Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Muskelschwund neu im Fokus der medizinischen Wissenschaft: Wenn wir an Medizin denken, so denken wir an viele Organe und Organsysteme und die verschiedenen medizinischen Spezialgebiete. Die Muskulatur kommt uns dabei meist nicht in den Sinn. Allenfalls diejenigen, die Sport treiben, bekommen sie manchmal schmerzhaft zu spüren. Für unsere älteren Patienten ist die Funktion der Skelettmuskulatur allerdings ebenso relevant und wichtig wie der Herzmuskel für den Patienten mit Herzinsuffizienz. Diese Erkenntnis erscheint banal, jedoch ist die Sarkopenie im Sinne eines übersteigerten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bei COVID-19-Erkrankungen kann es zum Auftreten von neurologischen Manifestationen wie Riech- und Geschmacksstörungen, Enzephalopathien, Enzephalomyelitiden, ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen sowie neuromuskulären Erkrankungen kommen. Die Autoren der neuen Leitlinie empfehlen daher eine neurologische Mitbetreuung, und zwar auch bei schwer erkrankten, intensivpflichtigen COVID-19-Patienten, die keine offensichtlichen neurologischen Manifestationen zeigen. Denn diese könnten leicht in der pulmonal dominierten Intensivsituation maskiert bleiben. Das könne letztlich zur hohen Mortalität von beatmungspflichtigen COVID-19-Patienten in Deutschland beigetragen haben.Unter Federführung von Prof. Dr. med. Peter Berlit, Generalsekretär […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

HIRI-Forschern gelingt RNA-Einzelzellsequenzierung bei Bakterien Dass sich einzelne unter Millionen Bakterien von einer Antibiotika-Behandlung oder unserem Immunsystem unbeeindruckt zeigen, ist eine der großen Herausforderungen in der Infektionsmedizin. Wissenschaftler des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), zeigen nun im Fachmagazin Nature Microbiology mit einem neuen Verfahren, wie sie die Aktivität von Genen in individuellen Bakterien bestimmen können. Mit ihrem neuen Verfahren der bakteriellen RNA-Einzelzellsequenzierung könnte man künftig herausfinden, welche Tricks Bakterien zur Ausbildung von […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein kleines Gerät im Brustkorb kann Menschen mit einem hohen Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen im Notfall retten. Ein sogenannter implantierbarer Defibrillator misst den Herzschlag und normalisiert ihn, wenn er gefährlich aus dem Takt geraten ist. In einer weltweit bislang größten Studie dazu sind nun zwei dieser Defibrillatoren-Systeme verglichen worden. Als eines der führenden Studienzentren beteiligt ist die Abteilung für Elektrophysiologie und Rhythmologie der Klinik für Innere Medizin III mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin (Direktor: Prof. Dr. Norbert […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

BMBF-Förderung für gemeinsames Projekt Mit über 400.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Forschungsvorhaben an der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät, das darauf zielt, einen Schnelltest zum Nachweis von SARS-CoV-2 aus Abstrichen zu entwickeln. Das Forschungsteam setzt sich zusammen aus Prof. Dr. Bernhard Schermer, Univ.-Prof. Dr. Roman-Ulrich Müller und Priv.-Doz. Dr. Volker Burst von der Klinik II für Innere Medizin sowie Univ.-Prof. Dr. Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie. „Unser Ziel ist die Entwicklung […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue Daten aus der Studie PROSPER zeigen erstmals einen Vorteil beim Gesamtüberleben, der schwerer wiegt als die Nachteile bei einigen Nebenwirkungen. Bereits 2018 und 2019 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, ob der Wirkstoff Enzalutamid erwachsenen Männern mit nicht metastasiertem, kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom einen Vorteil gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet, also gegenüber einem abwartenden Vorgehen unter Beibehaltung der konventionellen Androgendeprivationstherapie (ADT). Auf Basis des ersten und zweiten Datenschnitts der Studie PROSPER war ein Zusatznutzen nicht belegt. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ergebnisse zu Anpassungen bei Strukturen, Personal, Schutzausrüstung und Schulungsmaßnahmen im weiteren Pandemieverlauf Wie gut waren Pflegende in Kliniken in Berlin und Brandenburg auf den erwarteten Anstieg schwer kranker Covid-19-Patienten vorbereitet? Das wollte das Team um Prof. Dr. Johannes Gräske, Professor für Pflegewissenschaften und Leiter des Studiengangs Pflege an der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin, herausfinden. Ziel der im April 2020 durchgeführten Studie „COVID-19 Pandemie in Berlin und Brandenburg: Eine Ist-Analyse in Krankenhäusern aus Sicht des Pflegemanagements“ war es, bisher fehlende […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue Post-COVID-Ambulanz am UKJ bietet Patienten mit Langzeitfolgen umfangreiche Hilfe Jena (UKJ/ane). Eine Corona-Erkrankung kann für betroffene Patienten erhebliche Spätfolgen haben. Noch Monate später kämpfen viele Patienten mit ihrem Allgemeinempfinden. Wie aber sehen die Langzeitfolgen der Erkrankung COVID-19 genau aus, wenn die eigentliche Infektion überstanden ist?  Und wie kann Patienten mit derartigen Symptomen geholfen werden? Genau zu diesem Zweck wurde jetzt am Universitätsklinikum Jena (UKJ) als einzigartiges Angebot eine Post-COVID-Ambulanz eingerichtet. In der neuen Post-COVID-Ambulanz am UKJ werden alle Patienten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Nachhaltige biotechnologische Herstellung eines Naturstoffs gegen TuberkuloseKorallen, die auf den Riffen der Bahamas wachsen, produzieren einen Wirkstoff, der multiresistente Tuberkulose-Bakterien abtötet. Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, das Antibiotikum im Labor biotechnologisch herzustellen – kostengünstig, schnell und nachhaltig. Vor 17 Jahren sah Thomas Brück bei einem Tauchgang auf den Bahamas zum ersten Mal die Hornkoralle Antillogorgia elisabethae. Er erinnert sich noch genau an diese Begegnung in 18 Metern Wassertiefe: „Ihre polypenbedeckten, violetten Verästelungen bewegten sich sanft in […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bei einer Routineuntersuchung wurde 2017 bei der damals 16-jährigen Nina Maluga ein gutartiger Lebertumor entdeckt: zunächst war das aber kein Grund zur Beunruhigung. Zwei Jahre später allerdings war der Tumor von vier auf nunmehr zehn Zentimeter angewachsen. Die Ärzte der Klinik für Chirurgie am UKM rieten dringend zu einer OP. Dabei musste die halbe Leber entfernt werden. Aber nicht klassisch per Bauschnitt, sondern minimalinvasiv per Laparoskop. ukm/aw Wenn man Nina Maluga wenige Tage nach ihrem 20. Geburtstag fragt, wie es […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Was passiert, wenn ein Elektroauto in einem Strassentunnel oder in einer Tiefgarage Feuer fängt? Im Versuchsstollen Hagerbach setzten Empa-Forscher gemeinsam mit dem Tunnelsicherheitsexperten Lars Derek Mellert Batteriezellen von Elektroautos in Brand, analysierten die Verteilung von Russ und Rauchgasen sowie die chemischen Rückstände im Löschwasser. Ein trockener Knall, dann geht es los: Ein Batteriemodul eines Elektroautos steht im Versuchsstollen Hagerbach in Flammen. Ein Video des Versuchs zeigt eindrücklich, welche Energie in solchen Batterien steckt: Meterlange Stichflammen zischen durch den Raum und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die deutsche Corona-Warn-App steht seit Mitte Juni 2020 zum Download zur Verfügung. Über 17 Millionen Mal wurde sie bereits heruntergeladen. Nach anfangs hohen Downloadzahlen steigt diese Zahl jedoch nur noch langsam. Das Forschungsinstitut OFFIS möchte unter anderem ermitteln, warum Menschen die App nicht nutzen und von den Benutzer*innen wissen, wie ihnen die App im Umgang gefällt. Der Forschungsbereich Gesundheit des niedersächsischen Informatikinstituts OFFIS hat eine aktuelle Umfrage zur Nutzung – oder auch Nichtnutzung – der deutschen Corona-Warn-App gestartet. Die Wissenschaftler*innen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat einen Test entwickelt, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die immununterdrückende Medikamente einnehmen müssen. Das ist zum Beispiel nach einer Organtransplantation notwendig. „Wir konnten belegen, dass diese Patienten trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf Sars-Cov-2 erzielen können“, sagt Prof. Dr. Nina Babel, Leiterin des Centrums für Translationale Medizin am Marien-Hospital Herne. Die immununterdrückende Therapie kann mithilfe des Tests während einer Covid-19-Erkrankung individuell angepasst […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →