Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Düsseldorf – Das Alzheimer-Medikament Kisunla (Wirkstoff Donanemab) soll nicht in der Europäischen Union zugelassen werden, so die heutige Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Als Begründung heißt es in der Stellungnahme des Ausschusses, dass der Nutzen von Kisunla selbst bei Erkrankten ohne eine Kopie des Alzheimer-Risikogens ApoE4 das Risiko für Nebenwirkungen nicht überwiege. Kisunla bringt keine Heilung der Erkrankung, sondern kann den Verlauf um einige Monate verzögern. Bei der Behandlung traten in den Zulassungsstudien bei knapp 37 […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Optimierte Inhalte, neue Funktionen und eine benutzerfreundlichere Bedienung zur Unetrstützung der Depressionsbehandlung in 17 Sprachen Frankfurt am Main, 28. März 2025 – Die European Alliance Against Depression (EAAD) hat das iFightDepression (iFD) Tool grundlegend überarbeitet. Die aktualisierte Version bietet Personen mit leichter bis mittelschwerer Depression nun noch besser Unterstützung zur Selbsthilfe und erleichtert die Nutzung durch eine klarere Struktur, neue Inhalte und technische Verbesserungen.Das iFD Tool beinhaltet Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie und evidenzbasierte Ansätze zur Depressionsbehandlung. Ziel ist es, Menschen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Bestehende Behandlungsmethoden wie die Katheterablation sind zwar wirksamer als Medikamente, bergen aber nach wie vor Limitationen und Risiken. In einer aktuellen Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern, der Universität Bern, und des Universitätsspitals Basel, zeigt ein neues Behandlungsverfahren nun vielversprechende Ergebnisse: Die Pulsed Field Ablation (PFA) erzielt im Vergleich zur herkömmlichen Katheterablation eine höhere Erfolgsquote mit seltenerem Wiederauftreten von Herzrhythmusstörungen und weist gleichzeitig eine hohe Sicherheit und kürzere Eingriffsdauer auf. Vorhofflimmern ist […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Studie der Uni Hohenheim: Wie wütend jemand ist, lässt sich mithilfe einer Wut-Skala messen. Konflikte unter Teammitgliedern lassen sich dadurch schneller identifizieren. Wut kann sich im Stillen aufbauen. Am Arbeitsplatz kann das nicht nur der Produktivität schaden, sondern auch dem Arbeitsklima. Eine von Arbeitspsycholog:innen der Universität Hohenheim in Stuttgart durchgeführte Studie zeigt: Wie wütend Menschen sind, lässt sich innerhalb kürzester Zeit durch einen Fragebogen ermitteln: Im Anschluss gibt die sogenannte State-Trait-Wut-Skala Aufschluss über das aktuelle Wut-Maß einer Person – und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Sogenannte Disease-Management-Programme (DMP) helfen auch bei Depression. Allerdings ist unklar, warum bzw. was genau wirkt in diesem Bündel aus Maßnahmen zu Diagnostik, Behandlung, Begleitung und Patientenstärkung. Auch deshalb sind DMPs noch nicht sehr weit verbreitet. Ein Team des DFG-Graduiertenkollegs „POKAL“ um Prof. Dr. Jochen Gensichen am LMU Klinikum München hat nun in einer Analyse der vorliegenden seriösen Studien herausgefunden, dass vor allem zwei Komponenten der komplexen Programme wichtig sind. „Unsere Erkenntnisse könnten bei der Gestaltung eines DMP für Depression in […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Chance für bessere Diabetesversorgung, aber strukturelle Nachbesserung bestehender Angebote nötig Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt den aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), digitale Module für die strukturierte Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einzuführen. Rund 4,7 Millionen gesetzlich Versicherte sind bereits in klassische Disease Management Programme (DMP) eingeschrieben – Tendenz steigend. Das neue digitale Angebot (dDMP) soll diese Programme auf freiwilliger Basis ergänzen. Die DDG sieht darin eine große Chance, warnt aber zugleich in […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue E-skins erweitern die Interaktion zwischen Mensch und Maschine Per Kontaktlinse in der virtuellen Realität navigieren oder das Smartphone-Display unter Wasser bedienen: Das und mehr könnte dank innovativer E-skins bald Realität werden. Dafür hat ein Forschungsteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) eine elektronische Haut entwickelt, die Magnetfelder mit einem einzigen, globalen Sensor erspüren und präzise verfolgen kann. Die künstliche Haut ist nicht nur leicht, transparent und durchlässig, sondern ahmt auch das Zusammenspiel von echter Haut und Hirn nach, wie […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Rund 6,8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Hauptursache in 90 Prozent der Fälle: Rauchen. Eine häufige Unterform ist das Lungenemphysem – eine irreversible Zerstörung der Lungenbläschen, die in der Folge zu Sauerstoffmangel und Atemnot führt. Um die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu verbessern, wurde – mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) – das Lungenemphysemregister ins Leben gerufen. „Jede Person, die sich mit interventioneller COPD-Therapie beschäftigt, darf und sollte bei […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neues Online-Hilfeportal gibt Ratschläge und Impulse für den Arbeitsalltag – Dreijähriges Forschungsprojekt TAPE erfolgreich abgeschlossen Wie können Arbeitgeber*innen die berufliche Teilhabe psychisch erkrankter Menschen aktiv verbessern? Dieser Frage ist das gemeinsame Forschungsprojekt TAPE der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm – einer Kooperationsklinik des Universitätsklinikums Ulm – und der gemeinnützigen Genossenschaft „MutmacherMenschen“ in den vergangenen drei Jahren nachgegangen. Das Ergebnis der Studie ist ein praxisorientiertes Online-Hilfeportal: Unter www.tape-projekt.de finden Arbeitgeber*innen nun Anregungen, Hilfestellungen und Ratschläge. Psychische Erkrankungen können Betroffene […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Hepatitis-A-Virus (HAV) ist einer der Hauptverursacher viraler Hepatitis und für schätzungsweise 159.000 Infektionen und 39.000 Todesfälle jährlich verantwortlich. Um einer Ansteckung vorzubeugen, sollten Oberflächen desinfiziert werden, besonders bei hohen Infektionszahlen. Die Forschenden der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum haben neun verschiedene Flächendesinfektionsmittel gegen HAV getestet. Ergebnis: Nur zwei Produkte auf Aldehydbasis waren in der Lage, HAV wirksam zu inaktivieren. Das Team berichtet im Journal of Hospital Infection vom 14. März 2025. Zwei Mittel wirken Die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bei einer Lungenfibrose kommt es zu Vernarbungen der kleinen Lungenbläschen und damit im Verlauf zu fortschreitender Luftnot. Die Ursachen der Lungenfibrose sind oft unbekannt, die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich. Bisher beschränken sich die Therapien auf ein Verlangsamen des Verlaufs, im Idealfall kann die weitere Vernarbung gestoppt werden. Eine Umkehrung der bereits entstandenen Gewebeschäden ist jedoch meist nicht möglich. Das könnte sich nun ändern. Forschende am DZL-Standort München haben einen vielversprechenden neuen Ansatz zur Behandlung von Lungenfibrose entdeckt und die Ergebnisse kürzlich […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neuroendokrine Tumoren sind meist langsam wachsende Neubildungen, die in verschiedenen Organen entstehen können. Häufig streuen sie in die Leber. In speziellen Fällen ist eine Lebertransplantation eine Therapieoption mit exzellenten Heilungschancen. So auch bei Christian Siegl: Vor rund zwei Jahren erhielt der heute 51-jährige Baggerfahrer aufgrund dieser seltenen Indikation eine neue Leber. Bei einem Kontrolltermin am Uniklinikum erzählt er, wie es zu der Transplantation kam – und es sich mit neuer Leber lebt. Es ist 6:45 Uhr morgens in der Transplant-Ambulanz […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) British Medical Journal-Veröffentlichung: Kritik am StudiendesignDie Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) kritisieren die kürzlich im British Medical Journal (BMJ) veröffentlichte Übersichtsarbeit1 zu interventionellen Wirbelsäulenverfahren bei chronischen Rücken- und Nackenschmerzen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) kritisieren die kürzlich im British Medical Journal (BMJ) […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →