Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Der Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2025 geht an die internationale Initiative PROMISE. Das Forschungsteam unter Federführung der Universitätsmedizin Essen entwickelte eine Methode, um mit hochgenauer Bildgebung den Verlauf von Prostatakrebs noch präziser vorherzusagen und Therapien individueller zu steuern. Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für eine internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Forschungsergebnisse in Rekordzeit in die klinische Anwendung überführt. Prostatakrebs ist mit jährlich rund 65.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland, 2020 starben rund 15.000 Patienten, etwa jeder […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine Studie der Universitätsmedizin Magdeburg identifiziert möglichen Biomarker für personalisierte Therapie von Darmkrebs. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg hat neue Erkenntnisse gewonnen, wie Darmkrebs künftig individueller behandelt werden kann. In ihrer aktuellen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Molecular Oncology, zeigen die Forschenden, dass Mini-Tumore aus Gewebe von Patientinnen und Patienten – sogenannte Organoide – genutzt werden können, um vorab zu prüfen, welche Medikamente am besten wirken. Dabei wurde ein Eiweiß identifiziert, das künftig als Biomarker für die Wahl der passenden Therapie dienen könnte. Darmkrebs […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Lange war die Aufklärung von Proteinstrukturen ein sehr aufwendiges Unterfangen; bis maschinelles Lernen in die Proteinforschung Einzug hielt. KI-Modelle mit Namen wie AlphaFold oder RosettaFold läuteten ein neues Zeitalter ein: Sie errechnen, wie sich die Kette der Proteinbausteine, die sogenannten Aminosäuren, zu einer dreidimensionalen Struktur zusammenfaltet. 2024 erhielten die Entwickler dieser Programme den Nobelpreis für Chemie. Verdächtig hohe Erfolgsquote Die neuesten Versionen dieser Programme gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie berechnen, wie das fragliche Protein mit einem anderen Molekül […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Geballtes Wissen rund um schwangerschaftsbedingte Herzschwäche Übersichtsartikel zu PPCM in „The Lancet“ bringt ärztliche Community und Hebammen auf den neuesten Stand. Die peripartale Herzschwäche (PPCM) ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, die zuvor herzgesunde Frauen wenige Wochen vor oder nach der Geburt eines Kindes treffen kann. Dabei kommt es zu einer stark eingeschränkten Pumpleistung der linken Herzkammer. PPCM betrifft eine unter 1.500 bis 2.000 Schwangeren. Sie ereilt Betroffene ohne Vorwarnung und kann binnen kurzer Zeit zu schwerem Herzversagen und sogar […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Digitales Angebot verbessert Versorgung von Menschen mit Diabetes und erleichtert Abläufe in Arztpraxen In Bayern leben 1,2 bis 1,4 Millionen Menschen mit Diabetes, etwa jeder Vierte entwickelt im Verlauf das Diabetische Fußsyndrom (DFS). Um Folgeschäden wie Amputationen zu verhindern, sind eine frühzeitige Risikoeinschätzung und schnelle Behandlung entscheidend. In Bayern können Hausärztinnen und Hausärzte, die bereits an der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) teilnehmen, sowie Fachärztinnen und Fachärzte ihre Patientinnen und Patienten mit unklaren Hautveränderungen oder Fußproblemen bei Diabetes telemedizinisch betreuen – schnell, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue Daten aus Schweden zum kardiovaskulären Risiko bei Diabetes sind Weckruf für bessere Früherkennung und Behandlung Dass Menschen mit Diabetes für Herz-Kreislauf-Erkrankungen prädestiniert sind und kardiovaskuläre Ereignisse dafür sorgen, dass diese Patienten vorzeitig versterben, ist bekannt. Nun gibt es neue Ergebnisse einer großen, landesweiten Kohortenstudie mit bevölkerungsbasierten Daten aus Schweden, in der man das Risiko für die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes verglichen hat. Dabei wurden Daten aus dem schwedischen Nationalen Diabetes-Register (NDR) mit Einbezug […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinfarkt: Beschwerden, Risiken und Untersuchungsergebnis können sich bei Frauen deutlich von denen bei Männern unterscheiden – mit Folgen für Lebensqualität und -erwartung. Wissen über die Unterschiede kann Leben retten Für Frauen – wie für Männer – sind Herzerkrankungen wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen und vorzeitigen Tod. Nur dass diese Erkrankungen bei Frauen aufgrund des hormonellen Schutzes meist etwa zehn Jahre später als bei Männern auftreten. Am häufigsten sterben Frauen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue Forschungsergebnisse von Teams aus Köln, Bielefeld und den USA stellen klassische Annahmen über Struktur-Funktions-Beziehungen des menschlichen Gehirns infrage. Schon wenige Nervenfasern genügen, damit die beiden Hirnhälften miteinander kommunizieren können: Das zeigt eine neue internationale Studie unter Leitung von Prof. Dr. Michael Miller (University of California, Santa Barbara) und Univ.-Prof. Dr. Lukas J. Volz (Klinik für Neurologie der Uniklinik Köln und Medizinische Fakultät der Universität zu Köln) in enger Zusammenarbeit mit dem Team von Prof. Dr. Christian Bien am Epilepsiezentrum […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) appelliert am Welt-Schlaganfalltag an deutsche Großstädte, weitere Maßnahmen gegen die Belastung der Bevölkerung durch Feinstaubbelastung zu ergreifen. „Internationale wie nationale Studien zeigen, dass Umweltfaktoren wie Feinstaub ein Risiko für das Erleiden eines Schlaganfalls darstellen“, erklärt Professor Stefan Schwab, 1. Vorsitzender der DSG und Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen. In einer alternden Gesellschaft gelte es deshalb, auch präventiv die Luftqualität zu verbessern, um der Volkskrankheit entgegenzuwirken. In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Alzheimer‘s & DementiaMehr Verantwortung für Pflegekräfte verbessert die Versorgung von Menschen mit Demenz. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, genannt InDePendent. Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) führte unter Leitung von Prof. Wolfgang Hoffmann, gleichzeitig geschäftsführender Direktor des Greifswalder Instituts für Community Medicine, das deutschlandweite Projekt durch. Für das Forschungsteam steht fest: Übernehmen Pflegefachpersonen in genau definierten Bereichen ärztliche Aufgaben, hat das einen Nutzen für die Betroffenen, aber auch für das Versorgungssystem […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Patienten, die Tumortherapien wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantationen erhalten, leiden häufig unter schweren Schädigungen der Darmschleimhaut. Sie leiden nicht nur unter den Schmerzen und Komplikationen, sondern haben auch langfristig schlechtere Behandlungsergebnisse. Eine Studie der LIT-Kooperationsgruppe „Innate Immunstimulation bei Krebs und Transplantationen“ im Journal „Nature Communications“ zeigt, wie ein bakterielles Stoffwechselprodukt die Darmbarriere schützt und die Regeneration der Darmschleimhaut durch Stammzellen fördert. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, dass das mikrobielle Produkt auch die Immunabwehr gegen Leukämie stärkt. Darmbakterien produzieren aus pflanzlicher Nahrung ein […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wurde erstmals das neu zugelassene Alzheimer-Medikament Lecanemab (Handelsname: Leqembi) verabreicht. Damit startet ein innovativer Therapieansatz, der erstmals gezielt in den Krankheitsverlauf eingreift. Lecanemab ist ein monoklonaler Antikörper, der gezielt auf lösliche Amyloid-Beta-Aggregate im Gehirn abzielt – eine der zentralen Veränderungen bei der Alzheimer-Krankheit. Die Verabreichung im frühen Erkrankungsstadium kann laut Studien das Fortschreiten der kognitiven Beeinträchtigung bei Patientinnen und Patienten mit gesicherter Alzheimer-Krankheit signifikant verlangsamen. Nach der Zulassung durch die Europäische Kommission im Frühjahr […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert ein gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts für Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Immunotools GmbH mit über einer halben Million Euro. Unter der Leitung von Dr. Irina Kube-Golovin forscht ein Team des Instituts für Anatomie dabei an der Entwicklung neuartiger Therapien zur Behandlung gastrointestinaler Karzinome. Ziel des Vorhabens ist die Verbindung von MXen-Nanomaterialien mit tumorspezifischen Antikörpern, um Darm- und Magentumoren gezielt bekämpfen zu können. Das Ziel des Projektes ist […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →