Das Zähneputzen auf dem Prüfstand der WissenschaftDüsseldorf – Die Mehrheit der Bundesbürger putzt täglich die Zähne. In Verbindung mit der Fluoridierung der Zahnpasta hat dies wesentlich zur Reduktion der Karies beigetragen. Das ist die gute Nachricht. Allerdings hat die Medizinpsychologin Prof. Dr. Renate Deinzer von der Universität Gießen auch eine weniger gute Nachricht: Der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gelingt es nicht, mit dem Zähneputzen auch weitgehende Plaquefreiheit zu erreichen. Dann ist eine Gingivitis die Folge, die oft in eine Parodontitis übergeht. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein Mikroroboter, der Medikamente zielgenau im Körper abliefert und bald klinisch einsetzbar sein soll: An dieser Entwicklung der ETH Zürich haben Forschende der Uni Würzburg mitgewirkt. Ein Schlaganfall entsteht, wenn Blutgerinnsel Gefäße verstopfen, die das Gehirn mit Blut versorgen. Zwölf Millionen Menschen weltweit erleiden jährlich einen Schlaganfall – viele sterben daran oder bleiben beeinträchtigt, etwa in Form von Lähmungen. Um Blutgerinnsel aufzulösen, werden heutzutage Medikamente verabreicht, die sich im ganzen Körper verteilen. Damit die nötige Menge vom Medikament das Gerinnsel […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Drei von zehn berufstätigen Frauen zwischen 40 und 62 Jahren fühlen sich durch die Wechseljahre in ihrem Arbeitsleben beeinträchtigt. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Befragung des Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK)* im Auftrag der DAK-Gesundheit, an der 2.500 Frauen teilgenommen haben. Fast jede zweite Betroffene empfindet die Beeinträchtigungen als stark – jede sechste Frau befürchtet eine Benachteiligung am Arbeitsplatz in der Zeit dieser Lebensphase. 48 Prozent geben an, dass es ihnen unangenehm sei, über das Thema Wechseljahre und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Legalisierung von Cannabis könnte für mehr Psychosen und Aufnahmen in Kliniken verantwortlich sein. Dies legt eine Pilotuntersuchung am Lehrstuhl und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatik der Universität Augsburg unter Leitung von Prof. Dr. Alkomiet Hasan nahe. Die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Studie hat die Entwicklung der Hospitalisierungsraten und Fälle von cannabis-induzierten Psychosen im Zeitraum um die Legalisierung in der Region Bayerisch-Schwaben untersucht und einen relevanten Anstieg beobachtet. Besitz und Konsum von Cannabis zu Freizeitzwecken wurden […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Vollstationär, teilstationär oder ambulant? Insbesondere bei Menschen mit psychischen Erkrankungen ist eine sektorenübergreifende und gut vernetzte Behandlung durch die einzelnen Leistungserbringer von größter Bedeutung für den Behandlungserfolg. Denn die Entscheidung für das Setting einer Behandlung sollte immer am Bedarf der Patientin oder des Patienten ausgerichtet sein. Die Weiterentwicklung der stationären psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung mittels Modellvorhaben, die auf eine sektorenübergreifende, patientenzentrierte Versorgung ausgerichtet sind, steht im Mittelpunkt der Evaluation EVA64.2. Dafür arbeiten Forscherinnen und Forscher aus dem Zentrum für Evidenzbasierte […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein internationales Team entwickelt neue Therapien gegen Krebs des oberen Verdauungstrakts. Die Forschenden setzen auf Radionuklid-Theranostika – Medikamente, die Tumoren sichtbar machen und gleichzeitig zerstören. Ziel ist eine wirksamere und schonendere Behandlung als mit Chemotherapie. Maßgeblich daran beteiligt sind Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Ein internationales Forschungsteam geht neue Wege im Kampf gegen Krebs des oberen Verdauungstrakts. Maßgeblich daran beteiligt sind Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. In ihrem Fokus stehen sogenannte Radionuklid-Theranostika. Das sind Medikamente, die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ganzkörper-Elektromyostimulation bei Bluthochdruck: Studienteilnehmer gesucht Die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) ist eine Trainingsmethode zum Muskelaufbau: Durch sanfte, aber gezielte elektrische Impulse werden die Muskeln stimuliert und gestärkt – eine effiziente, gelenkschonende Alternative zu intensivem konventionellen Krafttraining. Doch womöglich kann die Trainingsmethode sogar noch mehr leisten: Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Kemmler, Wissenschaftler des Radiologischen Instituts (Direktor: Prof. Dr. Michael Uder) des Uniklinikums Erlangen, möchte untersuchen, ob ein 16-wöchiges WB-EMS-Training auch bei Hypertonie, also Bluthochdruck, Abhilfe schaffen kann. Für ihre Studie suchen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Kann Achtsamkeit den Umgang mit chronischen Schmerzen verbessern? Um diese Frage zu klären, sucht die Uni Würzburg Personen mit einer gesicherten Fibromyalgie-Diagnose. Die Uni Würzburg testet derzeit ein kostenloses, wissenschaftlich geleitetes Online-Programm, das Menschen mit Fibromyalgie dabei unterstützen soll, besser mit chronischen Schmerzen umzugehen und ihre Lebensqualität zu steigern. Das Programm geht über acht Wochen. Es basiert auf achtsamkeitsbasierten Methoden, die nachweislich helfen können, Schmerzintensität, Stress, Ängste und depressive Verstimmungen zu reduzieren. Unter professioneller Anleitung lernen die Teilnehmenden in kleinen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Mit dem Abschluss des EU-finanzierten Projekts Health Labs4Value steht nun eine digitale Anwendung bereit, die Patientinnen und Patienten nach einer Hüft-TEP-Operation wirksam bei der Genesung unterstützt. Im Rahmen des Pilotprojektes wurde die Gesundheits-App ActiveTEP erfolgreich getestet und zertifiziert – und ist nun bereit für den Einsatz im Klinikalltag. Das seit März 2023 von der Europäischen Union geförderte Projekt wird in Deutschland von der Carus Consilium Sachsen GmbH und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden getragen. ActiveTEP begleitet Patientinnen und Patienten […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Weltdiabetestag: Diabetes geht auch auf das Herz. Deshalb bei Diabeteserkrankung das Herz und bei koronarer Herzkrankheit (KHK) Blutzucker und Diabetes-Risiko vom Arzt checken lassen Frankfurt a. M. Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte sind nicht nur ein Symptom für Diabetes mellitus, sondern auch eine Gefahr für das Herz. Im schlimmsten Fall führt ein unbehandelter Diabetes zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und plötzlichen Herztod. Nach Schätzungen (2023) haben in Deutschland 8,9 Millionen Menschen Typ-2-Diabetes (früher „Altersdiabetes“), bei dem die Körperzellen unempfindlicher gegenüber Insulin werden und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Lange galten Gliome als immunologisch „kalte“ Tumoren, die keine nennenswerten Immunreaktionen hervorrufen. Eine neue Studie zeigt nun: In einem Teil dieser Hirntumoren bilden sich funktionelle Immunzell-Strukturen, die mit einer aktiven Abwehrreaktion und einem besseren Überleben der Patientinnen und Patienten verbunden sind. Gliome sind die häufigsten bösartigen primären Hirntumoren bei Erwachsenen. Aufgrund ihres immunsuppressiven Tumormilieus und der besonderen Barrieren des zentralen Nervensystems sprechen sie bislang kaum auf Immuntherapien an. Ein Forschungsteam des Edinger Instituts, des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zum Weltdiabetestag zeigt der Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2026, warum Handeln jetzt wichtiger ist denn je Berlin – Der Weltdiabetestag gibt Anlass, auf die Bedeutung von Prävention, Früherkennung und moderner Behandlung des Diabetes aufmerksam zu machen. Einen Überblick darüber gibt der aktuelle Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2026, den die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam veröffentlicht haben. Er macht deutlich: Immer mehr Menschen sind betroffen, die Erkrankung beginnt zunehmend früher, und die Versorgung muss sich auf wachsende Herausforderungen einstellen. Am […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
KOMMENTAR Patient*innen mit komplexen hormonellen und Stoffwechselerkrankungen können in Krankenhäusern nur dann angemessen versorgt werden, wenn spezialisierte endokrinologische Expertise strukturell verankert ist. Laut des aktuellen Entwurfs des Krankenhausanpassungsgesetzes (KHAG) schreibt die Leistungsgruppe 2 „Komplexe Endokrinologie und Diabetologie“ jedoch keine Expertise von Fachärzt*innen für Endokrinologie und Diabetologie mehr vor. Stattdessen soll – anders als im ursprünglichen Gesetzentwurf – bereits ein*e Ärzt*in mit einer Zusatzweiterbildung für Diabetologie ausreichend sein und den dreijährigen Facharztstandard für Endokrinologie und Diabetologie ersetzen können. Der Gesetzentwurf verfehlt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →