Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Eine neue S3-Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. Sie gibt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung dieser besonders belasteten Patientengruppe. Psychosen zählen zu den besonders schweren psychischen Erkrankungen. Sie können im Rahmen einer Schizophrenie, einer schizoaffektiven Störung oder einer bipolaren Erkrankung auftreten […]

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Jugendliche und junge Erwachsene nennen vor allem positive Alltagserlebnisse als prägend für ihr Leben, wie eine neue Studie der Universität Zürich zeigt. Psychische Belastungen verändern jedoch den Blick auf wichtige Lebensereignisse. Von welchen wichtigen Lebensereignissen berichten junge Menschen? Eine aktuelle Studie der Universität Zürich (UZH) zeigt: Jugendliche und junge Erwachsene nennen vor allem positive und alltägliche Entwicklungsschritte als prägende Ereignisse – etwa Schule und Ausbildung, Freundschaften, erste Beziehungen, Reisen oder den Auszug von zu Hause. Dafür werteten die UZH-Forschenden offene […]

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Nach einer Krebsdiagnose fragen sich viele Betroffene, ob sie ihren Arbeitgeber über die Erkrankung informieren müssen. Die Antwort lautet: Nein – eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt es nicht. Der Krebsinformationsdienst empfiehlt dennoch, mögliche Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Wer wegen einer Krebserkrankung vorübergehend arbeitsunfähig ist, muss sich beim Arbeitgeber krankmelden. Damit erfahren die Arbeitgeber nur, wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauert – die Erkrankung wird nicht genannt. Grundsätzlich gilt: Ob Krebserkrankte gegenüber Arbeitgeber und Kollegen offen mit ihrer Erkrankung umgehen, […]

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Eine aktuell in The Lancet Regional Health – Europe veröffentlichte Studie stellt den Nutzen der Immunadsorption – einer speziellen Blutwäsche – beim Post-COVID-Syndrom infrage. Zwar lassen sich die als mögliche Krankheitsauslöser diskutierten Autoantikörper aus dem Blut entfernen, die Beschwerden der Betroffenen verbessern sich dadurch jedoch nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) sieht darin einen wichtigen Beitrag zu einer evidenzbasierten Bewertung von Therapien für Menschen mit Post-COVID-Syndrom. Das Post-COVID-Syndrom (PCS) kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Viele Patientinnen und […]

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Umweltbelastungen, psycho-soziale Stressoren, Antibiotika und ungesunde Ernährung beeinflussen das Immunsystem und unser Mikrobiom. Sie können zu einem erhöhten Infektionsrisiko, einer schlechteren Immunresilienz und einer veränderten Impfreaktion beitragen. Bislang wurde nur selten untersucht, wie sich diese Einflüsse auf virale Immunantworten bei Schwangeren, Kindern und Jugendlichen auswirken. Das vom UFZ koordinierte Projekt EMVIC will diese Lücke schließen und nutzt dafür Daten aus der Mutter-Kind-Kohorte LiNA des UFZ. Das Projekt, an dem auch die Universität Leipzig, die Medizinische HS Hannover und das Helmholtz-Zentrum […]

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Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) haben eine vielversprechende Malariatherapie entwickelt, die mit nur einer einzelnen Dosis auskommt. Sie könnte dazu beitragen, der zunehmenden Resistenz gegen bestehende Medikamente entgegenzuwirken und die Behandlung für Patientinnen und Patienten deutlich zu vereinfachen. Die Vier-Medikamenten-Kombination mit der Bezeichnung SPAP wird derzeit für groß angelegte klinische Studien in mehreren afrikanischen Ländern vorbereitet. Das DZIF-Projekt wird unter anderem von Prof. Ghyslain Mombo-Ngoma geleitet, der für seine Beiträge zur globalen Gesundheitsforschung in die TIME100 Health 2026 […]

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Menschen, die Medikamente gegen Knochenabbau einnehmen, sogenannte Antiresorptiva, können grundsätzlich auch mit Zahnimplantaten versorgt werden. Dies ist eine wichtige Botschaft der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) in einer aktualisierten Leitlinie. Allerdings muss das Risiko für Komplikationen sorgfältig und individuell geprüft werden, betonen die Fachleute von 18 (zahn-) medizinischen Fachgesellschaften und Organisationen, die diese Leitlinie zur Implantatversorgung von Patientinnen und Patienten unter Antiresorptiva aktualisiert haben. Aufgrund der alternden Bevölkerung steigt die […]

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Die erste große Hitzewelle rollt gerade über uns hinweg. Das Thermometer klettert weit über die 30-Grad-Marke. Alltägliche Dinge und der Arbeitsalltag werden schnell anstrengend, und die Gefahr von Herz-Kreislauf-Problemen steigt. Professor Dr. Lars Maier, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), erklärt im kurzen Interview mit der Unternehmenskommunikation (UK-Kom), wer durch Hitze besonders gefährdet ist, was bei Überhitzung zu tun ist und wann es wirklich gefährlich werden kann. UK-Kom: Was ist der Unterschied zwischen […]

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Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) warnt eindringlich vor melatoninhaltigen Gummibärchen und anderen süßwarenähnlichen Produkten, die als Einschlafhilfen für Kinder vermarktet werden. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert die Ernährungskommission der Fachgesellschaft gemeinsam mit der Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter (KASK) die zunehmende Verbreitung solcher Produkte. Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Als Arzneimittel ist es in Deutschland für Kinder und Jugendliche nur bei wenigen klar definierten medizinischen Indikationen zugelassen – und ausschließlich unter ärztlicher […]

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digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Unruhe, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen oder Gereiztheit: Verhaltens- und psychische Symptome der Demenz zählen zu den belastendsten Aspekten der Erkrankung – für Betroffene und pflegende An- und Zugehörige gleichermaßen. Eine neue Studie des Digitalen Demenzregisters Bayern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat erstmals untersucht, ob sich diese Symptome zwischen Männern und Frauen, die zu Hause leben, unterscheiden. Bis zu 90 Prozent aller Menschen mit Demenz entwickeln im Krankheitsverlauf Verhaltens- und psychische Veränderungen. Diese umfassen Teilnahmslosigkeit, Reizbarkeit, […]

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TWINCORE-Forschende untersuchen Genaktivität in Wirtszellen Das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) kann schwere Erkrankungen der unteren Atemwege verursachen, insbesondere bei Neugeborenen und bei älteren Menschen. Wie es das Virus schafft, der Immunabwehr zu entkommen und welche Veränderungen es in den infizierten Zellen auslöst, war bisher noch nicht vollständig entschlüsselt. Forschende vom TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, konnten jetzt gemeinsam mit interdisziplinären Kolleginnen und Kollegen aus Würzburg, Regensburg, Braunschweig und Hannover zeigen, wie das Virus in das genetische Programm der Atemwegszellen […]

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Die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente gehört für viele ältere Menschen zum Alltag. Eine aktuelle Untersuchung aus der hausärztlichen Versorgung zeigt jedoch, dass die selbstständige Anwendung dieser Arzneimittel häufig mit Herausforderungen verbunden ist. Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben gemeinsam mit Kolleg:innen des Universitätsklinikums Düsseldorf die Ergebnisse der Studie kürzlich in Frontiers of Public Health veröffentlicht. Für die Studie wurden 102 Personen ab 70 Jahren befragt, die regelmäßig mindestens fünf verschiedene Medikamente anwenden. Dabei berichteten […]

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