Mittwoch

Themenschwerpunkt: Mittwoch

In einer Metaanalyse wurden neue Medikamente für die Behandlung von triple-negativem Brustkrebs untersucht. Diese schwer zu behandelnde Art des Brustkrebses ist häufig mit einer schlechten Prognose assoziiert. Doch die Medikamente Atezolizumab und Pembrolizumab könnten neue Behandlungsoptionen darstellen. Die Analyse zeigte höhere Effektivität der Medikamente in Verbindung mit Chemotherapie als die Behandlung mit Chemotherapie allein.

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Schnelltests für einen Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-Cov-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus-2) erkennen Fragmente des Virus in Nasen- oder Rachenabstrichen. Aber welche Bedeutung hat ein positives oder negatives Schnelltest-Ergebnis, und wer sollte einen PCR-Test durchführen? Um diese Frage zu beantworten, verglichen Wissenschaftler über 4 000 Schnelltest- und PCR-Testergebnisse. Die Autoren raten bei hohem Risiko und Verdacht auf Coronavirus-Infektion, frühzeitig einen PCR-Test durchzuführen, um eine Behandlung nicht aufgrund fehlerhafter negativer Schnelltests zu verzögern.

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In einer Metaanalyse wurde die Genauigkeit von Speicheltests für die Brustkrebsdiagnose untersucht. Die Analyse untersuchte die Verwendung der Tests auf Basis verschiedener statistischer Analyse-Verfahren. Die Tests zeigten insgesamt eine Sensitivität und Spezifität von über 70 %. Der AUC-Wert der Analyse spricht für eine sehr gute Eignung, der DOR (Diagnostic Odds Ratio) für eine moderate Effektivität des Verfahrens.

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In einer Meta-Analyse wurde untersucht, wie sich unterschiedliche Proteinquellen in der Ernährung auf das Prostatakrebsrisiko auswirken. Die Studie zeigte eine Erhöhung des Prostatakrebsrisikos bei Männern, die mehr als 30 g Proteine aus Milchprodukten pro Tag konsumierten. Dabei war eine Erhöhung des Konsums um 20 g pro Tag mit einer Erhöhung des Prostatakrebsrisikos um 10 % assoziiert. Bei dem Vergleich verschiedener Proteinquellen wurde eine solche Assoziation nur für Proteine aus Milchprodukten festgestellt. Kein Zusammenhang wurde zudem zwischen dem Prostatakrebsrisiko und dem Gesamtproteinkonsum festgestellt.

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