Eine Flüssigkeit auf der Lungenoberfläche hält das Organ beweglich. Die grösste Wirkung entfaltet diese Flüssigkeit, wenn man ab und zu tief einatmet, wie Forschende der ETH Zürich mit ausgeklügelten Messverfahren im Labor herausgefunden haben. In Kürze Mehr als die Hälfte aller Frühchen, die vor der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, entwickeln kurz nach der Geburt ein Atemnotsyndrom. Ihre Lungen sind noch nicht ausgereift. Deshalb produzieren sie zu wenig von der magisch anmutenden Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung in der Lunge reduziert. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Göttinger Forschende haben die Struktur und Funktion von Otoferlin aufgeklärt – einem Protein, das eine entscheidende Rolle im Hörprozess spielt. Fehlt Otoferlin oder ist seine Funktion beeinträchtigt, verursacht dies eine häufige Form frühkindlicher Taubheit. Die in der Fachzeitschrift „Science Advances“ erschienen Ergebnisse markieren einen Meilenstein nach über zwei Jahrzehnten Forschung zu Otoferlin am Göttingen Campus und tragen dazu bei, erste Gentherapien zur Behandlung von Taubheit zu optimieren. Hören ist ein komplexer Prozess, der bis heute noch nicht vollständig verstanden ist. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Chemotherapeutika werden über ein Portsystem im Bauchraum verabreicht. Die MHH etabliert die Methode als eine der ersten Kliniken in Deutschland. Patientinnen und Patienten mit Tumoren auf dem Bauchfell haben kaum Aussicht auf Heilung, denn normalerweise handelt es sich dabei um Metastasen eines Tumors in einem anderen Bauchorgan, beispielsweise im Magen. Wenn Bauchfellmetastasen diagnostiziert werden, ist die Krebserkrankung oft schon weit fortgeschritten und die Behandlung schwierig. Ein MHH-Team, bestehend aus Fachleuten der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie sowie der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Pharmaunternehmen MSD Österreich veröffentlichte erstmals Daten zur Wahrnehmung klinischer Forschung in Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass die Österreicher:innen den Stellenwert klinischer Forschung kennen, gleichzeitig aber über alle Bevölkerungsgruppen hinweg Skepsis und Aufklärungsbedarf bestehen. Klinisch-pharmazeutische Forschung ist die Grundlage für moderne, evidenzbasierte Medizin. Sie ermöglicht die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente sowie die Verbesserung der Gesundheit von Mensch und Tier. Um besser zu verstehen, wie klinisch-pharmazeutische Forschung in der österreichischen Bevölkerung wahrgenommen wird, gab MSD Österreich eine repräsentative Marktforschung in […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Pflege eines geliebten Menschen mit Demenz ist eine große Aufgabe, die Kraft, Geduld und emotionale Stärke verlangt. Tag für Tag kümmern sich Angehörige mit Hingabe um Menschen, die zunehmend Fähigkeiten verlieren. Doch oft geschieht das auf Kosten der eigenen Gesundheit. Viele Pflegepersonen stellen ihre Bedürfnisse zurück, aus Liebe, Pflichtgefühl oder dem Wunsch, alles „richtig“ zu machen. „Wer ständig über die eigenen Grenzen geht, riskiert ernsthafte gesundheitliche Folgen“, warnt Dr. Anne Pfitzer-Bilsing, Leiterin der Abteilung Wissenschaft bei der gemeinnützigen Alzheimer […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern haben erstmals zusammen mit Forschenden der Mayo Clinic, Rochester, USA eine neue Gentherapie entwickelt und getestet, die in einem Tiermodell eine lebensbedrohliche genetische Erkrankung des Herzrhythmus erfolgreich korrigiert. Das Verfahren stellt die normale Funktion des betroffenen Herz-Ionenkanals wieder her und eröffnet neue Perspektiven für die künftige Behandlung seltener wie auch häufiger Herzrhythmusstörungen. Das Short-QT-Syndrom Typ 1 ist eine seltene, potenziell tödliche genetische Erkrankung des Herzens. Es geht mit einem hohen Risiko […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Studie von Bonner und Hamburger Forschenden zeigt, dass geringere Kortisondosen bei aggressiver Nierenentzündung ausreichen könnten Können schwere Nierenentzündungen künftig mit weniger Medikamenten behandelt werden? Eine neue Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der Universität Hamburg gibt Anlass zur Hoffnung. Die Forschenden zeigen, dass bei der besonders aggressiven crescentischen Glomerulonephritis (cGN) bereits niedrige, wiederholte Steroiddosen ausreichen könnten, um die Entzündung zu stoppen. Die Ergebnisse, die jetzt in Science Translational Medicine veröffentlicht wurden, könnten die Behandlung vieler Patientinnen und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Bonn – Können schwere Nierenentzündungen künftig mit weniger Medikamenten behandelt werden? Eine neue Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der Universität Hamburg gibt Anlass zur Hoffnung. Die Forschenden zeigen, dass bei der besonders aggressiven crescentischen Glomerulonephritis (cGN) bereits niedrige, wiederholte Steroiddosen ausreichen könnten, um die Entzündung zu stoppen. Die Ergebnisse, die jetzt in Science Translational Medicine veröffentlicht wurden, könnten die Behandlung vieler Patientinnen und Patienten grundlegend verändern – und Nebenwirkungen deutlich reduzieren. Die cGN zählt zu den gefährlichsten […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Krankheitshäufigkeit ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen2,15 Millionen Menschen ab 35 Jahren waren im Jahr 2023 von Osteoporose betroffen. Das zeigt der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die meisten Betroffenen waren mit 5,8 Prozent in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen, während in Hamburg nur 2,9 Prozent der Bevölkerung die Diagnose Osteoporose erhielten. Die Krankheitshäufigkeit ist laut der Analyse des WIdO in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken – von 4,6 Prozent im Jahr 2017 auf 4,0 Prozent im […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Künstliche Intelligenz kann das Risiko von Patient:innen mit der häufigsten Form des Herzinfarkts präziser einschätzen als bisherige Methoden und somit die Behandlung gezielter steuern. Dies zeigt eine internationale Studie unter Leitung der Universität Zürich. Ärzt:innen, die Patient:innen mit der häufigsten Form des Herzinfarkts – dem sogenannten akuten Koronarsyndrom ohne ST-Hebung – behandeln, stützen sich bislang auf einen festgelegten Score. Mithilfe des sogenannten GRACE-Scores werden das Risiko sowie der optimale Zeitpunkt für eine Herzkatheter-Behandlung eingeschätzt und bestimmt. Dieser Score ist weit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind aus der Krebstherapie bekannt. UZH-Forschende haben nun in Mäusen eine neue, wichtige Funktion dieser Inhibitoren identifiziert: Sie beschleunigen die Heilung von Gewebe. Dies könnte bei der Behandlung von Fibrosen und chronischen Wunden helfen. Der Körper hat einen Schutzmechanismus, der uns vor einer übereifrigen Immunantwort bewahrt. Die Bremsen heissen Checkpoint-Inhibitoren und sitzen auf der Oberfläche von bestimmten Immunzellen. In der Krebstherapie werden diese Inhibitoren oft ausgeschaltet, damit das Immunsystem die Tumorzellen effektiver bekämpfen kann. Frühere Beobachtungen zeigten, dass […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
HU-Forschende decken durch Studie mit über 56.000 Teilnehmenden genetische Ursachen und beeinflussbare Risiken auf Berlin. Warum altern manche Gehirne schneller als andere – und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Angesichts der weltweit steigenden Lebenserwartung und der Zunahme altersbedingter Erkrankungen wie Demenz ist die Beantwortung dieser Frage von herausragender Relevanz. Doch das Altern des Gehirns ist ein komplexer Prozess, dessen genetische Grundlagen und biologischen Mechanismen bislang nur unzureichend beschrieben sind. Um dieser Frage nachzugehen, haben Forschende der Humboldt-Universität zu Berlin […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Am Universitätsklinikum Freiburg wurde deutschlandweit erstmals das DaVinci Single Port-System für einen Eingriff in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eingesetzt Besonders präzise und schonend: Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Freiburg setzte Anfang Oktober 2025 erstmals einen speziellen OP-Roboter für eine mund- und kieferchirurgische Behandlung ein. Das minimalinvasive Verfahren erlaubt beispielsweise die besonders gewebeschonende Entfernung von bösartigen Neubildungen oder von Krebsvorstufen im Bereich des Zungengrunds, Rachens und Weichgaumens – ohne äußere Schnitte. Erst im Januar 2024 erhielt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →