Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Eine neue Studie des Forschungszentrums Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht für die gute Wirksamkeit des Online-Programms iFightDepression bei leichter und mittelgradiger Depression. Die Ergebnisse zeigen, dass das Selbstmanagement-Programm die depressiven Symptome deutlich verbessern kann. iFightDepression ist ein internetbasiertes, kostenfreies Selbstmanagement-Programm der Stiftung Deutsche Depressionshilfe für Menschen mit leichteren Depressionsformen ab 15 Jahren. Ähnlich wie bei einer Psychotherapie lernen die Betroffenen in sechs Kernmodulen, wie sie Selbstüberforderung vermeiden, mit negativen Gedankenschleifen umgehen oder wie Schlaf und Stimmung zusammenhängen. iFightDepression-Tool verbessert […]

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Oxytocin, weitläufig bekannt als das „Liebeshormon“, reguliert viele Funktionen im Körper, darunter die Geburt, das Brustwachstum und das Stillen. Ein Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien präsentiert in einem Übersichtsartikel in „Oncogene“ das derzeitige Wissen zur Rolle vom Oxytocin Signal System bei Brustkrebs. Für die Forscher*innen bietet der Oxytocin-Rezeptor – das Zielmolekül des Hormons – einen vielversprechenden Ansatz für neue Therapiekonzepte. Ihr Ziel ist es nun, das Verständnis über die durch den Rezeptor angestoßenen biochemischen Signalwege zu […]

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FRANKFURT/AACHEN. Seit Beginn der Pandemie arbeiten Forschergruppen an Methoden, den Nachweis von SARS-CoV-2 Viren im Abwasser für die Überwachung des COVID-19 Infektionsgrads der Bevölkerung zu verwenden. Die Idee ist einfach: Da infizierte Personen SARS-CoV-2 Viren über die Fäkalien abgeben, könnten Abwasserproben Aufschluss über die Infektionszahlen aller an eine Kläranlage angeschlossener Einwohner liefern. Bei ausreichender Empfindlichkeit könnten solche Analysen Behörden als Frühwarnsystem dienen, um lokal ansteigende Fallzahlen im Einzugsgebiet einer Kläranlage frühzeitig zu erkennen. Ein Konsortium aus Frankfurter Virologen, Ökotoxikologen und […]

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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat am 21. August die neue Dreifachkombination Kaftrio für die Mukoviszidose-Therapie zugelassen. Die Zulassung erfolgt für Patienten ab zwölf Jahren, die entweder homozygot in Bezug auf die häufigste Mukoviszidose verursachende F508del-Mutation sind oder eine F508del-Mutation in Kombination mit einer Minimalfunktionsmutation haben. Voraussichtlich rund 60 Prozent der Mukoviszidose-Patienten in Deutschland können damit aktuell von dem neuen Medikament profitieren. (Mukoviszidose – Cystische Fibrose, CF) Die Zulassung bestätigt die Empfehlungen der sog. „postive opinion“, die der Ausschuss für Humanarzneimittel […]

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Selektive Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnregionen ist entscheidend für die Hirnfunktion. Aber die schwache und spärliche Konnektivität beziehungsweise Vernetzung des Gehirns ist dafür eine große Hürde. In den vergangenen zehn Jahren haben Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler verschiedene Mittel identifiziert, mit denen dieser Einschränkung entgegengewirkt werden kann. Jetzt haben Wissenschaftler aus dem Iran, Deutschland und Schweden eine neue Rolle der bidirektionalen Verbindungen bei der Beschleunigung der Kommunikation zwischen Gehirnregionen identifiziert. Ihre Ergebnisse haben sie nun im Fachjournal PLoS Computational Biology vorgestellt. Schwache und […]

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Prof. Dr. habil. Michael Tiemann publiziert Beitrag in Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. „Mangelnde körperliche Aktivität zählt global und national zu den bedeutendsten gesundheitlichen Risikofaktoren überhaupt und rückt zunehmend mehr in den gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Fokus“, weiß Prof. Dr. habil. Michael Tiemann, Professor für Sportwissenschaften an der SRH Hochschule für Gesundheit. Er publiziert zum Thema „Mangelnde körperliche Aktivität – Prävalenz, Bedeutung und Implikationen für die Prävention und Gesundheitsförderung“ aktuell im Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Der […]

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Röntgenphysikerinnen und -physiker der Universität Göttingen haben zusammen mit Pathologen und Lungenspezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mit dem geschädigtes Lungengewebe nach Erkrankung an Covid-19 hochaufgelöst und dreidimensional dargestellt werden kann. Dafür wird eine besondere Röntgenmikroskopietechnik genutzt, um die durch das Virus hervorgerufenen Veränderungen der Lungenbläschen, der so genannten Alveolen, und der Blutgefäße darzustellen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift eLife erschienen. (pug) Bei schweren Krankheitsverläufen von Covid-19 beobachten die Forschenden starke Veränderungen der Gefäßarchitektur, […]

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Musiktherapie für Demenzerkrankte muss kassenfinanzierbar werden Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG) begrüßt das aktuelle ZDF-Chorprojekt „Unvergesslich – unser Chor für Menschen mit Demenz“. Als mediales Projekt kann es die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Demenz erhöhen und zeigt die enorme positive und gesundheitserhaltende Bedeutung von Musik – gerade für Menschen in einem frühen Stadium der Demenz und deren Angehörige. Experten sind sich einig – Potential von Musik lässt sich therapeutisch nutzen Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten machen seit über 30 Jahren in ihrer musiktherapeutischen […]

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Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten im Gesundheitswesen hat, zeigt die erste deutschlandweite Studie der Augsburger Universitätsmedizin. Trotz hoher psychischer Belastung – gerade beim Pflegepersonal – gibt es Zufriedenheit mit den Eindämmungsmaßnahmen, die von Krankenhäusern und dem Staat ergriffen wurden. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience veröffentlicht (Open Access). Der Ausbruch von Covid-19 ist die schwerwiegendste Pandemie seit der Spanischen Grippe 1918. Zu Ausbrüchen von neuen und alten Infektionserregern […]

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Länger als vier bis sechs Wochen sollte es nicht dauern, bis ein Patient mit Anzeichen für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung einem Facharzt vorgestellt wird und die richtige Diagnose erhält. Dieses Ziel wird in Deutschland jedoch weit verfehlt. Ein Grund hierfür ist der ausgeprägte Mangel an rheumatologischen Fachärzten. Nach Ansicht der DGRh hat dieser inzwischen ein Ausmaß erreicht, welches die medizinische Versorgung der Bevölkerung gefährdet. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des DGRh-Jahreskongresses diskutieren Vertreter der Fachgesellschaft darüber, wie dem Fachärztemangel begegnet werden […]

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Das Stoffwechselenzym IL4I1 (Interleukin-4-Induced-1) fördert die Ausbreitung von Tumorzellen und unterdrückt das Immunsystem. Das haben Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am Berlin Institute of Health (BIH) herausgefunden. IL4I1 wird in Tumoren verstärkt gebildet und aktiviert den Dioxin-Rezeptor . Wirkstoffe, die IL4I1 hemmen, könnten künftig neue Chancen für die Krebstherapie eröffnen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler nun in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht. Immuntherapien aktivieren die körpereigene Abwehr gegen Tumoren und revolutionieren gegenwärtig die Krebstherapie. Trotz teilweise bahnbrechender Erfolge profitiert jedoch […]

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Gesichtsmasken sind zum Symbol der Corona-Pandemie und einer „neuen Normalität“ geworden. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes zählt zu den wirkungsvollsten Maßnahmen um Infektionsketten zu unterbrechen und hilft, die Zeit bis zur Einführung eines Impfstoffs zu überbrücken. Dennoch wird in vielen Ländern kontrovers darüber diskutiert, ob das Tragen von Masken verpflichtend werden -oder bleiben- sollte. Forscher der Universitäten Erfurt und Kopenhagen haben nun untersucht, wie verpflichtende und freiwillige Regelungen zum Tragen einer Maske wahrgenommen werden und welche Konsequenzen diese unterschiedlichen Regelungen für […]

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Langzeitdaten der TARGIT A-Studie aktuell im British Medical Journal veröffentlicht Eine Brustkrebstherapie, die nur eine einzige gezielte Strahlenbehandlung direkt im Anschluss an die chirurgische Entfernung eines Tumors erfordert, hat sich bei den meisten Frauen als ebenso wirksam erwiesen wie das herkömmliche Verfahren bei der brusterhaltenden Krebstherapie, bei dem sich die betroffenen Frauen nach der Operation über mehrere Wochen täglich einer Bestrahlung der Brust unterziehen müssen. Zudem liegt die Zahl der Todesfälle aus anderen Ursachen als Brustkrebs bei Patientinnen mit der […]

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