Beiträge von: MedWiss.Institut

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit erneut verlängert wird – die Befristung gilt nun bis zum 18. Mai 2020. Somit gilt laut G-BA weiterhin: Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, darf für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen auch nach telefonischer Anamnese erfolgen. Das Fortdauern der Arbeitsunfähigkeit kann im Wege der telefonischen Anamnese einmalig für einen weiteren Zeitraum von […]

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Seit fast einer Woche ist die SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung in Kraft, mit der Apotheker mehr Befugnisse beim Austausch von Arzneimitteln während der Corona-Pandemie haben. Die Verordnung soll durch Reduzierung der Arzt- und Apothekenkontakte der Patienten die Minimierung des Infektionsrisikos unterstützen. Die Apotheken haben jetzt mehr Austauschmöglichkeiten bei der Rezeptbelieferung: 1. So darf ein anderes wirkstoffgleiches Arzneimittel abgeben werden, wenn das gesetzlich oder vertraglich abzugebende Arzneimittel in der Apotheke nicht vorrätig ist. 2. Ist kein wirkstoffgleiches Arzneimittel vorrätig und das eigentlich abzugebende nicht […]

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MedWiss.Institut – Eine Übersicht über mögliche oder typische RLS-Symptome und die Frage, wie stark der Patient durch diese Symptome im Alltag beeinträchtigt wird, ist für den behandelnden Arzt ein Anhaltspunkt für die Diagnosestellung und mögliche Behandlungsoptionen. In einer kleinen randomisierten Studie machte Yoga einen signifikanten Unterschied für Patienten mit RLS. Mit einem mobilen Symptomtagebuch wie der Meine RLS-App kann eventuell nicht nur für den Arzt, sondern auch für Patienten ein solcher Effekt deutlicher sichtbar werden und so zum Weitermachen motivieren.

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Viele Ausstiegsszenarien befassen sich laut Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, vorrangig mit wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Die KBV befasst sich nun mit medizinischen und versorgungspraktischen Aspekten für die Lockerung der strengen Kontaktbeschränkungen. In ihrem medizinischen Konzept für die Exit-Strategie konzentriert sich die KBV auf die Trennung der Patienten, eine gezielte Testung und den Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen sowie des medizinischen Personals. Eine wichtige Rolle spielen dabei gezielte Testungen der Risikogruppen sowie des medizinischen Personals. Auch die Trennung von COVID-19-Verdachts- […]

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MedWiss.Institut – Im Journal Club des Journal of Neurology diskutierten die Neurologen Dr. Massey und Prof. Robinson von der Cardiff University in Wales aktuelle Veröffentlichungen zu den Ursachen und Konsequenzen des Restless-Legs-Syndrom (RLS). Einer der diskutierten Artikel demonstrierte resistenten Bluthochdruck als mögliche Folgeerkrankung von RLS.

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Bevacizumab (Avastin®) verliert im Juni 2020 seinen Patentschutz. Mit Zulassungen für eine Vielzahl onkologischer Indikationen zählt der monoklonale Antikörper zu den wichtigsten Onkologika weltweit. Mit Zirabev® (Pfizer) und Mvasi® (Amgen) gibt es bereits zwei Biosimilars, die die EU-Zulassung erhalten haben. Pfizer hat die Einführung für den 17. Juni 2020 angekündigt. Zirabev® hatte im Februar 2019 die EMA-Zulassung erhalten, Mvasi® (Amgen) bereits 2018 von der EMA und 2017 von der FDA. Beide Zulassungsverfahren führten zu patentrechtlichen Auseinandersetzungen mit Genentech/Roche. Während das […]

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Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung für Ärzte und Psychotherapeuten um ein Quartal verlängert. Da Fortbildungsveranstaltungen, Kongresse und Qualitätszirkelsitzungen zurzeit ausfallen, ist ein kontinuierliches Sammeln von Fortbildungspunkten durch Präsenzveranstaltungen nicht möglich. Deshalb hat sich die KBV für eine Verlängerung der Nachweispflicht beim Bundesministerium für Gesundheit eingesetzt. Vertragsärzte und -Psychotherapeuten sind gemäß § 95d SGB V verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren mindestens 250 Fortbildungspunkte bei ihrer jeweiligen KV nachzuweisen. Bei Nichterbringung drohen gesetzlich vorgesehene Sanktionen, […]

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Zur Sicherstellung der unfallmedizinischen Versorgung auch während der derzeitigen Corona-Pandemie kann von einigen Vorgaben des Vertrages Ärzte/Unfallversicherungsträger abgewichen werden. Das erklärten die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (SVLFG). So können Ärzte von einigen Vorgaben abweichen, wenn dies glaubhaft im Zusammenhang mit der durch COVID-19 geschaffenen besonderen Versorgungssituation steht. Betreffen kann das beispielsweise die Vorgaben zur ärztlichen Unfallmeldung oder die Erstattung des Durchgangsarztberichtes, bei denen Fristen abweichen dürfen. Das gilt zunächst […]

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Der G-BA hat die Änderung der DMP-Anforderungen Richtlinie (DMP-A-RL) und damit Ausnahmeregelungen für Schulungen und Dokumentationen aufgrund der COVID-19-Pandemie beschlossen. Demnach kann die Teilnahme an Schulungen für Patienten im Jahr 2020 ausgesetzt werden, sofern endemisch geboten (§ 4 DMP-A-RL). Weiterhin ist die quartalsbezogene Dokumentation für das erste bis dritte Quartal 2020 nicht erforderlich, wenn es sich um Untersuchungen handelt, die aufgrund von COVID-19 nicht durchgeführt werden und nicht durch telemedizinischen Kontakt erhoben werden können (§ 5 DMP-A-RL). Der Beschluss trat […]

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Aufgrund des steigenden Bedarfs an telefonischen Konsultationen von Patienten während der Corona-Pandemie hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem GKV-Spitzenverband eine Vereinbarung zur Ausweitung der ärztlichen und psychotherapeutischen Konsultation per Telefon abgeschlossen. Demnach können Psychotherapeuten und Ärzte aller Fachgruppen ihre Patienten öfter und länger telefonisch betreuen. Entsprechend der Vereinbarung können pro Patient in diesem Quartal bis zu drei Stunden und 20 Minuten Telefonkonsultation abgerechnet werden. Zur Abrechnung werden in den EBM neu aufgenommen: GOP 01433 (154 Punkte / 16,92 Euro) […]

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Eine Behandlung mit innovativen, patentgeschützten Arzneimitteln wie Tofacitinib (XELJANZ) kann unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durchaus wirtschaftlich sein. Das gilt besonders dann, wenn die medizinisch-therapeutischen Vorteile, die zu einer besseren Wirksamkeit, Verträglichkeit und Adhärenz führen, durch wirtschaftliche ergänzt werden.  Der Januskinase-(JAK-)Inhibitor Tofacitinib (XELJANZ) stellt eine zusätzliche Therapieoption für die Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) und Colitis ulcerosa (CU) dar.1 Die orale Darreichungsform kann die Therapie erleichtern und so zu einer guten Adhärenz und Compliance und schließlich effizienten Therapie […]

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Änderung der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (§ 4 Abs. 1 Satz 3) rückwirkend zum 23. März 2020 beschlossen. Demnach „darf die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweisen, für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen auch nach telefonischer Anamnese und zwar im Wege der persönlichen Überzeugung vom Zustand des Versicherten durch eingehende telefonische Befragung erfolgen“. Die Änderung ist bis zum 19. April 2020 befristet. Das rückwirkende Inkrafttreten dieser […]

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Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Apotheker Verband (DAV) haben sich vor zwei Tagen darauf geeinigt, Rabattverträge bundesweit einzuschränken nachdem bereits einige Krankenkassen freiwillig auf die vorrangige Abgabe eines Rabattarzneimittels verzichteten. Dadurch soll die Zahl der Apothekenbesuche während der Corona-Pandemie reduziert werden. Oft ist ein zweiter Apothekenbesuch erforderlich, wenn das gewünschte Rabattarzneimittel gerade nicht auf Lager ist. Allerdings können solche sozialen Kontakte derzeit gesundheitsschädlich sein und müssen möglichst vermeiden werden. Apotheken ist es laut ABDA* demnach erlaubt, ein anderes, vorrätiges Präparat […]

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