Empfehlungen zum Einsatz von Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemitteln Berufstätige, deren Haut viel Kontakt zu Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Kühlschmierstoffen oder anderen Reizstoffen hat, sind vermehrt von Handekzemen betroffen, da solche Tätigkeiten die Hautbarriere schädigen und Ekzeme auslösen oder verschlimmern können. Berufliche Hautmittel (Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel), die für den Einsatz am Arbeitsplatz vorgesehen sind, können hier vorbeugen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Prävention am Arbeitsplatz. Das unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat erstmals aufgeklärt, wie E. coli-Bakterien in die Prostata gelangen. Die Entdeckung offenbart einen versteckten Infektionsweg und eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung bakterieller Prostatitis. Die bakterielle Prostatitis, eine Infektion der Prostata, die in erster Linie durch Escherichia coli (E. coli) verursacht wird, ist ein häufiges Gesundheitsproblem bei Männern. Weltweit sind etwa ein Prozent aller Männer im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Die Infektion entsteht, wenn Bakterien aus der Harnröhre oder der Blase in die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben eine Röntgenbeugungsmethode weiterentwickelt, die biologische Strukturen von der Nanometer- bis zur Millimeterskala erfasst – und die Messzeit dabei von etwa einem Tag auf rund eine Stunde verkürzt. Damit eröffnen sich vielseitige Möglichkeiten für die biomedizinische Forschung – von der Analyse von Knochen- und Gewebestrukturen bis hin zur Unterstützung bei der Entwicklung neuer Implantate. Biologische Materialien sind von der Natur geschaffene Meisterwerke. Knochen etwa sind sehr hart, aber gleichzeitig auch elastisch genug, um bei […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Internationale Forschungskooperation entwickelt neuartige Antikörpermoleküle mit zwei unterschiedlichen Bindungsstellen, die eine spezifische Bremswirkung von Krebszellen auf das Immunsystem aufheben. Trotz der Erfolge moderner Immuntherapien spricht bislang nur ein Teil von Krebspatientinnen und -patienten dauerhaft auf vorhandene Behandlungen an. Denn Krebszellen haben Strategien entwickelt, um der Abwehr durch das Immunsystem zu entgehen. Diese Fähigkeit von Krebszellen wird als Immunescape oder Immunflucht bezeichnet. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Stanford University und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Erlanger Forschende entschlüsseln die Wanderung von Entzündungszellen von der Haut in das Gelenk Etwa 20 bis 30 Prozent aller Menschen, die an Schuppenflechte – der sogenannten Psoriasis – leiden, entwickeln im Laufe der Zeit zusätzlich eine schmerzhafte Gelenkentzündung. Die sogenannte Psoriasis-Arthritis kann unbehandelt zu dauerhaften Knochen- und Gelenkschädigungen führen. Warum dieser Übergang bei manchen Patientinnen und Patienten passiert und bei anderen nicht, war bislang ein Rätsel. Ein Forscherteam an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Entzündungsreaktion als mögliche Ursache für Organschäden identifiziert / Studie eröffnet neue Therapieansätze / Veröffentlichung am 27.11.2025 im European Heart Journal Menschen mit Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzschwäche und Nierenerkrankungen – selbst bei gut eingestellten Blutzuckerwerten. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat einen zentralen Immunmechanismus identifiziert, der diese Folgeerkrankungen erklären kann. Die Studie zeigt, dass das Enzym Peptidylarginin-Deiminase 4 (PAD4) bestimmte Abwehrzellen aktiviert und so Entzündungsprozesse auslöst, die Herz und Niere schädigen. Die Ergebnisse wurden […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Erstmals hat ein Team aus Expert*innen der Technischen Universität München (TUM), der RWTH Aachen und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in funktionellen Studien die kausale Rolle von mikrobiell gebildeten sekundären Gallensäuren bei der Entstehung von Dickdarmkrebs nachgewiesen. Die in der Fachzeitschrift Gut veröffentlichten Erkenntnisse stehen im Zusammenhang mit einer fettreichen, westlichen Ernährungsweise und liefern einen entscheidenden Schritt hin zu mikrobiom‑ und ernährungsbasierten Präventions- und Therapiemöglichkeiten. Dickdarmkrebs zählt zu den tödlichsten Krebsarten weltweit. Die Ursachen sind teilweise genetisch, aber […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Fragen an…Prof. Dr. Christina Magnussen Schneeschaufeln gehört in diesen Tagen für viele Menschen zum Winteralltag. Doch insbesondere die Kombination aus Kälte, ungewohnter körperlicher Anstrengung und individuellen Risikofaktoren stellt für das Herz-Kreislauf-System eine besondere Herausforderung dar. Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, warum körperliche Anstrengungen bei Minusgraden das Herz belasten, wer besonders gefährdet ist und wie sich das Risiko durch gezielte Vorsichtsmaßnahmen reduzieren lässt. Warum stellt Schneeschaufeln […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Bei fünf bis zehn Prozent der Darmkrebspatient*innen spielen erbliche Faktoren eine Rolle, wobei der Anteil bei jüngeren Personen höher ist. Forschungen des Radboud University Medical Center und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) in Zusammenarbeit mit Forschenden aus München und Barcelona zeigen, dass die DNA-Analyse von Darmpolypen wichtige zusätzliche Informationen über die Entstehung dieser Polypen und von Darmkrebs liefert. Diese DNA-Analyse führt zu einer besseren Diagnose und Behandlung und bietet Betroffenen und ihren Familienangehörigen mehr Klarheit. Die Ergebnisse wurden nun in der […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine besonders aggressive Form von Eierstockkrebs spricht schlecht auf herkömmliche Therapien an und kann sich effektiv vor dem Immunsystem verstecken. Forschenden der Universitätsmedizin Halle ist es nun gelungen, die Mechanismen dieser „Immunflucht“ aufzudecken und sie in Zellkulturen sowie im Tiermodell gezielt zu blockieren. In den Versuchen wurden die Krebszellen dadurch wieder für das Immunsystem sichtbar. Die im Nature-Fachjournal „Signal Transduction and Targeted Therapy“ vorgestellte Arbeit eröffnet neue Strategien für die Behandlung von Eierstockkrebs. Aktuell entwickelt und patentiert das Team zudem […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Extremes Winterwetter mit Kälte im Minusbereich: Risiko für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod steigt – besonders bei zusätzlicher Anstrengung wie Schneeschippen. Tipps für Herzpatienten Angesichts der turbulenten Wetterlage mit extremem Winterwetter mahnt die Deutsche Herzstiftung Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu besonderer Vorsicht. „Große Kälte im Minusbereich wirkt sich auf den ganzen Organismus aus und kann bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Gefahr eines Herzinfarkts und plötzlichen Herztods erhöhen. Dies umso mehr, wenn bei Kälte große Anstrengungen wie zum Beispiel Schneeschippen unternommen werden“, warnt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende entdecken, dass die Form der mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräume in der sich entwickelnden Bauchspeicheldrüse durch Druck und Teilungsgeschwindigkeit der Zellen gesteuert wird. Auf den Punkt gebracht: Tissue Engineering der Bauchspeicheldrüse: Mit Hilfe von dreidimensionalen Modellen der Bauchspeicheldrüse (Organoiden), die aus Mauszellen gewonnen wurden, kombinierten Forschende Computersimulationen mit Experimenten. Dabei fanden sie heraus, was die Form der Lumen (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume) während der Entwicklung der Bauchspeicheldrüse steuert. Zellwachstum, Druck, Durchlässigkeit: Die Form des Lumens ist abhängig vom Gleichgewicht der […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Medikamente gegen Bakterien wie den Tuberkulose-Erreger werden oft danach bewertet, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Entscheidend ist jedoch, ob die Wirkstoffe die Keime im Körper tatsächlich eliminieren. Forschende der Universität Basel stellen eine neue Methode vor, um zu messen, wie effektiv Antibiotika Bakterien abtöten. Antibiotikaresistente Keime gehören zu den grossen Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Durch Mutationen entziehen sich Bakterien zunehmend der Wirkung gängiger Medikamente und vermehren sich einfach weiter, sodass diese Infektionen immer schwieriger zu behandeln werden. Aber […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →