MHH-Kooperationsprojekt untersucht, wie die Muskelfunktion nach Nervenverletzungen wieder stimuliert werden kann. Motoradunfälle, schwere Stürze, Amputationen oder tiefe Schnittverletzungen können erhebliche Verletzungen des Nervengewebes in Armen und Beinen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall ist das Rückenmark betroffen. Aber auch Verletzungen des peripheren Nervensystems nach Verletzungen der Nervengeflechte in den oberen und unteren Extremitäten können für Betroffene gravierende Folgen haben. Denn dort werden die Nervenfasern verschiedener Spinalnerven angeordnet, neu zusammengefasst und gebündelt, ähnlich wie Stromleitungen in einem häuslichen Sicherungskasten. Sind die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Strukturierte Roadmap als Schlüssel zur erfolgreichen Integration von KI in Krankenhäusern: Prof. Dr. Anderie legt in Statement dar, wie KI-gestützte, gamifizierte Ansätze Prozesseffizienz und Patient*innenwohl in Kliniken steigern können Die rasanten Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) haben inzwischen nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen. Der Gesundheitssektor bildet keine Ausnahme. „Insbesondere in Krankenhäusern hat KI das Potenzial, die Qualität der Patient*innen-Versorgung zu verbessern, die Arbeitsbelastung des medizinischen Personals zu reduzieren und Kosten zu senken“, sagt Prof. Dr. Lutz Anderie. In seinem Statement […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Jeder Hirntumor ist aus Zellen in aufeinander abfolgenden Aktivierungsstadien aufgebaut. Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Heidelberg haben nun bei bösartigen Hirntumoren erstmals den individuellen Aufbau dieser Aktivierungs-Pyramiden analysiert. Dabei stießen sie auf ein Signalprotein, das den Übergang vom ruhenden zum aktivierten Zustand verlangsamt, indem es die Krebszellen epigenetisch umprogrammiert. Die Hoffnung ist, Krebszellen damit dauerhaft in einem Ruhezustand einzufrieren und damit das Tumorwachstum aufzuhalten. Das Glioblastom ist die häufigste und aggressivste Form von Hirntumoren im Erwachsenenalter. Trotz […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) setzt neue Maßstäbe in der Behandlung von Lebertumoren: Mit der Elektrochemotherapie (ECT) bietet das Institut für Röntgendiagnostik des UKR eine vielversprechende, schonende und minimalinvasive Therapieoption für Patienten mit primären oder sekundären Lebertumoren. In vielen Fällen sind Behandlungen von Lebertumoren doch mit einem erheblichen medizinischen Aufwand verbunden. Oft sind Operationen nötig, um den Tumor zu entfernen. Zur psychischen Belastung der Krebserkrankten kommt auch noch die physische Belastung des Eingriffs. Diese Belastungen gilt es sukzessive zu minimieren. Unterstützung […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Hitze und Umweltgifte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die weltweit häufigste Todesursache, deutlich erhöhen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in einer heute in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research veröffentlichten Übersichtsarbeit. Besonders groß sind die schädigenden Auswirkungen laut den Erkenntnissen der Wissenschaftler:innen, wenn mehrere Umweltbelastungen gleichzeitig bestehen. Nach Ansicht der Expert:innen sollten daher die Gesamtheit der verschiedenen Umweltfaktoren und ihre vielfältigen Wechselwirkungen – das sogenannte Multimodale Exposom – eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen einnehmen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Awards & Grants, Diabetes, HI-MAG, IPI, IDM Mit CarePath startet eine neue europäische Forschungsinitiative, die Menschen mit chronischen Erkrankungen dabei unterstützen soll, ihre Behandlung wirksamer und angenehmer zu gestalten. Durch individuell zugeschnittene Hilfsmittel und Unterstützungsangebote verfolgt das Projekt das Ziel, Behandlungsergebnisse, Lebensqualität und langfristiges Wohlbefinden zu verbessern. Forschende von Helmholtz Munich, der Projektleiter Prof. Andreas Birkenfeld, Prof. Matthias Blüher und Prof. Nikolaos Perakakis – bringen ihre wissenschaftliche Expertise ein, um besser zu verstehen, wie die Therapietreue bei der Einnahme wichtiger […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Neuer Therapieansatz für an Anorexia nervosa erkrankte Kinder und Jugendliche Magersucht ist mehr als nur gestörtes Essverhalten. Sie ist eine schwere psychische Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeitsrate. Ein neues Forschungsprojekt der Charité – Universitätsmedizin Berlin etabliert nun ein für Deutschland neues, international jedoch anerkanntes Verfahren: die „Familien-Basierte Therapie“ (FBT). Ob diese intensiv begleitete, ambulante Therapie für schwer Erkrankte ebenso wirksam sein kann wie die stationäre, multimodale Therapie wird derzeit in einer groß angelegten Studie untersucht. Die Familien-Basierte Therapie ist ein […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forscherteams der Universitätsmedizin Mainz decken Mechanismus der Immunregulation im Krebsgeschehen auf. Die Anti-Tumor-Immunantwort von regulatorischen T-Zellen lässt sich verstärken, ohne dabei die lebenswichtige Verhinderung von Autoimmunerkrankungen einzuschränken. Die Ergebnisse der Studie „Polyamines regulate adaptive antitumor immunity by functional specialization of regulatory T cells“ sind nachzulesen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Immunity. Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz haben einen Mechanismus der körpereigenen Immunabwehr bei Krebserkrankungen entdeckt: Bestimmte natürliche Moleküle im Tumorgewebe, sogenannte Polyamine, beeinflussen und schwächen die Abwehrzellen des Körpers, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Menschliche Eingriffe in die Natur von Panama wie Abholzung und Landwirtschaft beeinflussen nicht nur die Biodiversität, sondern erhöhen auch das Infektionsrisiko mit dem Erreger der tropischen Chagas-Krankheit, der sowohl Tiere als auch Menschen befallen kann. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie von Wildtierökologinnen und -ökologen der Universität Ulm, die in der Fachpublikation „One Health“ erschienen ist. Die Forschenden untersuchten Kleinsäuger in verschiedenen Habitaten: vom ursprünglichen Regenwald bis zu kommerziellen Holzplantagen. Die Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Landnutzung und Biodiversitätsveränderungen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zwar kann die Nutzung sozialer Medien durchaus positive Effekte für Heranwachsende haben – bei intensiver Nutzung können jedoch negative Auswirkungen auf das psychische, emotionale und soziale Wohlbefinden auftreten, wie Depressions- und Angstsymptome, Aufmerksamkeits- oder Schlafprobleme. In dem heute veröffentlichten Diskussionspapier „Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlagen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Maßnahmen vor, um Kinder und Jugendliche vor negativen Folgen sozialer Medien zu schützen, beispielsweise durch altersabhängige Zugangs- und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Potsdam-Rehbrücke/Tübingen. Reagiert das Gehirn nicht mehr richtig auf Insulin, liegt eine Insulinresistenz vor, die das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Alzheimer erhöht. Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Potsdam-Rehbrücke und Tübingen haben nun im Blut von Personen ohne Typ-2-Diabetes epigenetische Veränderungen, d. h. kleine Veränderungen an der Erbsubstanz, entdeckt, die zeigen, wie gut das Gehirn auf Insulin anspricht. Diese Marker könnten helfen, eine Insulinresistenz im Gehirn frühzeitig mit einem einfachen Bluttest zu erkennen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Online-Studie der Sektion Kognitive Neuropsychiatrie am UKHD sucht Teilnehmende Immer mehr Menschen – vor allem Jüngere – verspüren Angst, wenn das Telefon klingelt oder sie selbst jemanden anrufen müssen. Herzrasen, Zittern, Stottern, Übelkeit oder ein „leerer Kopf“ sind typische Symptome, die an eine soziale Phobie erinnern. Doch bislang ist kaum erforscht, warum Telefonangst entsteht, wer besonders darunter leidet und ob unsere Smartphone-Nutzung dabei eine Rolle spielt. Die Sektion Kognitive Neuropsychiatrie am Universitätsklinikum Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Rund ein Drittel aller Langzeitüberlebenden von Brust-, Prostata- oder Darmkrebs leidet auch 5 bis 16 Jahre nach der Diagnose unter ausgeprägter Fatigue, wie eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt. Die Betroffenen berichten von körperlicher, kognitiver und affektiver Erschöpfung, die weit über das normale Maß hinausgeht. Die Fatigue ist nicht nur eine erhebliche Belastung im Alltag – sie geht auch mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine vorzeitige Sterblichkeit einher. Fatigue – ein anhaltendes Gefühl körperlicher, geistiger und emotionaler […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →