Orthopy, die App bei Knieverletzungen ist mit dem BVOU-Digitalpreis 2025 ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU e. V.) verliehen und wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) offiziell überreicht. Ausgezeichnet wurde die Orthopy-App als digitale Innovation zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten mit Meniskus- und Kreuzbandverletzungen. Der BVOU-Digitalpreis: Würdigung innovativer digitaler Versorgungslösungen Mit dem BVOU-Digitalpreis ehrt der Berufsverband jährlich digitale Innovationen, die die Versorgung in Orthopädie und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
HIRI-Forschungsteam macht auf Überoptimismus gängiger Ansätze aufmerksam und schlägt erweiterte Modelle vor | Aktuelle Studie in PLOS Biology Um Antibiotikaresistenzen bei Krankheitserregern vorherzusagen, greifen Fachleute zunehmend auf maschinelles Lernen zurück. Mit dessen Hilfe lassen sich anhand der Genetik eines Erregers Resistenzmechanismen erkennen. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten: Forschende des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) konnten nachweisen, dass die Modelle häufig weniger zuverlässig sind als angenommen. Ihre Erkenntnisse wurden im Fachmagazin PLOS Biology veröffentlicht. Sie tragen dazu bei, verlässlichere […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wer viel lacht, ist weniger einsam, sozial isoliert oder zurückgezogen. Das haben Forschende des Instituts für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie herausgefunden. Das gilt vor allem für Menschen, die während Gesprächen, beim Besuch kultureller Veranstaltungen, aber zum Teil auch beim Lesen eines Buches viel lachen. Menschen, die vor allem beim Konsumieren digitaler Medien lachen, fühlen sich hingegen nicht sozial verbundener. Für die Studie wurden 5000 Erwachsene zwischen 18 und 74 Jahren in Deutschland online nach […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine neue Studie unter Federführung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit zeigt, dass Menschen mit Depression und Fibromyalgie nahezu identische Muster einer gestörten Gefühlsregulation aufweisen und dass Stress in beiden Gruppen Schmerzen und Stimmung deutlich verschlechtert. Die Ergebnisse verdeutlichen die enge Verflechtung von Schmerz, Stress und Emotionen und unterstreichen die Bedeutung psychotherapeutischer Behandlungsansätze. Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die durch generalisierte Beschwerden in Muskeln sowie Sehnen und Bändern gekennzeichnet ist. Wie Depression zählt sie zu den häufigsten Ursachen für starke Beeinträchtigungen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellinstitut HI-STEM* und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz. Mit einer nun in Nature publizierten Studie zeigte das Team, dass sich bei Mäusen die Leber mithilfe der mRNA-Technologie in eine temporäre Quelle wichtiger immunregulatorischer Faktoren verwandeln lässt, die im Laufe des Alterns natürlicherweise verloren gehen. Dadurch erholt sich die Bildung neuer Immunzellen, ältere Tiere entwickeln wieder robuste Abwehrreaktionen und können Tumoren schlagkräftig […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein Verfahren zur Diagnostik von Harnwegsinfektionen entwickelt, das die Testung auf Antibiotikaresistenzen im Urin deutlich beschleunigt. Da im Gegensatz zum Standardverfahren keine aufwändige Vorkultivierung der Bakterien nötig ist, liegen Ergebnisse zur Wirksamkeit von Antibiotika bereits einen Tag früher vor. Analysen im Labor dauern zwei bis drei Tage. Das neue Verfahren bildet die Grundlage für einen Schnelltest zur Heimanwendung. Jährlich erkranken rund 152 Millionen Menschen weltweit an einer Harnwegsinfektion. Damit zählt sie weltweit zu […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin – Unzählige Erledigungen, soziale Verpflichtungen und der hohe Anspruch, ein vermeintlich „perfektes Fest“ zu organisieren – für viele Menschen ist der Stresslevel in der Vorweihnachtszeit besonders hoch. Zu viel und langanhaltender Stress kann negative Folgen für die psychische und physische Gesundheit mit sich bringen. Damit die Vorweihnachtszeit nicht zur Belastung wird, informiert die Stiftung Gesundheitswissen über Strategien zur Stressbewältigung und wo es Unterstützung gibt. Wie kann ich Stress reduzieren? Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit Stress umzugehen und ihn gesund zu bewältigen. Beispielsweise: […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
• Bei Verletzungen im Gehirn von Labor-Mäusen werden Vorläuferzellen von Oligodendrozyten (OPCs) aktiviert, die für die Bildung der Myelinscheide verantwortlich sind.• Aktivierte OPCs produzieren das Stresshormon Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH), das eine entscheidende Rolle im Prozess der Wundheilung spielt.• Der CRH-Rezeptor 1 beeinflusst die Myelinisierung des Gehirns, was langfristige Auswirkungen auf die Gehirnstruktur hat.• Stress in der frühen Entwicklung könnte das CRH-System in OPCs aktivieren und somit eine Rolle bei psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen spielen. Kommt es zu einer Verletzung im Gehirn […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine Studie der Universität Zürich zeigt anhand spanischer Reformen, dass Jugendliche deutlich weniger Alkohol trinken, wenn das Mindestalter für Alkoholkonsum erhöht wird. Der rückläufige Konsum führt zugleich zu besseren schulischen Leistungen und einer stabileren psychischen Gesundheit – Erkenntnisse, die auch für die Schweiz relevant sein könnten. Trotz eines rückläufigen Trends ist Alkoholkonsum unter europäischen Teenagern im internationalen Vergleich weiterhin auffallend hoch: Fast die Hälfte der 15- bis 16-Jährigen gibt in der Europäischen Schulbefragung an, im vergangenen Monat Alkohol konsumiert zu […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Warum Blutfluss kein zuverlässiges Zeichen für den Energiebedarf des Gehirns ist Seit fast drei Jahrzehnten ist die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) eines der Hauptinstrumente der Hirnforschung. Doch eine neue, im angesehenen Fachmagazin Nature Neuroscience veröffentlichte Studie stellt die bislang gebräuchliche Interpretation der gewonnenen Daten bezüglich der neuronalen Aktivität grundsätzlich in Frage. Demnach gibt es keinen generell gültigen Zusammenhang zwischen dem im MRT gemessenen Sauerstoffgehalt und neuronaler Aktivität. Die Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) fanden in ihren […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
MHH-Wissenschaftler untersucht, wie entzündungsfördernde Zytokine in den Stoffwechsel der Muskeln eingreifen und sie aktiv umgestalten. Krebspatientinnen und -patienten verlieren häufig übermäßig stark an Gewicht. Das betrifft bis zu 80 Prozent der Erkrankten und ist hauptsächlich auf die Abnahme von Muskelmasse und Fettgewebe zurückzuführen. Ausgelöst wird diese durch Krebs induzierte Kachexie (CIC) von Krebszytokinen, also entzündungsfördernden Botenstoffen, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Nicht selten ist zudem der Herzmuskel betroffen, was die Patientinnen und Patienten zusätzlich schwächt. Je nach Krebsart ist CIC […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Internationale Studie unter Kölner Leitung liefert wegweisende Ergebnisse zur Ersttherapie der chronischen lymphatischen Leukämie Beim weltweit bedeutendsten Kongress für Bluterkrankungen, den die American Society of Hematology (ASH) Anfang Dezember in Orlando/USA ausrichtete, wurden in der zentralen „Plenary Session“ wegweisende neue Daten zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) präsentiert. Die internationale CLL17-Studie, initiiert und geleitet von der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG) an der Uniklinik Köln, zeigt erstmals in einer großen, randomisierten Untersuchung, dass eine moderne, zeitlich begrenzte Therapie der CLL genauso […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine neue internationale Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern, zeigt: Je tiefer das LDL-Cholesterin nach einem Herzinfarkt, desto geringer das Risiko, dass sich eingesetzte Stents erneut verengen. Die Analyse liefert erstmals Daten über drei Jahre und unterstreicht die Bedeutung konsequent tiefer Cholesterinwerte für den Behandlungserfolg. Stent-Behandlungen gehören weltweit zu den wichtigsten Verfahren bei akuten Herzinfarkten. Durch das Einsetzen von Stents werden verschlossene Herzkranzgefässe wiedereröffnet und das Risiko für Komplikationen deutlich gesenkt. Dennoch können sich […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →