Themenschwerpunkt: Depression
Cannabidiol (CBD), das zur Verbesserung des Schlafs bei primärer Insomnie vor dem Schlafen eingenommen wurde, hatte im Vergleich zum Placebo keine Nachteile für die kognitive Funktion am Tag, zeigte eine randomisiert-kontrollierten Pilotstudie mit 30 Teilnehmern.
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Eine Beobachtungsstudie über 26 537 Patienten (41,3 % Bipolare Störung) mit Nachbeobachtung über 2 Jahre zeigte, dass Aripiprazol vergleichbar effektiv zu Olanzapin, Quetiapin oder Risperidon war, aber keine Vorteile für den Cholesterinspiegel brachte. Allerdings schien der Wirkstoff im Vergleich zu anderen Neuroleptika vorteilhaft für Gewicht und Blutdruck zu sein.
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Psychologische Interventionen können bei unterschwelligen depressiven Symptomen effektiv den Beginn einer Depression verhindern können, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 30 randomisiert-kontrollierte Studien mit zusammen 7 201 erwachsenen Teilnehmern.
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Eine randomisierte Überkreuz-Studie mit 11 gesunden Erwachsenen demonstrierte eine substanzielle Steigerung von Spitzenkonzentration und gesamter CBD-Dosis bei Einnahme eines fettreichen Mahls.
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Die Datenlage zum Brustkrebswirkstoff Endoxifen zur Behandlung der Bipolaren Störung ist derzeit noch ungenügend, so das Fazit eines systematischen Reviews. Es gibt jedoch Hinweise auf kurzfristige Wirksamkeit zu Linderung manischer Episoden.
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Die Schlafqualität kann die Wirksamkeit einer pharmakologischen Therapie von Depression und Angststörungen beeinflussen, zeigte eine Beobachtungsstudie mit 409 Patienten. Die subjektive Schlafqualität, so das Fazit der Autoren, sollte zu Beginn einer Therapie erfasst und in die Behandlung mit einbezogen werden, um Behandlungseffekte auf depressive und Angstsymptome zu verbessern.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass Yoga signifikante Auswirkungen auf Wechseljahrsbeschwerden hat. Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbesserten sich durch Yoga-Interventionen.
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Eine aktuelle Studie aus China untersuchte bei Menschen mit schweren Depressionen die Konzentration von Triglyzeriden im Blut und fand signifikant höhere Werte als bei gesunden Kontrollpersonen. Die erhöhten Triglyzerid-Spiegel könnten das höhere Risiko für kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Ereignisse bei Depressionen erklären, so das Fazit der Autoren.
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Eine Post-hoc-Analyse von Daten der randomisierten SPRINT-Studie untersuchte den Einfluss depressiver Symptome auf klinische Verläufe bei Menschen mit Bluthochdruck. Depressive Symptome waren signifikant mit schlechteren Verläufen, Gesamtmortalität und Herzerkrankungen verbunden.
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Eine doppelblind durchgeführte, Placebo-kontrollierte Studie mit 34 gesunden Teilnehmern liefert Hinweise darauf, dass das Phytocannabinoid Cannabigerol wahrgenommene Angstgefühle lindern kann, ohne motorische oder kognitive Einschränkungen hervorzurufen.
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Eine akute Dosis von CBD/THC kann Aspekte des visuospatialen Arbeitsgedächtnisses und Mustererkennung einschränken. Benommenheit und Sedierungseffekte traten bei jedem 4. der gesunden Teilnehmer der randomisiert-kontrollierten Studie auf.
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Eine landesweite Studie in China mit 8 327 Teilnehmern zeigte, dass Depressionen und schlechter Schlaf das Asthmarisiko erhöhen. Zudem beeinflussen Wechselwirkungen zwischen Depressionen und Schlafproblemen das Asthmarisiko weiter.
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Eine offene Beobachtungsstudie an deutschen Universitätskliniken zeigte, dass Entzündungsmarker im Blut vor Beginn einer Ketamintherapie Symptomverbesserungen bei Patienten mit behandlungsresistenter Depression vorhersagten.
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