Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Wiesbaden – Immer mehr Patientinnen und Patienten, immer komplexere Krankheitsbilder – und gleichzeitig knapper werdende Ressourcen: Wie kann unter diesen Bedingungen eine verlässliche medizinische Primärversorgung gelingen? Antworten darauf werden beim 132. Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden diskutiert. Ein besonderer Fokus ist die hausärztliche Versorgung durch Internistinnen und Internisten. Rund 17.800 von ihnen übernehmen schon heute eine wichtige Rolle in der Primärversorgung in Deutschland. Zahlreiche Symposien zur hausärztlichen internistischen Medizin bei der […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Dresden, Die IKK classic erweitert ihr Versorgungsangebot für Menschen mit neurologischen Erkrankungen um die digitale Therapie-App myReha. Versicherte mit entsprechender Diagnose können die Anwendung ab sofort für sechs Monate ohne zusätzliche Kosten nutzen. Ziel ist es, Therapieprozesse über einzelne Behandlungstermine hinaus zu unterstützen und die Selbstständigkeit der Betroffenen im Alltag zu stärken. Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Schädel-Hirn-Traumata erfordern häufig eine langfristige und intensive Therapie. Digitale Anwendungen können helfen, Trainingsphasen zwischen Behandlungen zu überbrücken und Therapieerfolge nachhaltig zu stabilisieren. Genau […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Von van Gogh über Kafka bis zu Klaus Kinski und Hemingway – große Kunst, so denken viele, wird meist von leidenden Künstler*innen geschaffen. Doch bilden wir uns die Verbindung zwischen Kreativität und Schmerz bloß ein oder ist sie wissenschaftlich fundiert? Laut Dr. Radwa Khalil, Neurobiologin an der Constructor University, teilen die beiden nicht nur dieselben zugrunde liegenden neurologischen Mechanismen, sondern diese Verbindung könnte auch therapeutisches Potenzial bergen, um durch Kreativität die Art und Weise zu verändern, wie unser Gehirn Schmerz […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Im Projekt ClaimsBERT arbeiten Fraunhofer SCAI und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) zusammen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz werten sie Routinedaten der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung aus. Ziel ist es, Risiken für schwere Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit frühzeitig zu identifizieren. Wie lassen sich Gesundheitsrisiken vorhersagen, bevor eine Erkrankung schwer verläuft oder ein Krankenhausaufenthalt nötig wird? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt ClaimsBERT. Ziel ist es, ein Foundation Model für Routinedaten im Gesundheitswesen zu entwickeln – also ein breit einsetzbares KI-Basismodell, das […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Technischen Universität München haben die genetische Aktivität „knospender“ Karzinome des Kopf-Hals-Bereichs untersucht. In den „Knospen“ – sich vom Tumor ablösende Zellverbände, die mit einer ungünstigen Prognose einhergehen – fanden sie ein charakteristisches Muster der Genaktivität. Diese Marker-Signatur gibt Einblicke in die Biologie dieser Tumoren, könnte zukünftig die diagnostische Einordnung erleichtern und liefert erste Hinweise auf mögliche Behandlungsstrategien. Die Ergebnisse sind aktuell im Fachjournal „Genome Medicine“ erschienen. Sogenannten Tumorknospen sind Zellverbände […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bei zahlreichen Erkrankungen spielen geschädigte Mitochondrien eine zentrale Rolle. Diese kleinen Strukturen dienen der Energieversorgung von Zellen. Forschende stellen nun das System «MitoCatch» vor, das gesunde Spender-Mitochondrien gezielt in die Zellen bringt, die sie am dringendsten benötigen. Funktionsstörungen der Mitochondrien liegen vielen bislang unheilbaren Krankheiten zugrunde. Dazu gehören neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson, Degeneration des Sehnervs und bestimmte Formen von Herzinsuffizienz. Bisherige Versuche, gesunde Mitochondrien in geschädigte Zellen zu transplantieren, sind oft ineffizient. Sie können zudem nicht garantieren, dass die neuen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mangels Evidenz kein Nutzen erkennbar für Personen ohne Krebsverdacht bzw. erhöhtes Krebsrisiko. Eine Modellierung des IQWiG zeigt aber Optionen für G-BA-Entscheidungen auf. Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Denn mit der Früherkennungsuntersuchung kann man Krebsvorstufen im Dickdarm (Polypen) oder Krebs entdecken und meist sehr gut behandeln. Auf diese Weise lassen sich fortgeschrittene Krebsstadien, belastende Therapien und krebsbedingte Sterblichkeit vermindern. Zur Früherkennung von Dickdarmkrebs (kolorektales Karzinom) stehen sowohl die Darmspiegelung […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Der Frühling ist da, wir werden wieder aktiver – und dennoch sitzen die meisten von uns zu viel. Gleichzeitig rücken mit steigenden Temperaturen und kürzerer Kleidung auch die Beine wieder stärker in den Blick – und damit mögliche Problemstellen wie Krampfadern. Ein weit verbreitetes Thema, das nicht nur kosmetisch ist, sondern gesundheitliche Folgen haben kann. Warum das so ist, was Abhilfe schafft und wieso das „Krampfadern ziehen“ nicht mehr der Goldstandard ist, darüber spricht anlässlich des Venentages am 18. April […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine aktuelle Studie im Journal of Clinical Investigation untersucht innovative Strategien, um RNA-basierte Therapien gezielt in der Lunge einzusetzen. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze bei entzündlichen und strukturellen Lungenerkrankungen. RNA-Therapien – darunter mRNA- und siRNA-basierte Ansätze – ermöglichen es, krankheitsrelevante Gene direkt zu beeinflussen. Während diese Technologien in anderen Bereichen, etwa bei Impfstoffen, bereits erfolgreich eingesetzt werden, stellt die gezielte Anwendung in der Lunge bislang eine besondere Herausforderung dar. Gründe dafür sind unter anderem die komplexe […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

17. April: Welttag der Hämophilie Köln – Starke Regelblutungen, häufiges Nasenbluten oder unerklärliche blaue Flecken: Für viele Frauen und Mädchen gehören solche Symptome zum Alltag. Ursache kann eine Hämophilie sein. Diese seltene, jedoch unbehandelt risikoreiche erbliche Blutungsstörung wird bei weiblichen Betroffenen häufig erst bis zu 8 Jahre nach den ersten Symptomen diagnostiziert. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V. (DGTI) anlässlich des Welttags der Hämophilie am 17. April hin. Das diesjährige Motto lautet: „Diagnosis: First step to […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Nürnberg — Wissenschaftlern des Klinikums Nürnberg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ist es gelungen, den weltweit ersten monoklonalen Antikörper zu entwickeln, der Vasoinhibin — auch bekannt als 16-kDa-Prolaktin (16K PRL) — spezifisch und sensitiv erkennt. Die internationale Patentanmeldung PCT/EP2024/073698, veröffentlicht unter der Nummer WO2025098661A1, schützt den Antikörper selbst sowie seine spezifische Anwendung in standardisierten diagnostischen Testsystemen, einschließlich eines neuartigen ELISA-Kits. Mit der Patentanmeldung werden zugleich die Weichen für den Aufbau eines internationalen Referenzlabors für die Vasoinhibin-Messung gestellt. Vasoinhibin entsteht durch proteolytische […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Lange galt Schonung als Gebot der Stunde, doch die Medizin ist sich heute einig: Regelmäßige Bewegung in der Schwangerschaft tut Mutter und Kind gut. Sport stärkt das Wohlbefinden, senkt das Risiko für Komplikationen und bereitet den Körper optimal auf die Zeit nach der Geburt vor. Passend zu den erwarteten warmen Frühlingstemperaturen gibt der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) praktische Tipps für Bewegung an der frischen Luft, erklärt, auf welche Warnsignale Schwangere achten können und wann sie besser auf […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eisenmangel ist ein globales Gesundheitsproblem, das allein in Europa jede vierte Frau im gebärfähigen Alter betrifft. Moderne intravenöse Eisentherapien können den Mangel zwar schnell und effektiv beheben, doch nun warnen Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck vor den möglichen Langzeitfolgen eines dieser Präparate: Ihre internationale Beobachtungsstudie zeigt, dass die häufig eingesetzte Eisencarboxymaltose das Risiko für Knochenbrüche im Vergleich zu alternativen Wirkstoffen mehr als verdoppelt. Innsbruck: Eine gestörte Eisenaufnahme – etwa bei verschiedenen Darmerkrankungen –, ein erhöhter Eisenbedarf während des Wachstums oder […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →