Themenschwerpunkt: Fachpresse
Nicht alle Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit lassen sich beeinflussen. Umso wichtiger ist es, nicht-modifizierbare Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und modifizierbare Risiken gezielt anzugehen. Welche Faktoren nicht-modifizierbar sind und was dies für die hausärztliche Praxis bedeutet, lesen Sie hier. [Beitrag ist DocCheck-geschützt]
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Repariert, aber nicht geheilt: Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) bedürfen der lebenslangen spezialisierten Nachsorge ihres Herzfehlers. Mehr als der Hälfte der über 350.000 EMAH-Patienten in Deutschland gelingt das nicht. Dadurch ausbleibende Kontrollen können folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge Aus den Augen, aus dem Sinn – Notfallambulanz. In etwa so stellt sich ein ernsthaftes Versorgungsproblem von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) in Deutschland dar: Komplikationen aufgrund der fehlenden Nachsorge ihres Herzfehlers. Angeborene […]
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Ausdauersport kann sich positiv auf die Gesundheit von Patientinnen mit Brustkrebs auswirken, doch Sport gelingt in manchen Erkrankungsphasen nicht und liegt auch nicht jeder Betroffenen. Auch diesen Patientinnen machen die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse Mut: Schon mit einer Stunde pro Woche sank das Risiko zu versterben. Und wenn erstmal der Anfang gemacht ist, gelingt vielleicht auch eine Steigerung.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 407 Frauen nach den Wechseljahren konnte zeigen, dass eine reine Verringerung der Sitzzeit den Blutdruck nicht verbesserte. Dagegen führten häufigere Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu einer Senkung des Blutdrucks innerhalb von 3 Monaten. Regelmäßiges Aufstehen könnte somit eine einfache und praktikable Maßnahme zur Verringerung des Herz-Kreislauf-Risikos sein.
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Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student Assessment“) von fast 580.000 Jugendlichen aus 21 Ländern aller Kontinente […]
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Eine prospektive, vergleichende Längsschnittstudie fand mit 90 Teilnehmern mit Migräne bereits nach wenigen Monaten mit einer Migräneprophylaxe eine bessere Denkleistung, speziell in der exekutiven Funktion. Sowohl Migräneprophylaxen mit CGRP-gerichteten Biologika als auch mit Botulinumtoxin waren demnach, besonders bei Ansprechen auf die Behandlung mit Blick auf eine Reduktion der Kopfschmerztage, wirksam zur Verbesserung der kognitiven Funktion.
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Müdigkeit, Stress und gesundheitliche Probleme zählen zu den häufig unterschätzten Unfallrisiken im Sraßenverkehr. Könnten diese reduziert werden, wenn das Auto erkennt, wie es dem Menschen am Steuer geht? Wenn es frühzeitig Warnsignale des Körpers wahrnimmt und sogar Herzrhythmusstörungen erfasst? Genau daran forscht das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen mit dem Institut für Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig. Auf der „Automechanika Frankfurt“ vom 8. bis 12. September präsentiert das PLRI […]
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Am 12. August wird ein besonderes Naturphänomen am Himmel über Europa erwartet: Der Mond schiebt sich am Abend vor die Sonne und verdeckt sie fast vollständig. Die Sonne wird – von Deutschland aus gesehen – bei dieser partiellen Sonnenfinsternis bis zu 90 Prozent bedeckt sein. Wer das Ereignis am Himmel beobachten möchte, sollte seine Augen gut schützen. Am 12. August wird ein besonderes Naturphänomen am Himmel über Europa erwartet: Der Mond schiebt sich am Abend vor die Sonne und verdeckt […]
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse konnte zeigen, dass die mediterrane Ernährung in Kombination mit der Standardtherapie bei etwa 62 % der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zu einer klinischen Remission führen kann. Die Wirksamkeit war bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa vergleichbar. Ein klarer Vorteil gegenüber anderen Ernährungsformen konnte jedoch bislang nicht nachgewiesen werden.
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Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.
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Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind. Ein Fortschritt, der die Diagnostik und Erforschung verschiedener Erkrankungen maßgeblich vereinfacht hat. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) hat nun eine Software entwickelt, die bei der Analyse dieser Ergebnisse künftig unterstützen soll. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Methods. […]
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Eine systematische Übersichtsarbeit mit mehr als 104 Mio. Studienteilnehmern zeigt, dass Impfungen gegen Herpes Zoster, Influenza, Pneumokokken sowie Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden sind. Besonders deutlich fiel der Zusammenhang bei der Herpes-Zoster-Impfung und dem Risiko für die Alzheimer-Krankheit aus.
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Forschende der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der amerikanischen Stanford University haben Hinweise darauf gefunden, dass sich spontane Frühgeburten bereits Wochen bis Monate vor ihrem Auftreten im Immunsystem der Mutter ankündigen. Die Studie eröffnet Perspektiven für eine frühere Erkennung und gezielte Vorbeugung spontaner Frühgeburten und wurde jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Weltweit kommt rund jedes zehnte Kind zu früh auf die Welt. Bei etwa zwei Drittel aller Frühgeburten setzt die Geburt von selbst […]
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