Bekannt ist: Hitzewellen begünstigten die Entstehung neurologischer Ereignisse wie Schlaganfälle. Hinzu kommt: Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie MS, Parkinson, Migräne oder Demenz sind eine besonders vulnerable Gruppe; steigende Temperaturen führen bei ihnen zu spürbaren Krankheitsverschlechterungen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie unterstützt daher das Positionspapier der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit [1] zum Hitzeaktionstag am 11.06.2026 und fordert die Umsetzung der darin aufgeführten Maßnahmen, um insbesondere Menschen mit neurologischen Krankheiten wirksam vor Hitze zu schützen. Hilfreich könnte eine personalisierte „Schlaganfallwarn-App“ sein. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein internationales Forschungsteam konnte jetzt wesentliche immunologische und biochemische Abläufe bei granulomatösen Hauterkrankungen erhellen. Die in „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue therapeutische Angriffspunkte gegen diese chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Es ist eigentliche eine Abwehrreaktion: Wenn die vom Immunsystem bereitgestellten Fresszellen es nicht schaffen, Krankheitserreger oder anderes körperfremdes Material zu beseitigen, verklumpen diese sogenannten Makrophagen, kapseln die Fremdstoffe ein und schotten sie so vom umliegenden Gewebe ab. Auf diese Weise entstehen kleine Knötchen, die Granulome. Aber auch ohne Eindringlinge oder Fremdmaterial können […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Neue Daten des RKI-Panels „Gesundheit in Deutschland“ zeigen, dass fast jeder Dritte Probleme beim Durchschlafen und etwa jeder sechste Erwachsene Probleme beim Einschlafen berichtet. Etwa jeder achte Erwachsene ist sowohl von Ein- als auch von Durchschlafstörungen betroffen. Die Ergebnisse wurden im Journal of Health Monitoring veröffentlicht. Wenn Schlafprobleme regelmäßig über einen längeren Zeitraum auftreten und die Leistungsfähigkeit oder Lebensqualität beeinträchtigen, kann eine Schlafstörung (Insomnie) vorliegen. Insomnien können unterschiedliche Ursachen haben und stellen einen Risikofaktor für körperliche Erkrankungen (vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und psychische Störungen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Jahrzehntelang galt Alzheimer als unheilbar. Nun zeichnet sich ein Wandel ab: Der Arzt und Demenzforscher Prof. Dr. Dr. Marc Aurel Busche erklärt, warum sich die Sicht auf die Krankheit gerade grundlegend verändert. Herr Busche, Alzheimer galt lange als eine Krankheit, gegen die man nichts tun konnte. Wo stehen wir heute? Marc Aurel Busche: Über Jahrzehnte konnten wir Alzheimer zwar diagnostizieren und die Betroffenen begleiten, aber den Krankheitsverlauf nicht wirksam beeinflussen. Jetzt zeigen neue Therapien erstmals, dass sich Krankheitsprozesse im Gehirn beeinflussen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Als Reaktion auf Stress oder Schäden reagieren Zellen mit Seneszenz und stellen ihr Wachstum ein. Sammeln sich seneszente Zellen jedoch langfristig im Gewebe an, kommt es zu chronischer Entzündung und die Krebsgefahr steigt sogar. Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem sich seneszente Zellen vor oxidativem Stress und einer speziellen Form des Zelltods, der Ferroptose, schützen. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Ansatzpunkte für Krebstherapien und die Behandlung altersassoziierter Erkrankungen liefern. Seneszenz entsteht, wenn […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin – Die Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) tritt in den Dialog mit der Politik, um eine Richtlinie und ein Berufsgesetz für Künstlerische Therapien auf den Weg zu bringen. Diesem Ziel dient ein Parlamentarischer Abend, der am 9. Juni 2026 unter Schirmherrschaft der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Dr. Tanja Machalet, in Berlin stattfindet. „Eine solche Regelung ist vor allem zum Schutz der Patientinnen und Patienten essentiell“, sagt Professor Dr. Lutz Neugebauer, Vorsitzender der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG), die zur BAG […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Sepsis verursacht jedes Jahr etwa 140.000 Todesfälle, Hunderttausende Langzeitfolgen und Kosten von über 30 Milliarden Euro. Doch Deutschland hat ein Wahrnehmungsproblem. Die WHO-Forderung nach konsequenter Verwendung des Begriffs „Sepsis“ wird seit 2017 nur unzureichend umgesetzt. In Medien, Gesundheitsberichterstattung und öffentlicher Kommunikation wird die Erkrankung häufig nicht ausdrücklich benannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Mitgliedstaaten bereits 2017 aufgefordert, gegenüber Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie in der öffentlichen Kommunikation ausdrücklich den Begriff „Sepsis“ zu verwenden. Ziel war es, das Bewusstsein für eine […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Essen ist heute weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Gerade in großen Städten beeinflussen Lieferdienste, digitale Angebote und soziale Medien, welche Lebensmittel sichtbar, verfügbar und attraktiv werden. Das Forschungsprojekt „NutriAIDE“ am Zentrum für Klimaresilienz der Universität Augsburg hat diese Entwicklungen am Beispiel von Mittelschichten in indischen Städten sowie in Mexiko untersucht und einen appbasierten Ansatz entwickelt, um Essensentscheidungen gesünder und nachhaltiger zu unterstützen. Das Projekt wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen; erste Ergebnisse liegen bereits vor, weitere Daten werden weiterhin wissenschaftlich ausgewertet und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wie wir leben, bestimmt mit, wie unser Gehirn altert – und das deutlich früher als bislang gedacht. Eine neue Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zeigt, dass ein etablierter Demenzrisiko-Index bereits bei jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren mit Unterschieden in der geistigen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Bisher galt der Index vor allem für die Risikoabschätzung im mittleren und höheren Erwachsenenalter. Die Ergebnisse sind aktuell im Journal „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlicht worden. Derzeit leben etwa 1,8 Millionen Menschen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid, das Brüche in der DNA hemmen kann, ohne die heilende Wirkung der eigentlichen Krebstherapie zu beeinträchtigen. Die Erkenntnisse könnten perspektivisch dazu beitragen, Krebstherapien sicherer zu machen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Dank wirkungsvoller Therapien können […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Universität Zürich (UZH) zeigt einen neuen Weg zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen: Steuerbare Mikroroboter bringen Stammzellen gezielt an den Ort der Schädigung und fördern dort die Regeneration von Nervenzellen. In Tierversuchen verbesserte sich die Bewegungsfähigkeit dadurch deutlich. In Kürze Rückenmarksverletzungen können für die Betroffenen verheerende Folgen haben, und die Nervenzellen im Rückenmark regenerieren sich nur selten natürlich. Oft verhindert eine Vernarbung das Nachwachsen von Nervenfasern. Moderne Therapien versuchen unter anderem, implantierte Stammzellen mithilfe von […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
NeuroPain ist eine Studie am LMU Klinikum, in der chronische Rückenschmerzen behandelt werden sollen. Statt „One-size-fits-all“ identifiziert das Team mit einem speziellen Bildgebungsverfahren, der fMRT, bei jeder Person jene Hirnregion, die ihr persönliches Schmerzerleben am besten abbildet, und moduliert genau diese Stelle anschließend mit fokussiertem Ultraschall. So wollen die Forschenden zeigen, dass bildgebungsgestützte, personalisierte Neuromodulation ein neuer Weg aus den chronischen Schmerzen sein kann. Im Juni startet in der Klinik für Neurologie des LMU Klinikums ein in dieser Form bislang […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Anwendungen in der digitalen Medizin Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums haben untersucht, wie künftige 6G-Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können. Bislang steht Rechenleistung im Krankenhaus nicht immer genau dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →