Themenschwerpunkt: Montag
Mikroplastikpartikel sind in der Luft, im Wasser, in Lebensmitteln und mittlerweile nachweislich auch im menschlichen Gewebe nachweisbar. Doch welche Auswirkungen hat die ubiquitäre Umweltbelastung konkret auf unser größtes Organ, die Haut? Gastbeitrag von Dr. med. Christina Hecker (Ärztin für Dermatologie und Allergologie; AG Dermatologie KLUG e.V.)
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 10 Studien fand, dass Heuschnupfen signifikant mit einem um den Faktor 2 – 3 höheren Risiko für Migräne assoziiert ist. Der Zusammenhang, so die Wissenschaftler, sollte für integrierte Behandlungsstrategien bei Patienten mit beiden Erkrankungen berücksichtigt werden.
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München – Digitale Gesundheitsangebote gewinnen auch in der Augenheilkunde zunehmend an Bedeutung: Immer mehr Menschen nutzen Online-Sehtests, um selbst das eigene Sehvermögen schnell und unkompliziert zu überprüfen. Sie können helfen, Veränderungen der Sehschärfe frühzeitig zu erkennen. Ihre Ergebnisse führen jedoch auch leicht zu falscher Sicherheit oder unnötiger Verunsicherung – denn weder ein gutes noch ein auffälliges Ergebnis erlaubt verlässliche Rückschlüsse auf die Gesundheit der Augen. Die Stiftung Auge erklärt, welche Chancen aber auch Grenzen digitale Sehtests haben und wann eine augenärztliche Abklärung […]
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Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst […]
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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Fachkräfte nehmen KI-Empfehlungen oft nicht ernst genug. Privat trauen Menschen der KI jedoch oft zu viel zu – v. a. in Moralfragen. Dies zeigen Studien der Uni Hohenheim KI-Systeme übertreffen häufig Expert:innen in der Bilderkennung. So können sie beispielsweise Tumore inzwischen oft schneller erkennen als ausgebildetes Fachpersonal. Trotzdem sind Expert:innen in Medizin und anderen Entscheidungskontexten im Gebrauch von KI zögerlich, so die Ergebnisse der Forschung von Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Matthias Uhl und seinem Team von der Universität Hohenheim in Stuttgart. […]
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Eine höhere Proteinzufuhr geht im Alter mit besserer körperlicher Leistungsfähigkeit und einem geringeren Sterberisiko einher. Außerdem scheint Protein ein Teil der Erklärung dafür zu sein, warum Ernährungsformen wie die mediterrane Ernährung positive Effekte auf die körperliche Funktion haben, fand eine Analyse über mehrjährige Daten von 532 älteren Teilnehmern.
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Eine erneute Gewichtszunahme nach einem Gewichtsverlust, allgemein bekannt als „Jo-Jo-Effekt“, wird oft als schädlich dargestellt, sogar als schädlicher als anhaltendes Übergewicht. Eine neue umfassende Analyse, die in ‚The Lancet Diabetes & Endocrinology‘ veröffentlicht wurde, legt jedoch nahe, dass diese weit verbreitete Auffassung nicht durch stichhaltige wissenschaftliche Belege gestützt wird. In einem Gastbeitrag setzen sich die Professoren Faidon Magkos von der Universität Kopenhagen und Norbert Stefan vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), dem Universitätsklinikum Tübingen und Helmholtz Munich kritisch mit jahrzehntelanger […]
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Eine Netzwerk-Metaanalyse über 36 Stunden mit 17 187 Patienten verglich adjuvante Chemotherapie-Regimes für Brustkrebs im Frühstadium. Eine Behandlung über 6 Zyklen mit Taxanen und Cyclophosphamid in 3-Wochen-Intervallen erwies sich mit Blick auf ereignisfreies Überleben und geringere Inzidenz von Übelkeit als vorteilhafte. Eine Unterscheidung von Patientengruppen, beispielsweise nach Alter oder Risiko, erfolgte hier jedoch nicht.
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Eine retrospektive Kohortenstudie mit 19 235 Patienten je Interventions- und Kontrollgruppe fand, dass orale antivirale Wirkstoffe, speziell Nirmatrelvir/Ritonavir, das Risiko für schwerere Verläufe sowie unerwünschte Ereignisse, inklusive Sterblichkeit oder stationäre Behandlungen aus allen Gründen, bei Patienten mit Asthma und zu Beginn nicht-schwerem COVID-19 reduzieren können.
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Kann ein KI-gestütztes System zur Polypenerkennung die Darmkrebsvorsorge verbessern? Prof. Dr. Alexander Hann vom Uniklinikum Würzburg (UKW) hat mit EndoMind ein KI-gestütztes System (Computer-Aided Detection, CADe) entwickelt, welches die Detektionsrate von Adenomen (ADR) erhöhen soll. Die KI EndoMind markiert bei einer Darmspiegelung erkannte Adenome mit einem blauen Rechteck. EndoMind wurde nun in gastroenterologischen Schwerpunktpraxen getestet. Die Ergebnisse hat das Nature-Journal NPJ Digital Health veröffentlicht. Sie zeigen: Die KI hilft erfahrenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen kaum dabei, die Detektionsrate von Polypen bei einer Darmspiegelung […]
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Altern muss nicht automatisch mit Einbußen unserer Fähigkeiten einhergehen, fand eine Untersuchung mit über 11 000 Teilnehmern. Vielmehr verbesserte fast die Hälfte die geistige und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter über bis zu 12 Jahre. Ein optimistischer Blick auf das Altern ging häufiger mit Verbesserungen einher. Die Autoren vermuten, dass dem zugrunde eine größere Selbstwirksamkeit und geringerer Fatalismus liegen könnten.
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