Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Arthritis / Rheuma

Neue Studien zu Arthritis / Rheuma

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den ungesättigten Fettsäuren. Die lebenswichtigen Fettsäuren müssen über die Nahrung, beispielsweise Fisch, aufgenommen werden. Eine hohe Konzentration von Omega-3 Fettsäuren ist mit einem niedrigen Auftreten von CCP-Antikörpern und Rheumafaktoren in Menschen ohne rheumatoide Arthritis verbunden. Wissenschaftler aus der USA haben jetzt untersucht ob die Fettsäuren auch bei der Entstehung der rheumatoiden Arthritis eine Rolle spielen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Morbus Bechterew ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu Entzündungen im Bereich der Wirbelsäulengelenke kommt, die zu Verknöcherungen führen können. Den entzündlichen Reaktionen liegen Fehlfunktionen des Immunsystems zu Grunde. Die Krankheitsaktivität lässt sich durch immunmodulatorische Wirkstoffe eindämmen. Forscher aus China haben jetzt den Wirkstoff 99Tc-MDP auf seine Sicherheit und Effizienz untersucht.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Etanercept und Adalimumab sind beides Wirkstoffe aus der Gruppe der Biologika, die zur Behandlung von Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) eingesetzt werden. Morbus Bechterew ist eine autoimmunbedingte chronische Erkrankung, bei der es zu Entzündungen der Wirbelsäule kommt. Die beiden Biologika hemmen den Entzündungsfaktor TNF-α. Eine Studie aus den Niederlanden hat beide Wirkstoffe jetzt bezüglich Effizienz und Therapietreue getestet.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Tuberkulose zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Da Biologika das Immunsystem drosseln, muss vor einer Therapie mit Biologika eine latente Tuberkulose ausgeschlossen werden. Wissenschaftler aus Schweden haben jetzt das Risiko für eine Tuberkuloseerkrankung bei Einnahme von Biologika untersucht.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das Sonnenhormon Vitamin D wird in der Haut mit Hilfe von UV-Licht der Sonne hergestellt, ist zu geringen Mengen aber auch in tierischen Produkten zu finden. In der Vergangenheit wurden bereits Assoziationen zwischen dem Gehalt an Vitamin D im Blut und rheumatischen Erkrankungen vermutet. Forscher haben jetzt untersucht, ob eine 3-monatige Einnahme von Vitamin D Auswirkungen auf verschiedene rheumatische Erkrankungen hat.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Literatur-Newsletter-Anmeldung

Medical NEWS Report
Hier können Sie sich für unseren Literatur-Newsletter anmelden. →

Tocilizumab ist ein Biologika aus der Gruppe der Interleukin-6-Hemmer und wird zur Basistherapie der rheumatoiden Arthritis eingesetzt. Der Wirkstoff kann als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden. Wissenschaftler aus den USA und Brasilien haben jetzt untersucht, wie sich das langsame Ausschleichen von Methotrexat bei gleichzeitiger Einnahme von Tocilizumab auf die Krankheitsaktivität auswirkt.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Demenz umfasst Krankheitsbilder, bei denen es zu einer Einschränkung der Gedächtnisleistung und der geistigen Leistungsfähigkeit kommt. Die bekannteste und häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Erkrankung. Bei der Demenz kommt es zu Eiweißablagerungen und entzündlichen Reaktionen in den Nervenzellen des Gehirns und zu Änderungen der Botenstoffe, die für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen benötigt werden. Dadurch kommt es zu einer verminderten Leistung und einem Absterben der Nervenzellen. Demenz tritt vermehrt ab dem 65. Lebensjahr auf und betrifft etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Seit Mitte der 2000er Jahre vertieft sich die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und des französischen Instituts für demografische Studien (INED), die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde. Hierfür haben die Forschenden regionale Sterblichkeitsdaten aus 450 Regionen in 13 europäischen Ländern über den Zeitraum von 1992 bis 2019 ausgewertet. Dies ermöglicht die Betrachtung langfristiger Tendenzen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mit der Einführung von Mammographie-Screening-Programmen in Europa haben sich die Diagnosen von Brustkrebs deutlich verändert, begleitet von einem Rückgang der Brustkrebssterberaten. Das zeigt eine der bislang umfassendsten Auswertungen bevölkerungsbasierter Daten zu Brustkrebs in 21 europäischen Ländern unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Das auffälligste Ergebnis: Nach Einführung des Screenings wurden deutlich mehr frühe, weniger fortgeschrittene Tumoren entdeckt. Für die Studie analysierte ein internationales Forschungsteam Krebsregister-Daten von mehr als 3,4 Millionen Frauen mit invasivem Brustkrebs aus 21 europäischen Ländern im Zeitraum […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Viele Menschen haben Mühe, ihre Medikamente gemäss Verordnung richtig einzunehmen. Das hat gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen. Apps sollen bei der korrekten Einnahme unterstützen. Eine Studie der Universität Basel zeigt jedoch: Digitale Helfer ersetzen die persönliche professionelle Betreuung nicht. Ausserdem schöpfen sie ihr volles Potential noch nicht aus. Nach aktuellen Zahlen nehmen 30 bis 50 Prozent der Menschen, die regelmässig Medikamente benötigen, diese nicht korrekt ein. Diese sogenannte Non-Adhärenz hat nicht nur für die Gesundheit der Patienten und Patientinnen ernsthafte Folgen, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Weshalb sagen viele Menschen im Frühjahr, sie seien so erschöpft? Das haben Forschende am Zentrum für Chronobiologie der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel sowie des Inselspitals in Bern untersucht. Die Studie zeigt: Frühlingsmüdigkeit scheint vielmehr ein kulturelles als ein messbares biologisches Phänomen zu sein. Wenn die Tage wieder länger werden, klingelt bei PD Dr. Christine Blume das Telefon häufiger. Denn dann wollen Journalistinnen und Journalisten von der Schlafforscherin wissen, was es mit der Frühlingsmüdigkeit auf sich hat. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Living Guideline Demenzen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ermöglicht den etwa 1,8 Millionen Menschen, die in Deutschland an einer Demenz erkrankt sind, eine adäquate Diagnostik und optimale Therapie nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die S3-Leitlinie wurde jetzt aktualisiert und enthält erstmals auch einen Vorschlag zur Behandlung von Alzheimer-Frühstadien mit den neu zugelassenen Antikörpern Lecanemab und Donanemab – auch wenn die Frage der Übernahme der Behandlungskosten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

69. Deutscher Kongress für Endokrinologie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 11. bis 13. März 2026 in Weimar Altdorf – Krafttraining für einen definierten muskulösen Körper: Viele junge Männer trainieren täglich im Fitnessstudio und machen für einen schnelleren Muskelaufbau auch vor Anabolika nicht halt. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) warnt vor den gesundheitlichen Risiken solcher leistungssteigernden Substanzen. Diese reichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über psychische Störungen bis hin zu Unfruchtbarkeit. Auf einer Online-Pressekonferenz anlässlich des 69. Deutschen Kongresses für Endokrinologie […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Einst galt die „Pille“ als revolutionär, dann wurde sie zum gängigsten Verhütungsmittel, heute sehen Menschen die Kontrazeption mithilfe von Hormonen vielfach kritisch. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität und ihrer Kooperationspartner am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat jetzt das Projekt PREVENT zur Entwicklung nicht-hormoneller Verhütungsmittel gestartet. Die Forschenden wollen ein Verfahren zur Entwicklung neuartige Wirkstoffe zur Empfängnisverhütung bei Frau und Mann etablieren. PREVENT wird vom Bundesforschungsministerium bis 2029 mit 3 Millionen Euro gefördert. FRANKFURT. In den 1970er-Jahren war die Antibabypille […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ganzjährige Gefahr – auch in Niedersachsen Hannover – Ob beim Spazieren im Wald, Sitzen im Park oder Spielen im Garten: Wann immer wir im Freien sind und die festen Wege verlassen, besteht das Risiko, sich eine Zecke „einzufangen“. Die Spinnentiere können gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose übertragen. Eine Infektion mit dem FSME-Virus kann als Hirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarksentzündung auftreten und zu dauerhaften Spätfolgen wie Lähmungserscheinungen oder im Extremfall zum Tod führen. Die über Bakterien übertragene Borreliose kann das Nervensystem, die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

7. März: Tag der gesunden Ernährung Zum Tag der gesunden Ernährung ruft die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) zu einem erweiterten Blick auf Prävention auf. Zucker ist nicht nur ein Auslöser für Karies – er treibt Entzündungen im Mund und im gesamten Körper an. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst sorgfältiges Zähneputzen allein die negativen Folgen eines hohen Zuckerkonsums nicht vollständig ausgleichen kann. Zwar ist Karies in Deutschland dank Präventionsprogrammen und Fluoridierung deutlich zurückgegangen. Doch auch bei […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ob Grippe oder Erkältung: Auch wenn der Winter fast vorbei ist, haben Viren immer noch leichtes Spiel. Deshalb ist es wichtig, das körpereigene Immunsystem zu stärken. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, weiß, wie das gelingt. Bewegung an der frischen Luft Es muss nicht immer gleich ein stundenlanges Workout sein: Bereits moderate sportliche Aktivitäten tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Am besten ist Bewegung an der frischen Luft. Das bringt den Kreislauf auf Trab, vertreibt Müdigkeit und versorgt den Körper zudem […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Gesellschaft Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) begrüßt, wenn Säuglinge häufiger und länger gestillt werden. Stillen hat in vielen Bereichen positive Auswirkungen für Mutter und Kind, u.a. auch für die Allergieprävention.Da allergische Erkrankungen weiter zunehmen, bleibt die Beratung zur Allergieprävention unverändert eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, nicht nur für Kinderärztinnen, Kinderärzte und Hebammen. Die neue veröffentlichte Leitlinie „Stilldauer – Interventionen zur Stillförderung“ vom Februar 2026 empfiehlt, dass reifgeborene Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend gestillt werden […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Menschen mit verschiedenen psychischen Störungen ist häufig gemeinsam, dass sie sich nur schwer zu alltäglichen Aktivitäten motivieren können. Welche kognitiven Mechanismen dies bewirken und was das für psychotherapeutische Therapien bedeutet, erforscht Dr. Matthias Pillny, von der Universität Hamburg. Seine Metastudie wurde in der Fachzeitschrift „Psychological Bulletin“ veröffentlicht. Ob Kino- oder Familienbesuch, Einkauf oder Spaziergang – Menschen mit psychischen Störungen erscheinen solche Aktivitäten häufig als unfassbar anstrengend. Können sie selbst lebensnotwenige Besorgungen kaum noch erledigen, treibt dies den Aufwand und die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Delphi-Studie definiert unter Würzburger Leitung fünf prioritäre Maßnahmen für europaweit gerechteren Zugang zur personalisierten Krebsmedizin Damit personalisierte Krebstherapien ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen PatientInnen einen verlässlichen Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine europaweite Delphi-Studie unter Leitung des UKW benennt fünf konkrete Maßnahmen, um die wichtigsten Hindernisse für die Implementierung der Genetik in der Krebsprävention und -behandlung zu beseitigen und die genetische Beratung nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, allen Betroffenen in der EU zur richtigen Zeit die individuell passende […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →