Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Neben Cholesterinsenkern ist ein gesunder Lebensstil wichtig – welche Rolle spielt gesunde Ernährung? Hohes Cholesterin im Blut erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Neben medikamentösen Therapien zur Cholesterinsenkung ist ein gesunder Lebensstil wichtig. Welche Rolle spielt dabei gesunde Ernährung und wozu raten Herz- und Gefäßspezialisten beim Schutz vor Infarkten? (Frankfurt a. M./Leipzig) Cholesterinreiche Lebensmittel wie beispielsweise Eier, Käse und Butter galten lange als Hauptursache für erhöhte LDL-Cholesterinwerte, einem wichtigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Heute wissen wir, dass die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Fibrosierende Lungenerkrankungen (auch „Interstitial Lung Diseases“; ILD, oder „Diffuse Parenchymal Lung Diseases“; DPLD) sind seltene Erkrankungen der Lunge, die sich durch eine Vielzahl auslösender Trigger (Stäube, Strahlung, akut-inflammatorische, rheumatische, medikamentöse Ursachen, idiopathisch), durch einen heterogenen Verlauf und am Ende vielfach durch eine zunehmende Vernarbung der Lunge kennzeichnen. Die betroffenen Patienten verspüren zunächst Luftnot unter Belastung und/oder einen trockenen Reizhusten. Mit zunehmender Schwere der Erkrankung nimmt die Luftnot dann zu und tritt bereits in Ruhe auf. Der Lebensradius nimmt erheblich ab […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine neue, deutschlandweite Studie unter Leitung der Dresdner Hochschulmedizin zeigt, dass die Kombination aus intensiver Chemotherapie und der Substanz Venetoclax die Behandlungsergebnisse bei aggressiver akuter Leukämie deutlich verbessern kann. Dies belegen die Ergebnisse von RELAX mit einer 75-prozentigen Remission im Vergleich zur historischen Kohorte mit 40 Prozent. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Haematology veröffentlicht. Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine besonders aggressive Form von Blutkrebs, die ohne rasche und intensive Behandlung meist schnell voranschreitet. Zwar […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren Auf den Punkt gebracht Die Erkältungssaison ist in vollem Gange, der Hals kratzt, die Nase läuft, man fühlt sich krank – und hofft, dass es keine Grippe ist. Das Influenza-Virus ist nach wie vor eine Bedrohung für unsere Gesundheit. Es löst saisonale Epidemien aus, seltener auch schwerwiegende weltweite Pandemien. Verfügbare antivirale Medikamente sind oft weniger wirksam als erhofft, da das Influenza-Virus extrem schnell mutiert, um […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich in vielen Organen, unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab, in der Insulin produziert wird. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings für das menschliche Auge nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts am Universitätsklinikum Dresden und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen – drei Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) – zeigte nun erstmals: Erklärbare […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Psychosomatikkongress 2026: Warum ein Perspektivwechsel in der Versorgung nötig ist Berlin – Anhaltende Körperbeschwerden wie Erschöpfung, Magen-Darm-Beschwerden oder Juckreiz begleiten viele Betroffene über Monate oder Jahre und schränken Alltag, Beruf und soziales Leben ein. Doch wie kommt es zu einer solchen Chronifizierung von Beschwerden und wie könnte man ihr vorbeugen? Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es sinnvoll ist, nicht nur Organbefunde, sondern veränderbare biologische, psychologische und soziale Mechanismen in den Blick zu nehmen. Wie man Risikopersonen frühzeitig identifizieren könnte, wird auch ein […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Welt-Nierentag 2026 am 12. März 2026 Nephrologen warnen vor verstecktem Zucker in Getränken und Fertigprodukten Berlin – Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird – etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. „Fruktose […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden die leeren Eisenspeicher werdender Mütter effizient und sicher mit einer intravenösen Eiseninfusion aufgefüllt. Im Februar 2026 wurde die 1000. Schwangere erfolgreich therapiert. Würzburg. Seit September 2022 behandelt ein interdisziplinäres Team der Anämie-Ambulanz des UKW werdende Mütter mit Eisenmangel oder Eisenmangelanämie. Im Februar dieses Jahres wurde die tausendste Schwangere mit einer intravenösen Eiseninfusion therapiert. Das streng überwachte Behandlungskonzept der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig. Entsprechend groß ist […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Armutsfalle Pflege: Durch die massiv gestiegenen Eigenanteile in stationären Pflegeeinrichtungen sind immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner auf unterstützende Sozialhilfeleistungen angewiesen. Die Sozialhilfequote in Pflegeheimen erreicht 2026 den neuen Höchstwert von 37 Prozent. Ohne Reformen könnten die Belastungen der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2035 ungebremst auf knapp 43 Prozent ansteigen. Das zeigen neue Berechnungen des Bremer Gesundheitsökonomen Prof. Heinz Rothgang im Auftrag der DAK-Gesundheit. Laut Sonderanalyse könnte sich die Zahl der Sozialhilfeempfänger in den nächsten neun Jahren um 15 Prozent auf […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wenn sich zwei seltene Autoimmunerkrankungen – die Immunthrombozytopenie (ITP) und das Antiphospholipidsyndrom (APS) – in einem Patienten vereinen, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Spirale aus schweren Blutungen und Blutgerinnseln führen. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am LMU Klinikum München konnte nun erstmals zeigen, dass eine neue Form der Immuntherapie mit sogenannten bispezifischen Antikörpern die zugrunde liegende Autoimmunreaktion gezielt ausschalten kann. Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Behandlung wurden jetzt im renommierten „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht. Bei […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zyklus-Tracker, Ovulationsarmbänder oder Smart Tampons sammeln immer mehr Gesundheitsdaten von Nutzerinnen: Warum Datenschutz bei Femtech-Produkten oft an Grenzen stößt, welche rechtlichen Lücken bestehen, erklärt Klaudia Kwiatkowska im Interview. Menstruations-Apps sind längst mehr als digitale Kalender: Sie sammeln intime Gesundheitsdaten, geben Vorhersagen zu Zyklus und Fruchtbarkeit – und öffnen Türen für Unternehmen, Werbung und KI-Analysen. Klaudia Kwiatkowska beleuchtet im Interview die Chancen und Risiken dieser Femtech-Produkte, datenschutzrechtliche Fallstricke und wie Apps zukünftig die Selbstbestimmung von Nutzerinnen stärken könnten. Ihr Doktoratsprojekt „A […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wie können wir schneller von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft profitieren? Helmholtz Munich arbeitet eng mit führenden Kliniken in ganz Deutschland zusammen, um Forschungsergebnisse unmittelbar und gezielt in neue Therapieansätze zu überführen – sowie umgekehrt: Beobachtungen aus dem Klinikalltag zurück im Labor zu untersuchen. Eine Zusammenarbeit, die neue Wege in der Medizin eröffnet und den Patient:innen zugutekommt. „Translation ist ein zentraler Auftrag: Forschung und Klinik so eng zu vernetzen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schnell und gezielt bei den Patient:innen ankommen.“Prof. Dr. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu – auch als Folge einer nicht immer zielgerichteten Anwendung. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) engagiert sich dafür, dass Resistenzrisiken angemessen in der Fachinformation abgebildet werden. Dies ist besonders wichtig, da die meisten bakteriellen Infektionskrankheiten mit Antibiotika behandelt werden, die schon lange zugelassen sind. Ein Beispiel hierfür ist das Antibiotikum Azithromycin. Das BfArM stieß hier auf Ebene der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) ein neues Bewertungsverfahren an, das zu einer EU-weiten Einschränkung und Vereinheitlichung der Anwendungsgebiete sowie […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →