen sich hingegen nicht sozial verbundener. Für die Studie wurden 5000 Erwachsene zwischen 18 und 74 Jahren in Deutschland online nach […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →