Themenschwerpunkt: Chronische Darmentzündung
Eine aktuelle Studie untersuchte die Auswirkungen einer probiotischen Nahrungsergänzung bei Menschen mit Morbus Crohn. Während die Symptome und Krankheitsverläufe zwischen Kontroll- und Probiotikagruppe ähnlich blieben, zeigte die Probiotikagruppe eine Gewichtszunahme sowie eine verbesserte Nährstoffaufnahme. Auch die Lebensqualität verbesserte sich in der Interventionsgruppe signifikant.
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Januskinase-Inhibitoren werden erfolgreich bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) eingesetzt. Es gab jedoch Zweifel an ihrer kardiovaskulären Sicherheit. Eine aktuelle Studie fand kein signifikant erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien und kardiovaskuläre Ereignisse. Interessanterweise reduzierte Deucravacitinib signifikant die genannten Risiken.
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Eine aktuelle Metaanalyse hat das Risiko für neurologische Erkrankungen bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung untersucht. Die Analyse zeigte ein moderat erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Demenz, Parkinson und Multiple Sklerose bei CED-Patienten.
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Eine aktuelle Studie hat die Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener diätetischer Therapieansätze für pädiatrischen Morbus Crohn verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass die partielle enterale Ernährung plus Morbus-Crohn-Ausschlussdiät (PEN+CDED) die höchsten Remissionsraten und die beste Verträglichkeit aufwies.
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Eine aktuelle Studie fand, dass Menschen mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn in Remission, die eine TNF-Hemmer-Behandlung abbrachen, nach 12 Monaten vergleichbare Remissionsraten zu Patienten hatten, die die Behandlung fortsetzten. Jedoch waren Marker für die Krankheitsaktivität in der Gruppe mit Behandlungsabbruch höher.
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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), einschließlich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit über 2,8 Millionen Teilnehmern mit einem deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden. Das Risiko war bei Morbus-Crohn-Patienten höher als bei Colitis-ulcerosa-Patienten. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der kardiovaskulären Risikobewertung und -behandlung bei CED.
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Januskinase-(JAK)-Inhibitoren stehen im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkankungen zu begünstigen. Eine aktuelle Metaanalyse gab nun Entwarnung. Laut der Wissenschaftler wird durch die Anwendung von JAK-Inhibitoren das kardiovaskuläre Risiko bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nicht signifikant erhöht.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass fast ein Drittel der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms (SIBO) leiden. Die Wahrscheinlichkeit für SIBO ist bei CED-Patienten um das 5,25-Fache höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren konnten zudem verschiedene Prädiktoren eruieren.
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Curcumin wird aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und schmerzlindernden Eigenschaften als potenzielle Zusatztherapie bei verschiedenen Krankheiten untersucht. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Curcumin die klinische Remission und die klinischen Ergebnisse bei Patienten mit Colitis ulcerosa signifikant verbessern kann. In Bezug auf die endoskopische Remission gab es keine signifikanten Verbesserungen.
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DGP – Eine aktuelle Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa. Die Studienergebnisse zeigten, dass eine deutlich größere Anzahl von Patienten, die Guselkumab erhielten, eine klinische Remission erreichten, sowohl während der Induktionsphase als auch der Erhaltungsphase. Das Biologikum Guselkumab kann den Entzündungsbotenstoff Interleukin-23 wirksam neutralisieren. Internationale Wissenschaftler haben im Rahmen einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab als Induktions- und Erhaltungstherapie bei Menschen mit Colitis ulcerosa untersucht. Guselkumab bei […]
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Eine aktuelle Studie aus China untersuchte die bidirektionalen Zusammenhänge zwischen Parodontitis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Studienergebnisse zeigten, dass Parodontitis das Risiko für CED insgesamt nicht erhöht, jedoch mit einem erhöhten Risiko für Colitis ulcerosa assoziiert ist. Menschen mit CED haben demnach zudem ein erhöhtes Parodontitis-Risiko und sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen.
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Eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien ergab, dass Tofacitinib bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa zu signifikanten klinischen Ansprechraten und Remissionsraten in der Induktions- und Erhaltungsphase führt. Die Ergebnisse untermauern das Potenzial von Tofacitinib als effektive Therapieoption im Real-World-Setting.
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Eine aktuelle randomisiert-kontrollierte Pilotstudie untersuchte den Nutzen einer modifizierten entzündungshemmenden Ernährungsweise (CED-MAID) im Vergleich zu gesunder Standardernährung. Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen bei Menschen mit Morbus Crohn, die einer CED-MAID folgten.
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