Der Gemeinsame Bundesausschuss hat weitere Erleichterungen zur Verordnung von Leistungen beschlossen. So sind u. a. Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen, vorübergehend genehmigungsfrei. Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird (nicht Krankenfahrt im Taxi!) muss dabei zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein. Die Verordnung (Muster 4) muss vom Arzt bzw. Psychotherapeuten entsprechend gekennzeichnet werden. Die Sonderregelung gilt rückwirkend ab 03. März bis einschließlich 31. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Apotheken und pharmazeutische Großhändler berichten verstärkt von Hamsterkäufen bei Medikamenten aufgrund der Corona-Pandemie. Vor allem nicht-verschreibungspflichtige Medikamente wie Paracetamol und Ibuprofen werden verstärkt gekauft. In einigen Ländern (Schweiz, Frankreich) ist die Abgabe in der Apotheke daher bereits rationiert. Außerdem kommt es bereits zu Lieferengpässen, da wichtige Hersteller zum Beispiel in China nicht produktionsfähig sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nennt zurzeit Lieferengpässe unter anderem bei einigen Schilddrüsenmedikamenten, bei Paracetamol, Sartanen und Antibiotika. Für versorgungsrelevante Medikamente hat das BfArM […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Aufgrund der Corona-Pandemie sind persönliche Kontakte möglichst zu vermeiden. Auch Ärzte sind dazu angehalten, Patienten-Kontakte zu umgehen, wenn diese nicht zwingend notwendig sind. Um dies zu unterstützen, werden ab sofort die Portokosten für den Versand von Folgeverordnungen erstattet. Auf Grundlage des Bundesmantelvertrages für Ärzte dürfen Folgeverordnungen und Überweisungen per Post an für den Arzt bekannte Patienten in Ausnahmesituationen verschickt werden. Als „bekannte Patienten“ gelten diejenigen, die bei dem Arzt in Behandlung sind und im laufenden Quartal oder im Vorquartal in […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Gemäß des Wirtschaftlichkeitsgebots (§ 12 Abs. 1 SGB V) müssen Ärzte unter mehreren gleichwertigen Therapieoptionen die wirtschaftlichste auswählen, dabei muss die die Therapie zweckmäßig und ausreichend sein, um das angestrebte Therapieziel zu erreichen, darf das Maß des Notwendigen aber nicht überschreiten. Dabei kann eine evidenzbasierte und innovative Therapie durchaus auch wirtschaftlich sein, wie sich beispielsweise mit dem Präparat Inflectra belegen lässt. Inflectra ist eines von vier in Deutschland verfügbaren Infliximab-Biosimilars1 und hilft somit, Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen und die in fast […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Therapie- und Arzneimittelauswahl sollte in erster Linie medizinisch begründet sein, d. h. den Kriterien der evidenzbasierten Medizin entsprechen, individuell erfolgsversprechend und indikationsgerecht sein. Im optimalen Fall werden medizinisch-wissenschaftliche Arzneimitteleigenschaften, die zu einer besseren Wirksamkeit, Verträglichkeit und Adhärenz führen, durch wirtschaftliche Vorteile ergänzt, welche die Therapie insgesamt effizienter machen. Der TNF-Hemmer Enbrel (Etanercept) hat sich in über 20 Jahren praktischer Anwendung als innovative und wirtschaftliche Therapiealternative bei Rheumatoider Arthritis (RA), Psoriasis (Pso), Psoriasis-Arthritis (PsA), Axialer Spondyloarthritis (AS, nr-axSpA) und einigen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Chronische Erkrankungen wie das Restless Legs Syndrom (RLS) fordern nicht nur eine kompetente medizinische Betreuung, sondern auch ein ausgeklügeltes Selbstmanagement durch die Betroffenen: Arzttermine, Sport- und Entspannungsprogramme, das Führen von Symptomtagebüchern und eine Arzneimitteltherapie, die zu unterschiedlichen Tageszeiten, mal vor, mal nach dem Essen oder auch nur an bestimmten Wochentagen anzuwenden ist – das benötigt Zeit, gute Planung und Disziplin. Dabei sollten Patienten nicht allein gelassen werden. Bei medizinisch-relevantem Restless-Legs-Syndrom (RLS) beginnen oder verstärken sich Symptome typischerweise in Ruhe, […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Gerade bei chronischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose ist das Durchhalten der Therapie entscheidend für den Therapieerfolg. Am Anfang gelingt das meist gut. Doch oft lässt die Therapietreue schon nach wenigen Monaten nach. Wie lässt sich das verhindern?
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Patienten steht eine Behandlung nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu (§ 630a Abs. 2 BGB). Die Therapie- bzw. Arzneimittelwahl sollte daher in erster Linie medizinisch begründet sein, d. h. den Kriterien der evidenzbasierten Medizin entsprechen, individuell erfolgversprechend und indikationsgerecht sein. Steht dies im Widerspruch zum Wirtschaftlichkeitsgebot? Das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12 Abs. 1 SGB V) verpflichtet Ärzte, bei mehreren gleichwertigen Behandlungs- bzw. Verordnungsalternativen die wirtschaftlichste auszuwählen, wobei die „billigste“ nicht zwingend die „wirtschaftlichste“ ist. Nur eine Gesamtbetrachtung zeigt, […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Psoriasis-Haut juckt, ist schuppig und schmerzt. Besonders belastend ist die Schuppenflechte an sichtbaren Stellen wie Kopf, Gesicht und Händen. Der World Psoriasis Happiness Report 20181 berichtet, dass etwa 30 % der Menschen mit Psoriasis in Deutschland ihr Leben als unglücklich bezeichnen; sie fühlen sich gestresst und einsam. Eine gute Therapie sollte daher schnell wirken, nachhaltig und einfach sein sowie die Lebensqualität verbessern. Patientenfreundliche Darreichungsform erleichtert die Therapie Bei allen Schweregraden der Psoriasis werden äußerliche Therapien eingesetzt. Die Fixkombination aus einem […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der Wirkstoff Cladribin reduziert gezielt die Immunzellen, die bei Multipler Sklerose (MS) das eigene Nervensystem angreifen. Cladribin ist seit 2017 in Tablettenform auf dem Markt, zugelassen für die hochaktive schubförmige MS. Auf eine kurze Behandlungsphase von max. 10 Tagen folgt eine Pause von einem Jahr, der sich eine weitere Behandlungsphase anschließt. Nach nunmehr zwei Jahren Einsatzes im Praxisalltag zog ein Expertengremium ein positives Fazit zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cladribin-Tabletten.* Begutachtung sämtlicher Behandlungsdaten aus Studien und klinischer Praxis Die Therapie […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Interstitielle Zystitis (IC) ist eine chronische Entzündung der Harnblasenwand. Typisch sind immer stärker werdende chronische Bauch- und Unterleibsschmerzen und häufige Toilettengänge, auch nachts. Seit 2017 ist in Deutschland das erste Medikament zur IC-Therapie zugelassen – der orale Wirkstoff Pentosanpolysulfat (PPS), der in den USA bereits seit über 20 Jahren bei IC eingesetzt wird. Als reine Vorsichtsmaßnahme sollten Patient*innen vor allem bei einer Langzeitanwendung von PPS regelmäßig augenärztlich untersucht werden. In Deutschland ist orales Pentosanpolysulfat (PPS) als erstes zugelassenes Medikament […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Für monatlich 4,85 € zum Einführungspreis.
Erstmals in der Geschichte der Medizin erhalten Patienten und deren Angehörige regelmäßig neueste wissenschaftliche Studien- und Forschungsergebnisse. Bisher waren diese Informationen nahezu ausschließlich Ärz…
Weiter zum ausführlichen Bericht →