Themenschwerpunkt: Endometriose
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 randomisiert-kontrollierte Studien spricht dafür, dass Omega-3-Fettsäuren Entzündungsprozesse bei Frauen mit Endometriose reduzieren. Dies könnte einen ergänzenden Beitrag bei Endometriose darstellen. Schmerzlindernde Effekte konnten hingegen nicht mit statistischer Signifikanz festgestellt werden.
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In einer randomisiert-kontrollierten Studie linderte eine FODMAP-reduzierte Diät gastrointestinale Symptome bei Endometriosie signifikant besser als eine Kontrolldiät und besserte die Lebensqualität der Teilnehmerinnen. Weitere Studien sollten dies im Echt-Welt-Setting überprüfen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 67 Teilnehmerinnen fand keine signifikanten Unterschiede zwischen einer Behandlung mit Quinagolid-Vaginalring versus Placebo in Bezug auf die Größe der gesamten Läsionen. Die Post-Hoc-Analyse fand jedoch in der Behandlungsgruppe häufigere Läsionsregression, speziell bei tief-infiltrierender Endometriose. Weitere Studien sollten dies gezielt untersuchen.
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Die Analyse einer Patientenbefragung mit 314 Frauen zeigte, dass das Butylscopolamin mit Paracetamol effektiv Dysmenorrhö lindern konnte. Die Autoren sehen jedoch Bedarf für randomisiert-kontrollierte Studien zur besseren Einschätzung der Wirkstoffkombination und ihrer Rolle im Management von Menstruationsschmerzen.
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Ein Akupressurband am Fußgelenk kann akute Schmerzen bei primärer Dysmenorrhö signifikant lindern, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 78 Frauen. Die Methode kann einfach zuhause angewandt werden und erwies sich in dieser Untersuchung als sicher und wirksam.
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Frauen mit höherem Homocysteinspiegel haben häufig mehr Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Allerdings unterschieden sich die Homocysteinspiegel von Embryo-Kulturen von 19 Frauen mit und ohne Endometriose nicht statistisch voneinander, fand eine kleine Studie.
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Bei einer peritonealen Endometriose, die bei einer Laparoskopie im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung diagnostiziert wird, ist eine Endometriumbiopsie anzuraten, um das Vorliegen einer chronischen Endometritits zu evaluieren. Die Wissenschaftler einer Studie mit betroffenen Frauen betonen, dass dies die Wirksamkeit des weiteren therapeutischen Ansatzes deutlich verbessern könnte.
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Salsalat hatte keinen Vorteil für die NO-vermittelte Vasodilatation, aber beeinträchtigte die Gefäßerweiterung über nicht-NO-vermittelte Mechanismen, zeigte eine kleine Studie mit 11 Frauen mit Endometriose. Die Autoren schließen, dass Salsalat nachteilige Effekte auf die kutane Mikrozirkulation bei Frauen mit Endometriose hat und keine sinnvolle Behandlungsoption darstellt.
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Eine Metaanalyse über 14 Studien zeigt, dass – wenn nötig – eine operative Behandlung tiefinfiltrierender Endometriose signifikante Verbesserungen der Lebensqualität, Schmerzen und gastrointestinaler Funktion für betroffene Frauen erreichen kann.
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Patientinnen mit Endometrioma nutzen signifikant seltener eine endokrine Endometriose-Therapie im Vergleich zu Frauen mit Endometriose ohne Endometrioma, zeigte eine beobachtende Querschnittsstudie mit 838 prämenopausalen Frauen. Demnach lehnen Betroffene häufig ohne medizinischen Grund endokrine Endometriose-Behandlungen ab, setzen sich dadurch jedoch einem höheren Risiko für Wiederauftreten von Endometrioma, wiederholten Operationen und anhaltender Schädigung der Ovarienfunktion aus.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien fand ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko und Bluthochdruck bei Frauen mit Endometriose. Die Autoren plädieren für präventive Strategien und Früherkennungsuntersuchungen bei bekannter Endometriose.
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Die Behandlung tief-infiltrierender Endometriose kann mit oraler Behandlung mit Dienogest als auch mit einem Levonorgestrel-freisetzenden Intrauterinimplantat vergleichbare Verbesserungen der Lebensqualität zu erreichen, zeigte eine kontrollierte Studie.
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