Beiträge von: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Beiträge: 143

Ein während einer großen Operation unter Vollnarkose individuell angepasster Blutdruck kann Organkomplikationen oder das Versterben von Patient:innen nicht besser verhindern als eine routinemäßige Behandlung. Das ist das Ergebnis der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten (Projektnummer 445158321), multizentrischen, randomisiert-kontrollierten IMPROVE-multi-Studie unter Leitung von Wissenschaftler:innen aus der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Forschenden um Prof. Dr. Bernd Saugel und Priv.-Doz. Dr. Karim Kouz haben untersucht, wie hoch der Blutdruck während einer großen Operation unter Allgemeinanästhesie sein sollte, […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die genetischen Einflüsse auf die Funktion der Aortenklappe und deren Auswirkungen auf das Risiko einer Aortenstenose untersucht – und dadurch deutlich mehr genetische Risikofaktoren identifiziert als bisher bekannt waren. In der Studie haben die Forschenden präzise Messungen der Aortenklappenfunktion aus Magnetresonanztomografie (MRT)-Bildern von fast 60.000 Personen aus der UK Biobank, einer prospektiven Biobankstudie in Großbritannien, die anonymisierte biologische Proben und gesundheitsbezogene Daten von einer halben Million Menschen enthält, gewonnen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wer viel lacht, ist weniger einsam, sozial isoliert oder zurückgezogen. Das haben Forschende des Instituts für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie herausgefunden. Das gilt vor allem für Menschen, die während Gesprächen, beim Besuch kultureller Veranstaltungen, aber zum Teil auch beim Lesen eines Buches viel lachen. Menschen, die vor allem beim Konsumieren digitaler Medien lachen, fühlen sich hingegen nicht sozial verbundener. Für die Studie wurden 5000 Erwachsene zwischen 18 und 74 Jahren in Deutschland online nach […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zeigt – bei korrekter Einnahme – eine hohe Wirksamkeit, wie Infektiolog:innen aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer umfangreichen, prospektiven Kohortenstudie herausgefunden haben. Bei den rund 590 Proband:innen traten während der aktiven PrEP-Anwendung keine HIV-Fälle auf, auch die Nierenfunktion blieb während der Nachbeobachtungszeit stabil. Gleichzeitig waren aber die Raten anderer sexuell übertragbarer Infektionen hoch. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler:innen im Fachmagazin Infection veröffentlicht. „Unsere Daten liefern eine bisher für Deutschland einzigartige Grundlage, um HIV-Präventionsangebote in Hamburg und […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Publikation in Nature Communications Eine Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat gezeigt, dass die Fähigkeit, ein intensives unangenehmes Erlebnis wie Schmerz zu kontrollieren, die Wahrnehmung dieses Ereignisses deutlich verändern kann. Seine Ergebnisse hat das Forschenden-Team um Marie Habermann und Prof. Dr. Christian Büchel aus dem Institut für Systemische Neurowissenschaften des UKE im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht. „Wir erklären uns diesen Effekt mit einer erhöhten Erwartungssicherheit. Wenn Menschen das Gefühl haben, den Schmerz kontrollieren zu können, werden ihre Erwartungen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bislang ist der konkrete Prozess der Genesung nach einer akuten Erkrankung unbekannt und es ist nicht geklärt, warum manche Menschen vollständig und manche gar nicht genesen. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat nun erste Einblicke in die Physiologie der Genesung gewonnen und die Studienergebnisse im Fachmagazin Cell veröffentlicht. Demnach kann der Konsum von drei bestimmten, im Nahrungseiweiß vorkommenden Aminosäuren im Rahmen des Genesungsprozesses problematisch sein und die von den Wissenschaftler:innen auch entdeckte Abneigung gegenüber Nahrungseiweiß […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Fragen an… Dr. Martin Krusche und Dr. Tingting Xiong Rund 1,8 Millionen Menschen sind von entzündlichem Rheuma betroffen. Sie haben teilweise starke Schmerzen, leiden unter Erschöpfung und beruflichen Einschränkungen. Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden vor allem Patient:innen mit besonders seltenen rheumatischen Erkrankungen behandelt – unter anderem auch Menschen mit dem VEXAS-Syndrom. Anlässlich des Weltrheumatages am 12. Oktober erklären Dr. Martin Krusche, stellvertretender Leiter der Sektion Rheumatologie der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE, und Dr. Tingting Xiong, Oberärztin in […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Fragen an… Prof. Dr. Karin Oechsle Palliativmedizin umfasst im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nicht nur die vertrauensvolle Begleitung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung. Auch die Angehörigen werden unterstützt und in die multiprofessionelle Versorgung miteinbezogen. Im Rahmen einer Universitätsprofessur mit Schwerpunkt Angehörigenforschung untersucht zudem eine Forschungsgruppe die Bedürfnisse und Probleme der Angehörigen in der Palliativversorgung sowie die daraus entstehenden Anliegen, Belastungen und Bedürfnisse. Inhaberin der Universitätsprofessur und Leiterin der Palliativmedizin im UKE ist Prof. Dr. Karin Oechsle, die anlässlich des […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

An einer Sepsis, die umgangssprachlich auch „Blutvergiftung“ genannt wird, sterben deutschlandweit jährlich rund 85.000 Menschen. Sie ist damit inzwischen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Um die Sicherheit der Patient:innen weiter zu erhöhen, sind daher Maßnahmen zur Sepsisprävention ein wichtiger Baustein. Das UKE verfügt mit Dr. Lina Ko seit Kurzem über eine Sepsisbeauftragte, die in der Klinik für Intensivmedizin verankert ist, aber konzernweit beim Thema Sepsis unterstützt und die Maßnahmen koordiniert. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tags (13.9.) erklärt Dr. Ko im Interview, was […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Psychose ist eine gravierende mentale Störung mit heterogener Symptomatik wie zum Beispiel Wahn oder kognitive Beeinträchtigung. Vieles deutet darauf hin, dass neuronale Schaltkreise im Gehirn bereits vor dem Erscheinen klinischer Symptome verändert sind. Neue Ergebnisse aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigen nun, dass diese Veränderungen zu charakteristischen, über das Gehirn verteilten Aktivitätsmustern führen. Diese Muster sind bereits bei Personen nachweisbar, die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Psychose haben. Die Muster lassen sich auf bestimmte Moleküle zurückführen, die im Gehirn […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) konnte zeigen, dass ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) bereits in der Frühschwangerschaft entscheidende Hinweise auf einen möglichen Schwangerschaftsdiabetes liefert. Die Blutzuckerwerte aus einem frühen OGTT können aber nicht nur die spätere Entwicklung von Schwangerschaftsdiabetes und einen damit einhergehenden schwereren Krankheitsverlauf zuverlässig vorhersagen, sondern auch den Bedarf an Insulintherapie. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass frühe Blutzuckertests nicht nur eng mit einem gestörten Glukosestoffwechsel assoziiert sind, sondern auch das spätere Erkrankungsrisiko widerspiegeln. Dies eröffnet uns […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), HAMBURG WASSER und die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) haben ihr gemeinsames Forschungsprojekt zur Entfernung von Medikamentenrückständen aus Abwasser abgeschlossen. Das Projekt untersuchte die Effizienz verschiedener Reinigungsmethoden zur Entfernung von Medikamentenrückständen, Keimen und anderen Mikroschadstoffen aus Krankenhausabwasser. Dabei wurden in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren biologische Reinigungsstufen sowie erweiterte technische Verfahren wie Behandlung mit Aktivkohle (Adsorption) und Membranfiltration getestet und wissenschaftlich ausgewertet. Die Untersuchungen fanden in einer speziell eingerichteten Forschungsanlage auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →