Themenschwerpunkt: Fachpresse
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien fand, dass Sportinterventionen einen wichtigen Beitrag zur Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Depression leisten können. Besonders wirksam waren Interventionen mit einer Frequenz von mehr als dreimal wöchentlich, bei einer Dauer individueller Einheiten von unter einer Stunde und mit einer Gesamtdauer des jeweiligen Programms von mindestens 8 Wochen. Alters-angemessene Sportangebote sollten demnach besonders gefördert werden, um depressiven Symptomen von Heranwachsenden zu begegnen.
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Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren kann, so das Fazit eines sytematischen Reviews mit Metaanalyse über 41 Studien, eine klinisch relevante, Zeit-abhängige Linderung chronischer Schmerzen ermöglichen. Die Wissenschaftler sehen Bedarf für weitere Studien, um die Rolle von Omega-3-Fettsäuren im Schmerzmanagement besser einzuordnen.
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Eiszeit für den Blutzucker Berlin – Tiefe Temperaturen können für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland zur Belastung werden. Frost beeinträchtigt die Wirksamkeit von Insulin und die Funktion von Messgeräten. Gleichzeitig schwanken die Blutzuckerwerte stärker, insbesondere bei wechselhaften Temperaturen. Menschen mit Nervenschäden wie einer diabetischen Polyneuropathie spüren Kälte oft kaum – mit möglichen Folgen wie schlecht heilende Wunden, Risse an der Haut oder langwierige Entzündungen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) erklärt, wie Betroffene […]
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Eine aktuelle Studie analysierte den Zusammenhang zwischen der kardiovaskulären Gesundheit und der Lungenfunktion. Eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde durchgehend mit einer besseren Lungenfunktion in Verbindung gebracht, einschließlich einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Asthma, chronische Bronchitis und Atemwegssymptomen sowie einer verbesserten Lungenkapazität.
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Laut einer Metaanalyse aus den USA besteht ein Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und dem Auftreten von Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Besonders der regelmäßige Konsum zuckerhaltiger Getränke scheint das Risiko für chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen zu erhöhen.
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Bauchschmerzen gelten wegen ihrer diffusen, schwer lokalisierbaren und häufig bedrohlich erlebten Natur als besonders anfällig für ungünstige Erwartungseffekte. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsmedizin Essen zeigt nun erstmals experimentell, dass Bauchschmerzen (viszerale Schmerzen) eine biologische Sonderstellung einnehmen: Sie sind besonders anfällig für starke Nocebo-Effekte. Dr. Jana Aulenkamp von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Essen kommt zu dem Fazit, dass Behandler:innen bei Patient:innen mit Bauchschmerzen besonders erwartungssensibel kommunizieren sollten. Besonders tückisch […]
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Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
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Die Deutschen haben weiterhin starke Angst vor schweren Krankheiten. Am meisten gefürchtet wird eine Krebserkrankung (69 Prozent), gefolgt von Alzheimer oder Demenz (54 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, die die Krankenkasse seit 2010 durchführt. Auffällig ist der hohe Anteil von Menschen, die selbst aktiv werden, um Krankheiten vorzubeugen. So geben 84 Prozent an, regelmäßig Sport zu treiben. Auf gesunde Ernährung achten 78 Prozent. Rund drei Viertel der Befragten trinken nur wenig […]
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Gastbeitrag von Dr. med. Christina Hecker(Ärztin für Dermatologie und Allergologie; 3. Vorsitzende der AG Nachhaltigkeit in der Dermatologie (AGN) e.V.) Weitere Beiträge zum Thema „Ressourcenschonung in der Arztpraxis“ folgen.Bereits veröffentlicht: Krisenresilienz: Wie Sie Ihre Praxis oder Klinik vorbereiten können Klimawandel erreicht die dermatologische Praxis Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsgefahr mehr – er beeinflusst bereits heute die medizinische Versorgung und damit auch die Dermatologie. Auf dem 107. Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV) in St. Gallen […]
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Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.
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Ein innovatives Forschungsprojekt führender HNO-Universitätskliniken untersucht die Machbarkeit eines Hörscreenings für Erwachsene – direkt vor Ort im Amt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Baumann, Universitätsmedizin Frankfurt, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Medizinische Hochschule Hannover, und Prof. Dr. Christiane Völter, Katholisches Klinikum Bochum, Ruhr-Universität Bochum, startet im November 2025 eine deutschlandweit einzigartige Studie. Eine Hörminderung gehört weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Sie bleibt aber bei Erwachsenen oft jahrzehntelang unentdeckt, weil eine Hörschwäche häufig durch eine erhöhte Konzentration, das laute Sprechen […]
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Smartwatches, die Gesundheitsdaten aufzeichneten, konnten Ärzten dabei helfen ihr Risiko für Burnout zu senken und ihre Resilienz zu stärken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie Ärzte mit und ohne Smartwatch miteinander verglichen.
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