Eine Studie des Instituts für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit der Universität Augsburg zeigt, dass Birken- und Gräserpollen signifikant zur Zahl ambulanter Asthma-Notfallbehandlungen in Bayern beitragen. Mithilfe automatisierter Pollenmessungen konnte das interdisziplinäre Forschungsteam den Zusammenhang zwischen verschiedenen Pollenarten und der Asthmabelastung präziser untersuchen als bislang möglich. Zwar ist seit Langem bekannt, dass Pollen Asthmabeschwerden auslösen oder verstärken können. Bislang waren die Forschungsergebnisse jedoch uneinheitlich. Insbesondere war oft nicht klar, welche Pollenarten besonders stark zur Asthmabelastung beitragen.Um diese Wissenslücke zu schließen, verknüpfte […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die gute Nachricht zum Welt-Lungenkrebstag: Früh entdeckt ist Lungenkrebs heute oft gut behandelbar. Auch für Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung stehen immer bessere Therapien zur Verfügung. Rund 60.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Lungenkrebs – damit gehört die Erkrankung zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen. Ziel für die kommenden Jahre ist es, die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken und Tumore früher zu entdecken. Professor Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Universitätsmedizin Essen und Vorstandsmitglied […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Sekundenlang abwesend, nicht ansprechbar, den Blick ins Leere gerichtet: Hinter solchen Absencen können unterschiedliche Formen einer Epilepsie stecken. Dass die Erkrankung jeden treffen kann, zeigt auch das Beispiel von Fußballstar Jamal Musiala, der jüngst seine Absencen öffentlich gemacht hat. Die DGN nimmt dies zum Anlass zu erklären, warum die genaue Diagnose entscheidend ist, welche modernen Therapien zur Verfügung stehen und weshalb ein offener Umgang mit Epilepsie helfen kann, Vorurteile abzubauen. Unter Absencen versteht man kurze epileptische Anfälle mit vorübergehender Bewusstseinsstörung. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
PANTIPA gehört zu den Leuchtturmprojekten des DZIF, die besondere Unterstützung und Beratung durch das Team der DZIF-Produktentwicklung (PDU) erhalten. Das DZIF-Leuchtturmprojekt PANTIPA hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Nach erfolgreichen präklinischen Arbeiten am Universitätsklinikum Köln und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung startet nun die Entwicklung und GMP-konforme Herstellung eines monoklonalen Antikörpers gegen den bakteriellen Erreger Pseudomonas aeruginosa. Dafür konnte die Celonic Group als Partner für die Prozessentwicklung und Produktion gewonnen werden. Ziel von PANTIPA ist es, eine innovative Antikörpertherapie bis zur klinischen Prüfung weiterzuentwickeln und damit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschungsteam aus Mainz, Ulm und Nanjing entwickelt hochmodernen Schnelltest auf Basis von Nanodiamanten Ein internationales Forschungsteam aus Mainz, Ulm und dem chinesischen Nanjing hat einen neuartigen Schnelltest entwickelt, der selbst kleinste Mengen von Virus-RNA und krebsassoziierten Biomarkern nachweisen kann. Besonders bemerkenswert: Der Test kommt ohne die aufwendige Vervielfältigung des Erbguts aus, die bei etablierten Laborverfahren wie der PCR normalerweise erforderlich ist. Der Test verbindet die hohe Genauigkeit moderner Labordiagnostik mit der einfachen Handhabung klassischer Schnelltests. Nanodiamanten sorgen für hohe Empfindlichkeit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
RKI-Forschende haben im Journal of Health Monitoring zwei Beiträge mit neuen Daten zu kurzer Schlafdauer und zu Hörbeeinträchtigungen veröffentlicht. Internationale Schlafempfehlungen definieren bei Erwachsenen eine Schlafdauer von weniger als sieben Stunden als kurz. Der Anteil an Personen, die pro Nacht weniger als sieben Stunden schlafen, ist in Deutschland hoch, unter der Woche 39,6 % und am Wochenende 22,7 %, das ergab eine RKI-Auswertung von Daten aus der telefonischen Erhebung „GEDA 2023“. Männer weisen demnach häufiger als Frauen eine kurze Schlafdauer auf, insbesondere Männer […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin – Eine neue Studie zur stark verengten Halsschlagader sorgt in der Fachwelt für Aufsehen: Die Hoffnung, die moderne intensive medikamentöse Behandlung allein könnte ausreichen, um drohende Schlaganfälle zuverlässig zu verhindern, hat sich nicht bestätigt. Gleichwohl sind aktuell empfohlene Wirkstoffe und Lebensstilmaßnahmen die Basis jeder Therapie, wie die CREST-2-Studie ebenfalls zeigte. Ob zusätzlich ein Eingriff erfolgen sollte, hängt neben dem Allgemeinzustand vor allem auch von der Zusammensetzung der Ablagerungen („Plaques“) in der Halsschlagader ab. Eine erste Einschätzung der Ablagerungen ermöglicht eine […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Epilepsie-bedingtes Aufwachen könnte bei Epilepsie-Patient*innen deutlich häufiger sein als bislang angenommen / Die sehr leichten Anfälle sind mit Standard-Diagnostik oft nicht erkennbar / Neue Ansätze könnten Diagnostik und Operationsplanung verbessern Kurz aufwachen, sich im Bett bewegen und wieder einschlafen: Was wie eine normale Schlafreaktion aussieht, kann bei Menschen mit Epilepsie ein Anfall sein. Solche „epileptischen Arousals“ machten in einer Untersuchung des Universitätsklinikums Freiburg rund ein Viertel aller aufgezeichneten Anfälle aus. Ein Großteil dieser Arousals war mit der üblichen Epilepsie-Diagnostik, einem […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende aus Kiel und den USA identifizieren einen Stoffwechselengpass, der zur Aufrechterhaltung chronischer Darmentzündungen beiträgt Warum bleiben Entzündungen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa bestehen, obwohl der Körper eigentlich alles daransetzt, sie zu kontrollieren? Forschende aus Kiel und den USA haben nun einen Mechanismus identifiziert, der auf diese Frage eine überraschende Antwort liefert: Die Entzündung blockiert ausgerechnet einen relevanten Stoffwechselweg, der die Darmschleimhaut mit Energie versorgen soll. Die Ergebnisse stammen aus drei eng miteinander verbundenen Studien eines deutsch-amerikanischen Forschungsteams unter […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Große Sprachmodelle (LLMs), darunter die Modelle hinter ChatGPT und Claude sowie zahlreiche weitere speziell für medizinische Anwendungen entwickelte Systeme, halten Einzug in klinische Arbeitsabläufe. Ihre Nutzung schreitet häufig jedoch schneller voran, als offizielle Sicherheits- und Schutzmaßnahmen Schritt halten können. Ein interdisziplinäres Forschungsteam vom Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden (TUD) und dem Dresdner Universitätsklinikum hat gemeinsam mit nationalen und internationalen Kolleg:innen die Risiken beim Einsatz von LLMs in der Medizin systematisch analysiert. Die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Bei der Parkinson-Krankheit spielt der fortschreitende Mangel an Dopamin eine zentrale Rolle. In einer neuen Studie haben Forschende der HMU Health and Medical University und der TU Darmstadt den Zusammenhang von Entscheidungsprozessen und der Gabe dopaminsteigernder Medikamente genauer untersucht. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Magazin Science Advances erschienen. Potsdam/Darmstadt, 18. August 2026. Dopamin reguliert unsere Motivation, unsere Stimmung, unseren Antrieb – und damit auch unser Lern- und Entscheidungsvermögen. Bei der Parkinson-Krankheit spielt der fortschreitende Mangel an Dopamin eine zentrale Rolle. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Doch was passiert nach der Entlassung aus der Stroke Unit? Welche langfristigen Einschränkungen bleiben bestehen – und wie können Betroffene bestmöglich unterstützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung Schlaganfallnachsorge Spastik auf dem 2. Deutschen Schlaganfallkongress, dem DSG26, vom 10. bis 12. September in Berlin. Im Mittelpunkt steht dabei eine häufige, aber oft unterschätzte Folge eines Schlaganfalls: die Spastik. „Spastik ist für viele Betroffene eine erhebliche Belastung […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine internationale Metastudie zeigt erstmals mit konkreten Zahlen, wie schnell diese Tumoren wachsen und welche Folgen es hat, wenn ihre Behandlung verzögert wird. Die Auswertung macht deutlich: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben. Die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass Zeit bei der Diagnose ebenso wie bei der Therapie […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →