Neue Studien zu Chronische Darmentzündung
Eine aktuelle Studie konnte ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes bei Menschen mit Morbus Crohn und Dünndarmresektion aufzeigen. Menschen mit Colitis Ulcerosa und Dickdarmresektion hatten im Gegensatz dazu ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes.
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Patienten mit Colitis ulcerosa können von Probiotika, die zusätzlich zur Standardhandlung mit Aminosalicylaten eigenommen werden, profitieren. Das war das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, bei der die Wissenschaftler die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfassten.
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TNF-Hemmer werden bei Morbus Crohn meist erst im späteren Krankheitsverlauf angewandt. Die vorliegende Meta-Analyse, die eine frühe Therapie mit TNF-Hemmern mit einem späten Gebrauch verglich, zeigte jedoch, dass Patienten von einem frühen Gebrauch der TNF-Hemmer profitieren konnten.
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Wissenschaftler aus China haben den Einfluss von Krafttraining und einer Nahrungsergänzung auf den Verlust von Muskulatur bei Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen untersucht.
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Kognitive Verhaltens- und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (COBMINDEX) verbessert Krankheitsaktivität und psychische Belastbarkeit bei Morbus Crohn.
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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein höheres Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, als Personen, ohne derartige Darmerkrankungen. Dies war das Ergebnis einer groß angelegten, dänischen Studie. Dieses Ergebnis bestätigte das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie.
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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie groß das Risiko für Kinder mit Morbus Crohn ist, sich einer Operation unterziehen zu müssen. Außerdem untersuchten sie, welche Auswirkungen eine frühe Verwendung von TNF-Hemmern auf den Krankheitsverlauf der Kinder hatte. Sie stellten fest, dass diese Wirkstoffe das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögerten, wenn sie bereits innerhalb der ersten drei Monate nach Diagnose zum Einsatz kamen. Dieser positive Effekt der frühen Therapie mit TNF-Hemmern war jedoch erst nach mehreren Jahren ersichtlich.
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Die Darmflora spielt bei Morbus Crohn eine wichtige Rolle. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass der Stuhl von Kindern mit Morbus Crohn im Vergleich zum Stuhl von gesunden Kindern eine veränderte Zusammensetzung und eine geringere Vielfalt von Mikroorganismen aufwies. Die Behandlung mit Infliximab führte dazu, dass sich die Vielfalt der Mikroorganismen wieder erweiterte und die Darmflora so der von gesunden Kindern ähnlicher wurde.
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Wissenschaftler befragten Patienten mit einer chronischen Darmentzündung zu ihrer Erkrankung. Die meisten Patienten litten unter Fatigue, Kraftlosigkeit, Schmerzen und Gewichtsverlust. Etwa fünf von sechs Patienten nannten Stress als Krankheitsursache.
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Wissenschaftler aus China haben den Einfluss von Krafttraining und einer Nahrungsergänzung auf den Verlust von Muskulatur bei Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen untersucht.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse, ob TNF-Hemmer und Integrin-Hemmer das Infektionsrisiko bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erhöhten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass beide Wirkstoffgruppen bei Morbus Crohn-Patienten keinen Einfluss auf das Infektionsrisiko hatten. Bei Patienten mit Colitis ulcerosa erhöhten TNF-Hemmer hingegen das Risiko für Infektionen – nicht aber Integrin-Hemmer.
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Das Nachahmerpräparat von Infliximab, CT-P13, ist günstiger als das Originalprodukt. Doch ist ein Wechsel von Infliximab auf CT-P13 auch sicher und wirksam? In der vorliegenden Studie kamen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass der Wechsel insgesamt gut vertragen wurde und dass die Krankheitsaktivität durch den Wechsel nicht beeinflusst wurde.
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Viele Kinder mit Morbus Crohn sind mangelernährt. Dies kann sich negativ auf das Risiko für Komplikationen nach einer Darmoperation auswirken, wie die vorliegende Studie zeigte. Je schwerer die Mangelernährung war, desto größer war für die Kinder das Risiko, innerhalb der ersten 30 Tagen nach der Operation von Komplikationen betroffen zu sein.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Christiane hat seit 25 Jahren MS. Für sie und für andere Patientinnen und Patienten mit einer fortgeschrittenen Multiplen Sklerose ist das Warten und Hoffen auf neue Medikamente, die den Verlauf wirksam aufhalten, Alltag. Die chronisch-progrediente Erkrankung des zentralen Nervensystems verläuft anfangs meist schubartig und kann in dieser Phase mit einer Reihe von Medikamenten behandelt werden. Schreitet die Krankheit jedoch fort, fehlen bislang Therapien, die den Verlust der neurologischen Fähigkeiten aufhalten. Doch laufende Zulassungsstudien machen Hoffnung auf künftige neue Behandlungsoptionen. Als […]
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Im Knochenmark gibt es verschiedene Stammzellen, aus denen Blut- und Immunzellen hervorgehen. Wie und wodurch sie sich voneinander unterscheiden, erläutert ein Team um Simon Haas jetzt in „Nature Cell Biology“. Die Erkenntnisse sollen helfen, Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern. Gemeinsame Pressemitteilung des Max Delbrück Center und des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) Tag für Tag produziert der Körper eine riesige Zahl von Blut- und Immunzellen, die uns gesund und am Leben halten. Sie alle entwickeln sich aus Blutstammzellen […]
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Forschende der Charité, des Max Delbrück Center (MDC) und des Berlin Institute of Health (BIH) haben untersucht, wie moderne CFTR-Modulatoren bei Mukoviszidose nicht nur die Lunge, sondern auch den gesamten Proteomhaushalt des Körpers beeinflussen. Die in Cell Systems veröffentlichte Studie liefert neue Einblicke in die systemischen Effekte hochwirksamer Therapien. CFTR-Modulatoren verbessern die Funktion des bei Mukoviszidose häufig mutierten CFTR-Proteins und haben die Behandlung der Erkrankung in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. In der aktuellen Studie verglichen die Forschenden eine Zweifachtherapie (Lumacaftor/Ivacaftor) mit […]
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Mit der FDA-Zulassung von Hepcludex (Bulevirtide) erreicht eine an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am Universitätsklinikum Heidelberg und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Therapie gegen chronische Hepatitis D nun auch den weltweit wichtigsten Arzneimittelmarkt. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat Hepcludex (Bulevirtide) zur Behandlung chronischer Hepatitis-D-Infektionen zugelassen. Der Wirkstoff wurde maßgeblich von dem Heidelberger Virologen Prof. Dr. Dr. h.c. Stephan Urban, Professor für „Translationale Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und […]
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Ein Fokus auf Resilienzmechanismen statt auf individuelle Faktoren soll die Wirksamkeit von Resilienztrainings verbessern. Prof. Dr. Sarah Schäfer, Dr. Jutta Stoffers-Winterling und Prof. Dr. Klaus Lieb vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) haben eine Übersichtsarbeit im Wissenschaftsjournal Nature Reviews Psychology veröffentlicht. In der Veröffentlichung mit dem Titel „Towards mechanism-focused and scalabe resilience interventions“ plädieren die Forschenden für eine grundlegende Neuausrichtung von Resilienzinterventionen. Eine neue Veröffentlichung von Prof. Dr. Sarah Schäfer, Dr. Jutta Stoffers-Winterling und Prof. Dr. Klaus Lieb im Wissenschaftsjournal Nature […]
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Tampon, Binde, Menstruationstasse, -schwamm oder Periodenunterwäsche – die Auswahl an Menstruationshygieneprodukten ist groß. Für menstruierende Frauen bedeutet das, flexibel und an ihre Bedürfnisse angepasst wählen zu können. Gleichzeitig herrscht teilweise Unsicherheit, wie einzelne Produkte hinsichtlich Gesundheit und Komfort zu bewerten sind. Zum Welttag der Menstruationshygiene am 28. Mai ordnet der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF) die wichtigsten Produkte medizinisch ein und klärt hinsichtlich verbreiteter Mythen im Alltag auf. „Grundsätzlich gilt: Jede Frau und jedes Mädchen sollte das Periodenprodukt wählen, […]
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Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Das gilt vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko, denn Nierensteine entstehen oft durch ein Zusammenspiel […]
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München – Gersten- und Hagelkörner zählen zu den häufigsten Augenleiden überhaupt, die bei vielen Menschen mindestens einmal im Leben auftreten. Meist sind die korngroßen Schwellungen an Ober- oder Unterlid zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, und sie heilen von allein ab. Doch bei Menschen unter anderem mit Hauterkrankungen, allergischer Neigung, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem können sich die Lider immer wieder neu entzünden. In seltenen Fällen kann eine hartnäckige Schwellung auch auf eine erste Tumorerkrankung hinweisen. Wie Betroffene mit Gersten- und […]
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Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Mit der vollständig überarbeiteten S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ stehen aktualisierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle dieser seltenen, aber klinisch hochrelevanten Manifestation der Syphilis zur Verfügung. Die Leitlinie gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Aktuell wurde die S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ unter der Federführung von Prof. Dr. Matthias Klein, München, und Prof. Dr. Matthias Maschke, Trier, vollständig überarbeitet und publiziert. Die Leitlinie richtet sich an Ärztinnen/Ärzte, insbesondere aus den Bereichen Neurologie und […]
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Der Bundestag hat am heutigen Freitag, den 22. Mai 2026, das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) beschlossen. Faktenblatt zur ApothekenreformPDF-Datei (barrierefrei, 134 KB) Das Gesetz enthält wesentliche Maßnahmen zur Stärkung des flächendeckenden Netzes von Vor-Ort-Apotheken mit dem Ziel einer sicheren Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, insbesondere auch im ländlichen Raum. Apotheken werden wirtschaftlich gestärkt, von Bürokratie befreit, und sie erhalten neue Aufgaben in der Prävention und Diagnostik. „Apotheken sind eine feste Säule für eine niedrigschwellige und flächendeckende Gesundheitsversorgung der […]
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CAU-Forschungsteam belegt in neuer Arbeit, welche spezifischen zellulären Mechanismen zu einer gezielten Schwächung von bakteriellen Krankheitserregern führen und so die Wirksamkeit einer Antibiotikatherapie erhöhen. Von antibiotikaresistenten Krankheitserregern geht eine der aktuell größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit aus. Durch die Falsch- und Übernutzung antibakterieller Wirkstoffe in den vergangenen Jahrzehnten sind inzwischen zahlreiche Krankheitskeime unempfindlich gegen Antibiotika geworden, einschließlich vieler sogenannter Reservewirkstoffe zur Behandlung besonders schwerer Krankheitsfälle. Die Ursache dieser globalen Gesundheitskrise liegt in drastisch steigenden Raten antimikrobieller Resistenzen (AMR) bei […]
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Am Weltblutkrebstag stehen bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems im besonderen Fokus. Im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersucht die Biologin Dr. Monika Hartmann Proben von Patient:innen auf typische molekulare Veränderungen, die zum Beispiel bei einer Leukämie auftreten. Die identifizierten molekularen Marker können wichtige Hinweise auf den Krankheitsverlauf und erfolgversprechende Therapieoptionen für die Betroffenen bieten. Der Blutkrebstag wurde 2001 ins Leben gerufen und findet weltweit jedes Jahr am 28. Mai statt. Ziel des […]
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Gesundheitsfachpersonen soll nicht nur die Herausforderungen der Klimakrise kennen, sondern sich auch aktiv für einen Wandel einsetzen – zum Wohle der Gesundheit. Dieses Ziel verfolgt das Projekt PHUSE unter der Leitung der Universität Basel. Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung für unsere Gesundheit. Darin sind sich internationale Expertinnen und Experten der Weltgesundheitsorganisation einig. Die Diagnose der Ärztin Bea Albermann ist deshalb eindeutig: «Wir müssen nicht das Klima retten – sondern uns.» Das nationale Netzwerk PHUSE will deshalb Kompetenzen zu den planetaren Krisen […]
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