Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Forschungsteam unter der Leitung der Universität Tübingen untersucht molekulare Mechanismen einer Infektion, die bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem meist tödlich verläuft Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann das JC-Polyomavirus eine bisher nicht behandelbare, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auslösen. Nun hat ein internationales Forschungsteam Bindungsstellen für neutralisierende Antikörper auf der Virushülle identifiziert, über die eine Infektion mit JC-Polyomaviren gestoppt werden könnte. Unter der Leitung von Professor Thilo Stehle vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen waren außerdem Forscherinnen […]

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Das Verbundprojekt „KI-COMPASS“ untersucht, wie digitale Gesundheitsdaten kardiovaskuläre Komplikationen nach der Therapie von Magen-Speisenröhrenkrebs frühzeitig erkennen können Ein Verbundprojekt mit Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg untersucht, wie Smartwatch-Daten und Künstliche Intelligenz die Nachsorge von Patient*innen nach Magen-Speisenröhrenkrebs unterstützen können. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) sollen Gesundheitsdaten von Smartwatches mit klinischen Routinedaten verknüpft und ausgewertet werden. Dadurch können Ärzt*innen gesundheitliche Risiken besser einschätzen. Das Projekt „KI-Compass“ wird im Rahmen der Förderlinie „Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie […]

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Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) tagt vom 2. bis 4. Dezember 2026 in Hamburg Hamburg – Die Intensiv- und Notfallmedizin steht vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, demografischer Wandel und wirtschaftlicher Druck prägen den Alltag vieler Kliniken und Rettungsdienste. Gleichzeitig eröffnen KI und digitale Technologien neue Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie und Versorgung. Wie die moderne Intensiv- und Notfallmedizin den aktuellen Herausforderungen begegnet und den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht werden kann, ist ein zentrales Thema […]

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Stiftung Auge erklärt, wie sich Infektionen vermeiden lassen München – Kontaktlinsen sind für viele Menschen im Alltag, beim Sport und auf Reisen eine praktische Alternative zur Brille. Gerade im Sommer erhöhen jedoch Sonne, Hitze, Sand und vor allem der Kontakt mit Wasser das Risiko für Infektionen der Hornhaut. Die Folgen können von schmerzhaften Entzündungen bis hin zu einer dauerhaften Sehverschlechterung reichen. Die Stiftung Auge erklärt, warum Kontaktlinsenträgerinnen und -träger in der warmen Jahreszeit besonders vorsichtig sein sollten und wie sich Komplikationen […]

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Ob im Freibad, See, Fluss oder Meer: der Sommer lädt zum Baden ein. Schwimmen ist gesund, macht Spaß und schont die Gelenke. Wer jedoch zu lange in nasser Badekleidung sitzt oder Menstruationsprodukte nach dem Baden nicht wechselt, riskiert Pilz- oder Harnwegsinfekte. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) hat die wichtigsten Empfehlungen für einen gesunden Badesommer aus frauenärztlicher Sicht zusammengestellt.  Tipp 1: Nasse Badekleidung so schnell wie möglich wechseln „Im warmen, feuchten Milieu nasser Badekleidung können sich schädliche Pilze […]

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JLU-Ernährungspsychologin Prof. Ulrike Gisch engagiert sich im EUPeace Research Hub Inklusive Gesundheit und Wohlbefinden für eine gerechtere Gesundheitsversorgung Mobbing, Nachteile bei der Jobsuche, Vorurteile bei medizinischem Personal – Menschen mit Adipositas sind in vielen Lebensbereichen gesellschaftlicher Abwertung und Diskriminierung ausgesetzt. Diese gewichtsbezogene Stigmatisierung zu bekämpfen, ist ein Ziel der Arbeit von Prof. Dr. Ulrike Gisch, Professur für Ernährungspsychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Sie engagiert sich im Research Hub Inklusive Gesundheit und Wohlbefinden („Inclusive Health and Well-Being“) der europäischen Hochschulallianz […]

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• Frühe Belastungen wie Kindheitstraumata, Misshandlung oder Vernachlässigung sind Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung psychischer Erkrankungen• Männliche Mäuse, die früh im Leben Belastungen ausgesetzt waren, wiesen Defizite im sozialen Verhalten auf, die sich unter anderem durch soziale Unterordnung zeigten• Die pharmakologische Hemmung des Proteins FKBP51 verhinderte diese sozialen Beeinträchtigungen vollständig – gestresste Mäuse, die diese Behandlung erhielten, unterschieden sich nicht von gesunden Kontrolltieren• FKBP51 ist ein vielversprechendes pharmakologisches Ziel, um dauerhafte Auswirkungen früher Traumata auf die Gehirnfunktion zu verhindern In der […]

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Dystonie ist eine Störung des Spannungszustandes der Muskeln, die zu unwillkürlichen Bewegungen führt. Mit der VIDA-Studie will das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn untersuchen, wie sich die Erkrankung auf das emotionale Wohlbefinden, die geistige Leistungsfähigkeit und die soziale Teilhabe auswirkt. Ziel ist es, ein umfassenderes Verständnis der Erkrankung zu gewinnen und Bereiche zu identifizieren, in denen Betroffene besonderen Unterstützungsbedarf haben. Für die Studie sucht das Zentrum für Neurologie am UKB deutschlandweit Personen ab 18 Jahren, die an Dystonie […]

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Jahrelang litt Tanja W. aufgrund von diabetischer Polyneuropathie an starken Schmerzen. Eine Rückenmarkstimulation verschaffte endlich Linderung „Es fühlte sich an wie Messerstiche“, erinnert sich Tanja W. Seit 2020 war das Leben der Bayreutherin von einer diabetischen Polyneuropathie bestimmt – einer chronischen Nervenschädigung, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte entsteht. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheit oder brennende Schmerzen in den Füßen sind typische Symptome. Ohne starke Schmerzmittel hätte die heute 54-Jährige ihren Alltag damals nicht meistern können. „Das war kein Leben“, sagt Tanja […]

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Ein neuer EEG-Biomarker könnte das Therapiemonitoring bei Parkinson entscheidend verbessern: Forschende aus Marburg, Oxford und Köln haben mit der hochfrequenten Beta-Gamma Phasen-Amplituden-Kopplung einen vielversprechenden Kandidaten identifiziert. Dieser könnte künftig helfen, Symptome genauer zu erfassen und Therapien gezielter zu steuern. Die Ergebnisse eröffnen insbesondere neue Perspektiven für adaptive Verfahren der Tiefen Hirnstimulation. Eine objektive Symptomerfassung ermöglicht eine präzise und individuelle Behandlung von Menschen mit Parkinson und kann die klinische Versorgung dieser Patientinnen und Patienten verbessern. Biomarker wie α-Synuclein oder Neurofilament Light […]

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Mithilfe einer innovativen Intravitalmikroskopie gelang es DZL-Forschenden erstmals, frühe Immunreaktionen live in der lebenden Lunge zu beobachten. Dabei zeigte sich, dass spezielle T-Zellen bereits innerhalb weniger Stunden nach Kontakt mit Bestandteilen von SARS-CoV-2 aktiviert werden, in die Lunge einwandern und sich dort ansammeln. Die Ergebnisse deuten auf einen bislang unbekannten Mechanismus hin, der die angeborene und die erworbene Immunabwehr bereits zu Beginn einer Virusinfektion miteinander verknüpft. Lange galt die Aktivierung von T-Zellen als vergleichsweise späte Reaktion des Immunsystems auf Virusinfektionen. […]

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Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Stammzellinstitut HI-STEM* und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) haben mit „HemaGuide“ einen KI-Assistenten entwickelt, der Ärzte bei schwierigen Therapieentscheidungen unterstützt. Das System erreicht in umfangreichen Tests eine hohe Übereinstimmung mit den Empfehlungen erfahrener Experten und könnte den Zugang zu spezialisierter und individualisierter Krebsmedizin deutlich verbessern. Die Behandlung von Blutkrebs wird immer komplexer. Ärztinnen und Ärzte müssen heute viele Informationen gleichzeitig berücksichtigen: die Krankengeschichte, genetische Veränderungen des Tumors, Begleiterkrankungen, […]

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Patientinnen und Patienten mit plötzlichen Herzschlagpausen, Ohnmachtsanfällen oder einem dauerhaft zu langsamen Puls mussten bislang häufig mit einem Herzschrittmacher versorgt werden. Am Uniklinikum Würzburg steht seit diesem Frühjahr mit der Kardioneuroablation nun ein innovatives Katheterverfahren zur Verfügung, das in ausgewählten Fällen eine Alternative zur Schrittmacher-Implantation sein kann. Würzburg. Das Herz wird in seiner eigenen elektrischen Aktivität vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Insbesondere der sogenannte Parasympathikus – oft auch als „Ruhenervensystem“ bezeichnet – kann den Herzschlag verlangsamen. Bei manchen Menschen geschieht dies situativ […]

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