Beiträge von: Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)

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Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von DZL-Forschenden Dr. Fenja Knoepp und Prof. Dr. Serge Adnot von der Justus-Liebig-Universität Giessen (DZL-Standort UGMLC) sowie Prof. Dr. Eric Honoré hat einen zentralen Mechanismus bei der Entstehung von Lungenhochdruck (pulmonaler Hypertonie) entschlüsselt. In der im renommierten Fachjournal Circulation Research veröffentlichten Studie zeigt sich, dass der mechanosensitive Ionenkanal Piezo1 – ein Sensor für Druck und Dehnung – in den Muskelzellen der Lungengefäße (PASMCs) eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser derzeit unheilbaren und lebensbedrohlichen Lungenerkrankung spielt. […]

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Wiederholte Infektionen mit Rhinoviren können das menschliche Bronchialepithel epigenetisch verändern. Forschende des DZL konnten in einer aktuellen Studie erstmals nachweisen, dass strukturelle Zellen der Atemwege eine Form der „trainierten Immunität“ entwickeln. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Allergy veröffentlicht. Für die Untersuchung infizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bronchiale Epithelzellen (BEAS-2B) mehrfach mit Rhinovirus Typ 16 und analysierten anschließend Veränderungen in der Genexpression und DNA-Methylierung. Dabei identifizierten sie 77 Gene, deren Aktivität sich durch wiederholte virale Reize systematisch veränderte. Diese Gene stehen unter […]

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Bei einer Lungenfibrose kommt es zu Vernarbungen der kleinen Lungenbläschen und damit im Verlauf zu fortschreitender Luftnot. Die Ursachen der Lungenfibrose sind oft unbekannt, die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich. Bisher beschränken sich die Therapien auf ein Verlangsamen des Verlaufs, im Idealfall kann die weitere Vernarbung gestoppt werden. Eine Umkehrung der bereits entstandenen Gewebeschäden ist jedoch meist nicht möglich. Das könnte sich nun ändern. Forschende am DZL-Standort München haben einen vielversprechenden neuen Ansatz zur Behandlung von Lungenfibrose entdeckt und die Ergebnisse kürzlich […]

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Der Tag unserer Geburt ist der gefährlichste Tag unseres Lebens. Besonders für Frühgeborene kann der Übergang von der geschützten Umgebung im Mutterleib zur eigenständigen Atmung eine große Herausforderung sein. Die Lunge muss sich in kürzester Zeit von einem flüssigkeitsgefüllten Organ in ein luftgefülltes System umwandeln – ein komplexer Vorgang, der oft nicht reibungslos funktioniert und für den Frühgeborene ärztliche Unterstützung in Form eines positiven Atemwegdrucks benötigen. Komplikationen in dieser Phase können langfristige gesundheitliche Folgen haben. Das Forschungsprojekt „Von EAGLE bis […]

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