MRT-Signal 24.000-fach verstärkt: Uni-Startup QuantView entwickelt hochempfindliches Kontrastmittel Krebszellen entdecken, bevor sie sich ausbreiten – daran arbeitet das Startup QuantView aus Kiel. Die Ausgründung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat eine Methode entwickelt, mit der sich Magnetresonanztomographie (MRT) deutlich empfindlicher einsetzen lässt. Durch ein neuartiges Kontrastmittel und ein Verfahren zur Signalverstärkung kann das Team Tumorreste sichtbar machen, die herkömmliche MRT bislang nicht aufspüren kann. QuantView wurde bereits 2023 gegründet, konnte aber erst jetzt offiziell an den Start gehen: Mit dem […]
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Genetischer Fingerabdruck von gewebeheilenden Immunzellen entschlüsselt: Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz haben in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) den molekularen Prozess entschlüsselt, wie sich regulatorische T-Zellen (Treg-Zellen) des menschlichen Immunsystems zu sogenannten Gewebe-Treg-Zellen entwickeln. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht. Sie könnten die Grundlage für die Entwicklung von neuartigen medikamentösen Ansätzen zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Gewebeverletzungen bilden. Bei den regulatorischen T-Zellen, auch Treg-Zellen genannt, handelt es sich um […]
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Aktuelle BfS-Studie zum Mammographie-Screening zeigt: Teilnehmerinnen sterben seltener an Brustkrebs Frauen, die am Mammographie-Screening-Programm der gesetzlichen Krankenkassen teilnehmen, haben eine um bis zu 30 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu versterben als Nichtteilnehmerinnen. Das zeigt eine aktuelle Studie, die im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) über insgesamt zwölf Jahre durchgeführt wurde. Die Deutsche Krebshilfe weist in diesem Rahmen auf die Bedeutung von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen hin und fordert, auch weitere gesetzliche Krebs-Früherkennungsprogramme wissenschaftlich begleiten und evaluieren zu lassen. „Das gesetzliche Programm […]
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Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) hat eine neue S2k-Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie der systemischen Sklerose“ (SSc) veröffentlicht. Die Handlungsempfehlung ist unter breiter interdisziplinärer Beteiligung entstanden. Sie übertrifft und ergänzt in einigen Punkten die Empfehlungen der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) und stellt einen wichtigen Schritt für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit dieser seltenen, potenziell schwer verlaufenden Autoimmunerkrankung dar. Die systemische Sklerose tritt in Europa bei etwa 300 Betroffenen pro einer […]
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Die Walter und Ilse Rose-Stiftung fördert innovative Forschungsprojekte zu den Zusammenhängen zwischen Umweltfaktoren (Exposom) und neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Multipler Sklerose. Gefördert werden Vorhaben mit hohem Erkenntnis- und Translationspotenzial, die neue Ansätze zur Prävention, Diagnostik oder Therapie entwickeln und zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen. Die Förderung beträgt bis zu 420.000 Euro über maximal 3,5 Jahre und steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Karrierestufen an deutschen Hochschulen und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen offen. Die Rose-Stiftung nimmt Anträge bis zu 31. Oktober 2025 […]
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Die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen findet immer neue Anwendungen und wird, neben dem Einsatz in der Behandlung von Blut- und Lymphdrüsenkrebs, inzwischen auch für solide Tumore und verschiedene Autoimmunerkrankungen untersucht. Mit den zunehmenden Indikationen und Patientenzahlen rückt das Thema der Nebenwirkungen dieser innovativen Therapie noch dringlicher in den Fokus. Ein Team um Privat-Dozent Dr. Kai Rejeski von der Medizinischen Klinik III des LMU Klinikums hat im renommierten Fachblatt „Nature Medicine“ eine neue Strategie vorgeschlagen, um auch neuartigen Nebenwirkungen systematisch und schneller […]
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Wenn bei einem Verkehrsunfall Menschen verletzt werden, entscheidet oft jede Sekunde. Ein Forschungsteam der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Essen und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen arbeitet daran, den Informationsfluss in Richtung der Rettungskräfte zu objektivieren und Unfalldaten aus eCall-Systemen verfügbar zu machen. Um eine Bewertung der Daten aus medizinischer Sicht zu ermöglichen, werden diese Daten mit Behandlungsdaten verknüpft. Zukünftig sollen Notfalleinsätze dadurch gezielter vorbereitet werden und Patient:innen nach schweren Verkehrsunfällen schneller und besser geholfen werden. […]
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Thoralf Niendorf möchte die im MRT entstehende Wärme nutzen, um Tumore des Gehirns gezielt zu zerstören. Für seinen Plan hat der Physiker des Max Delbrück Center jetzt einen „ERC Proof of Concept Grant“ erhalten. Das Verfahren wäre deutlich risikoärmer als eine Laserablation oder gar eine Operation. Gewöhnlich dient die Magnetresonanztomographie (MRT) in der Onkologie dazu, Tumore und mögliche Metastasen im Körper der Krebspatient*innen aufzuspüren. Dass sich das untersuchte Gewebe dabei erwärmt, galt bisher eher als eine unerwünschte Begleiterscheinung dieser Form […]
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Neu entwickelte Fern-UVC-LEDs aus dem Ferdinand-Braun-Institut, die das Konzept der Mikro-LEDs nutzen, liefern internationale Rekordwerte. Sie schaffen die Voraussetzungen für kompakte, fasergekoppelte medizinische Strahler, um Krankheitserreger auch in Körperöffnungen unschädlich zu machen. Multiresistente Erreger (MRE) sind eine große Herausforderung im medizinischen Alltag, da sie oft nicht mit Antibiotika behandelt werden können. Laut Robert-Koch-Institut kommt es in Deutschland jährlich zu 400.000 bis 600.000 Infektionen mit Krankenhauskeimen – etwa 10.000 bis 20.000 Menschen sterben daran. Alternative Behandlungsoptionen sind daher gefragt. Neue Möglichkeiten […]
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Vier Projekte der Universität Marburg am neuen DFG-Schwerpunktprogramm „HetCCI“ beteiligt Wie verständigen sich verschiedene Zelltypen in unserem Körper, und was passiert, wenn diese Kommunikation gestört ist? Das neue Schwerpunktprogramm „Heterotypische Zell-Zell-Interaktionen in epithelialen Geweben“ (HetCCI) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geht dieser Frage auf molekularer Ebene nach. An dem von der Universität des Saarlandes koordinierten Forschungsverbund ist die Philipps-Universität Marburg mit vier von insgesamt 15 Teilprojekten beteiligt. Die drei Projekte aus dem Fachbereich Medizin und das Projekt aus dem Fachbereich Biologie […]
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Magenbypass-Operation bei starkem Übergewicht verändert Gallensäure und schützt so möglicherweise vor Darmkrebs / Tiermodell und Patient*innendaten zeigen wichtigen Zusammenhang Jährlich erkranken mehr als 60.000 Menschen neu an Darmkrebs, einer der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Menschen mit starkem Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko. Eine nun veröffentlichte Studie zeigt: Ein operativer Magenbypass hilft nicht nur dabei das Gewicht langfristig zu reduzieren und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die Operation könnte auch das Risiko senken, an Darmkrebs zu erkranken. Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg berichten in einer […]
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Bei der Diagnostik und Therapie des Morbus Waldenström hat es in den letzten Jahren grundlegende Veränderungen gegeben. Die Frage, welche Therapie für die jeweiligen Patient:innen die beste Wahl ist, wurde dadurch sehr komplex. Aufgrund der Paraproteinämie, die klinisch sehr relevant sein oder werden kann, ist eine Therapieentscheidung auch häufig dringlich. Mit Christian Buske verfügt das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. über einen ausgewiesenen Experten für diese Erkrankung – er ist Gast des aktuellen KML-Podcasts zum Stellenwert der BTK-Inhibition im klinischen Alltag. […]
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Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft ist entscheidend für die Gesundheit des Kindes – auch langfristig. Darauf machen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz aufmerksam. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Ein zu hoher Zuckerkonsum in den ersten 1 000 Lebenstagen erhöht das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck im Erwachsenenalter. Die beiden Fachgesellschaften fordern politische Maßnahmen zur Reduktion von Zucker in Lebensmitteln, insbesondere in Produkten für Kinder und Schwangere. Die ersten 1 000 […]
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