Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Forschungsteam der Universität Tübingen entschlüsselt Mechanismus des Lernens fehlangepasster allergischer Antworten auf eine neutrale Umgebung und die entscheidende Rolle des Schlafs  Allergische Reaktionen können ohne das auslösende Allergen wie Gräser- oder Birkenpollen auftreten, wenn der Allergiker in die gleiche räumliche Umgebung zurückkehrt, in der er zuvor dem Allergen ausgesetzt war. Allerdings passiert eine solche Konditionierung – das Lernen einer bedingten Reaktion auf eine an sich neutrale und ungefährliche Situation – nur nach einer Schlafphase, die auf die Konditionierung folgt. Das […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Institut für Urban Public Health Die Medizinische Fakultät der UDE gründet am Universitätsklinikum Essen (UKE) das Institut für Urban Public Health (InUPH). Erforscht wird, welchen Einfluss das städtische Umfeld auf die Gesundheit der Menschen hat und wie es optimal gestaltet werden kann. Die Fritz und Hildegard Berg-Stiftung im Stifterverband fördert die Institutsgründung mit 750.000 Euro über 5 Jahre. In einer Stadt zu leben, beeinflusst die Gesundheit ihrer Bewohner. Unklar ist, welche Rolle zum Beispiel Kultur- und Sportangebote spielen oder die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Über 100 weltweit Sieben in Deutschland Zehn Impfstoffe schon in klinischen Studien, eine läuft in Deutschland Berlin (vfa). Die Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 läuft weiter auf Hochtouren. Der vfa zählt inzwischen 115 Impfstoffprojekte weltweit gegen den Erreger dieser Infektionskrankheit, das Coronavirus SARS-CoV-2. Sieben davon werden maßgeblich in Deutschland vorangetrieben, fünf werden aus Deutschland heraus unterstützt. Obwohl der Erreger vor Jahresbeginn noch praktisch unbekannt war, hatten bis 1. Februar bereits sechs Unternehmen Impfstoffprojekte gemeldet. Am 9. März waren es schon 16 und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Univ.-Prof. Dr. Thomas Wurmb, Leiter der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie spricht über seine Eindrücke in Zeiten von Corona. Wie erleben Sie persönlich die Corona-Krise? Ein Teil meiner Aufgaben als Leiter der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin des Universitätsklinikums Würzburg ist es, Katastrophen vorauszusehen und Pläne zu entwerfen, wie sich Krankenhäuser und die präklinische Notfallmedizin am besten darauf einstellen können. Nun, da die Pandemie Realität ist, und in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen wurde, sind aus […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wegen Angst vor Coronavirus: Notfallmediziner befürchten Einbruch der Hilfsbereitschaft bei beobachtetem Herzstillstand. Herzstiftung zeigt, wie sich Ersthelfer vor Virusinfektion schützen (Frankfurt a. M., 5. Mai 2020) Jedes Jahr erleiden ca. 65.000 Menschen in Deutschland ein plötzliches Herz-Kreislauf-Versagen, das in wenigen Minuten zum Tod führt, wenn nicht sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird. Da professionelle Rettungskräfte frühestens nach sieben bis acht Minuten vor Ort sein können, kommt der Ersten Hilfe durch Personen, die vor Ort sind, eine lebensrettende Rolle zu (Laienreanimation). Sie […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Düsseldorf – Die Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Lungenerkrankung COVID-19 sind nötig, zugleich schränken sie aber auch den Alltag stark ein. Besonders Senioren können sich einsam und gelangweilt fühlen, wenn Familienbesuche ausbleiben und Freizeitaktivitäten mit Freunden und Bekannten nicht möglich sind. Dabei ist ein aktives und abwechslungsreiches Leben zentral, um das Alzheimer-Risiko zumindest zu senken. Da die Alzheimer-Krankheit trotz intensiver Forschung bislang nicht heilbar ist, steigt das Interesse am Thema Alzheimer-Prävention stetig. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Darmkrebs zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es große Unterschiede zwischen den Tumoren einzelner Patienten gibt – auf genetischer Ebene und daher auch beim Ansprechen auf die Therapie. Forscher des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben eine Methode entwickelt, um diese Unterschiede besser identifizieren zu können. Sie nutzen für ihre Untersuchungen im Labor gezüchtete Mini-Därme, um unter Bedingungen zu arbeiten, die denen im Patienten möglichst nahekommen. An diesen „Organoiden“ führen sie eine Vielzahl von parallelen Experimenten durch, was […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Team von Prof. Camilo Perez am Biozentrum der Universität Basel hat einen wichtigen Mechanismus aufgeklärt, wie sich bestimmte Bakterien, darunter der gefährliche Krankenhauskeim MRSA, vor sauren Bedingungen in unserem Körper schützen und so ihr Überleben sichern. Einem Enzym der Zellwand-Biosynthese kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in der Fachzeitschrift «Nature Structural & Molecular Biology». In Schweizer Spitälern infizieren sich jedes Jahr Tausende von Patienten mit gefährlichen Erregern, die kaum noch mit Antibiotika zu bekämpfen sind. Unter […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Der 10. Mai ist bundesweiter „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall ist keine reine Alterskrankheit, auch junge Menschen und sogar Kinder können ihn bekommen. Bei Verdacht muss sofort gehandelt werden: 112 rufen und Leben retten.  5. Mai 2020 / Magdeburg – Rund 270.000 Deutsche erleiden jährlich laut Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe einen Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt. Kein anderes Ereignis führt häufiger zu Behinderungen. Sind lebenswichtige Areale des Gehirns betroffen, zum Beispiel das Atemzentrum, kann ein Schlaganfall auch zum Tod […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Erstmals gelang es einem Ulmer Forscherteam mit Hilfe eines besonderen Mikroskopieverfahrens zu visualisieren, wie Viren an molekular geprägte Rezeptorpolymere andocken. Mit dieser Technik lassen sich künstliche Antikörper herstellen, die möglicherweise auch für den diagnostischen Nachweis des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) eingesetzt werden können. Viren werden in der Regel mit Hilfe spezifischer biologischer Antikörper nachgewiesen. Mittlerweile lassen sich aber auch synthetische Rezeptormaterialien herstellen, die Viren selektiv binden können. Dafür wird an der Oberfläche von Polymerpartikeln ein ‚chemischer Abdruck‘ des Virus erzeugt, der […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Berufstätige Personen, die einer Risikogruppe angehören, müssen am Arbeitsplatz besonders vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus geschützt werden und dürfen keiner erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sein. Sollten besondere Schutzmaßnahmen seitens des Arbeitgebers nicht realisierbar sein, empfehlen Expert*innen für Arbeitsmedizin des Kompetenznetzes Public Health COVID-19 eine bezahlte Freistellung der betroffenen Arbeitnehmer*innen. In einem Fact Sheet des Kompetenznetzes hat eine Gruppe von Wissenschaftler*innen Empfehlungen zum Umgang mit Beschäftigten, die zu einer Risikogruppe gehören, herausgegeben. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Internationale Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg stellt automatisierte Bildauswertung zum Erkennen von erhöhtem Hirndruck vor / Diagnostik hilfreich für Früherkennung von Hirntumoren? Erhöhter Hirndruck ist eine Folge verschiedener, teils gefährlicher Erkrankungen, wie beispielsweise ein Hirntumor. Am Augenhintergrund zeigt sich dabei in den meisten Fällen eine Schwellung des Sehnervs, die als Stauungspapille bezeichnet wird. Allerdings ist die korrekte diagnostische Abgrenzung einer Stauungspapille von anderen, ähnlich aussehenden Veränderungen des Sehnervs nicht immer ganz einfach. Hierbei könnten Ärzt*innen künftig von künstlicher Intelligenz […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine Umfrage der Universität Basel bei über 10’000 Personen aus der gesamten Schweiz hat ergeben, dass sich etwa die Hälfte der Befragten im Lockdown gestresster fühlt als vor der Coronakrise. In der erhobenen Phase des Lockdowns hat sich die Häufigkeit von schweren depressiven Symptomen fast verdreifacht. Auf der anderen Seite nimmt bei einem Viertel der Befragten im Lockdown der Stress ab. Die Forschenden haben zudem Verhaltensweisen identifiziert, die dem Stress entgegenwirken können. Die Resultate beziehen sich auf den Erhebungszeitraum vom […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →