Fachpresse

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Wie früh chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) mit Biologika behandelt werden sollten, wird derzeit diskutiert. Eine aktuelle Metaanalyse zeigte bei früher Biologika-Therapie bei Morbus Crohn (weniger als 3 Jahre nach Diagnose) eine gesenkte Operationsrate, bei Colitis ulcerosa jedoch ein höheres Risiko für eine Kolektomie. Weitere Studien sollten den Schweregrad der Erkrankung betrachten und speziell mehr Daten zu Colitis ulcerosa erheben.

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Das Deep Learning-Modell SNB identifizierte in einer Bevölkerungs-weiten retrospektiven Kohortenstudie Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs, die wahrscheinlich von einer adjuvanten Chemotherapie profitieren würden. Relevant waren hierbei das Alter der Frauen, die Tumorgröße und die Zahl befallener Lymphknoten. Weitere Studien sollen das Modell nun im Klinikalltag überprüfen.

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Patienten mit Multipler Sklerose (MS) werden im Durchschnitt immer älter und sind oft weniger stark behindert, als dies früher der Fall war. Allerdings steigt die Zahl der Begleiterkrankungen im Alter an – und ein Schub kann sich anders auswirken als in jüngeren Jahren. Wir stellen neue Daten zur gesundheitlichen Situation von älteren Menschen mit MS vor und welche Rolle eine MS-
Behandlung zur Reduktion von Schüben im höheren Alter spielt.

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Die Inkretin-Hormone und der Inkretin-Effekt Das glukagonabhängige insulinotrope Polypeptid (GIP) und das Glukagon-ähnliche peptid-1 (GLP-1) sind Inkretin-Hormone, die nach der Nahrungsaufnahme aus Zellen der Darmschleimhaut in die Blutbahn freigesetzt werden. GIP und GLP-1 wirken direkt auf die Betazellen der Bauchspeicheldrüse und stimulieren die postprandiale Insulinsekretion glukoseabhängig.2-5 Gemeinsam steuern die beiden Hormone den Inkretin-Effekt, der die Insulinfreisetzung nach einer Mahlzeit verstärkt und der bei Menschen mit Typ-2-Diabetes stark reduziert sein kann.2 Bei stoffwechselgesunden Menschen werden bis zu 2/3 des Inkretin-Effekts durch […]

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