Themenschwerpunkt: Syndicated
Plattenepithelkarzinome gelten häufig als therapieresistent, eine große Herausforderung im Kampf gegen diese Krebsart. Ein Würzburger Forschungsteam konnte nun eine Schwachstelle dieser Karzinome nachweisen und nutzen.
Plattenepithelkarzinome sind eine…
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Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen haben die Reaktionen des Immunsystems auf unterschiedliche Kombinationen von Erst- und Zweitimpfungen gegen Sars-Cov-2 genauer untersucht. Veröffentlicht wurden die Daten in der renommierten Fachzeitschr…
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COPD-Patienten wissen oft nicht, dass sie auch an Herzkrankheiten wie Herzschwäche oder koronarer Herzkrankheit (KHK) leiden. Neben Rauchen auch hohes Cholesterin, Bluthochdruck und Diabetes häufige Risikofaktoren.
Wer Luftnot in Ruhe verspürt oder plö…
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MHH-Studie: Gefäße von Mädchen nehmen größeren Schaden als die von Jungen
Das Geschlecht spielt eine Rolle: Chronische Nierenerkrankung wirken sich stärker auf die Gefäße von Mädchen aus als auf die von Jungen. Das konnten Forschende der Medizinischen …
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Forscher*innen der Universität Bayreuth haben janusähnliche Spinnenseide-Fasern entwickelt, die Nervenzellen anziehen und so zum Wachsen bringen können. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichtet das Team um Prof. Dr. Thomas Scheibel am Lehrstuhl…
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Krebs der Schleimhäute im HNO-Bereich, also in Mundhöhle, Rachen oder Kehlkopf ist die sechsthäufigste Tumorerkrankung. Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE haben nun mithilfe einer neuen Technik HNO-Plattenepithelkarzinome untersuc…
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Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, Psychokardiologe an der Universitätsmedizin Göttingen, maßgeblich beteiligt an neuem europäischen Positionspapier über den wissenschaftlichen Stand und die klinische Bedeutung psychosozialer Fragen bei Herzschwäche….
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In der komplexen Behandlung von Patienten mit einer schweren, sogenannten nekrotisierenden Bauchspeicheldrüsenentzündung wurde ein neues endoskopisches Vorgehen etabliert, um krankes Gewebe im Bauchraum zu entfernen. Die Experten der Klinik und Polikli…
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Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progrediente Erkrankung des motorischen Nervensystems, die bislang nicht effektiv behandelbar ist und meistens innerhalb weniger Jahre zum Tode führt. Eine deutsche Studie [1] evaluierte die krankheitsmodif…
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Welche Auswirkungen haben Energy-Drinks auf die Herz-Kreislauf-Funktion bei jungen Menschen? Das untersuchen Forscher in einer von der Deutschen Herzstiftung geförderten neuen Studie.
Energy-Drinks werden nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von vie…
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Eine randomisiert kontrollierte Studie hat die Effektivität von zwei gängigen Intervallfasten-Methoden zur Gewichtsreduktion verglichen.
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Bei der chronischen entzündlichen Östrogen-abhängigen Krankheit Endometriose leiden betroffene Frauen oft unter starken Schmerzen im Bauchraum, bei der Menstruation oder dem Geschlechtsverkehr. Durch die andauernde Unklarheit über den genauen Wirkmechanismus der Krankheit sind vor allem schmerzlindernde symptomatische Behandlungen bei den Patientinnen gefragt. In dieser Studie wird so die Wirkung der natürlichen Stoffe Quercetin, Kurkuma und Acetylcystein auf die Symptome der Endometriose untersucht.
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In einer aktuellen Stellungnahme [1] kritisieren DGfN und der BN e.V. die S1-Leitlinie „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinscher Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“ vom 14.12.2021 [2]. Darin wird u.a. eine „fortgeschrittene Nierenerkrankung“ pauschal als ein Kriterium für die Triage angeführt – doch eine solche ist nicht immer prognoselimitierend. Menschen wie Frank-Walter Steinmeier, SPD, beispielsweise, die eine Niere gespendet haben, leben mit einer eingeschränkten Nierenfunktion und haben rein formal eine „fortgeschrittene Nierenerkrankung“. Gemäß der aktuellen Leitlinie würden sie nun im Fall der Fälle einer Triage zum Opfer fallen.
Am 14.12.2022 hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zusammen mit anderen medizinischen Fachgesellschaften die AWMF-S1-Leitlinie „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinscher Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie – Klinisch-ethische Empfehlungen“ publiziert.
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Bundesverband Niere e.V. (BN e.V.) sprechen sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen die pauschale Nennung einer „fortgeschrittenen Nierenerkrankung“ als Indikator für eine schlechte Erfolgsaussicht intensivmedizinischer Maßnahmen aus. „Der Terminus ‚fortgeschrittenen Nierenerkrankung‘ ist medizinisch ungenau und selbst bei Menschen mit weit fortgeschrittener, dialysepflichtiger Erkrankung ist die Nierenerkrankung im Einzelfall nicht ausschlaggebend für das Überleben, sondern in erster Linie die Komorbiditäten. Junge Menschen z.B. mit erblichen Nierenerkrankungen, die ansonsten aber gesund sind, können an der Dialyse alt werden, werden aber durch die Leitlinie diskriminiert und u.U. im Fall der Fälle ‚austriagiert‘“, erklärt Professor Dr. Julia Weinmann-Menke, Mainz, Pressesprecherin der DGfN.
Ein plakatives Beispiel führt Isabelle Jordans, Vorsitzende des Patientenverbands, Bundesverband Niere e.V., an. So liege auch bei allen Lebendspendern per se eine „fortgeschrittene Nierenerkrankung“ vor, da sie erstmal die Hälfte der Nierenfunktion durch die Spende einer ihrer beiden Nieren verlieren. Diese Menschen werden aber vor der Spende medizinisch sorgfältig untersucht, es handelt sich in der Regel um sehr gesunde, auch sehr gesundheitsbewusste Menschen mit einer generell hohen Lebenserwartung, die auch durch die Spende nur geringfügig gemindert wird, wie Studien belegen. „Ein prominentes Beispiel ist Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier. Diese Menschen, die ihren Liebsten ein Organ geschenkt haben und gesellschaftliche Anerkennung verdient hätten, könnten nun Opfer der Triagierung werden – das ist auch ein unglückliches Signal für die Wertschätzung der Lebendspender und für die Organspende ganz allgemein.“
DGfN und BN fordern daher, dass Nierenkranken keinesfalls per se die Zuteilung intensivmedizinischer Maßnahmen verwehrt werden darf. Zusammenfassend sprechen sie sich dafür aus, die Triage bei nierenkranken Menschen immer im Mehraugen-Prinzip unter Einbeziehung einer Nephrologin/eines Nephrologen und ausschließlich anhand der individuellen Anamnese und Prognose der Betroffenen vorzunehmen.
Quellen
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