Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Chronische Darmentzündung

Neue Studien zu Chronische Darmentzündung

Bildgebende Verfahren eignen sich, um Entzündungen im Darm bei Patienten mit Morbus Crohn aufzuspüren. Wissenschaftler befragten Patienten zu den Erfahrungen, die sie mit verschiedenen bildgebenden Untersuchungsmethoden gemacht haben. Am besten schnitt hierbei der Ultraschall ab, gefolgt von der Magnetresonanz-Enterographie. Die Darmspiegelung bildete das Schlusslicht, erzielte aber dennoch recht gute Ergebnisse.

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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie lange Adalimumab und Infliximab bei Patienten mit Colitis ulcerosa angewandt werden konnten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass beide Wirkstoffe ähnlich lange wirksam waren. Die zusätzliche Gabe von 5-Aminosalicylsäure verlängerte den Anwendungszeitraum der TNF-Hemmer – jedoch nur, wenn der Patient zuvor noch nie mit einem TNF-Hemmer behandelt wurde.

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Azathioprin kann Krankheitsschübe nach einer Operation verhindern. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Azathioprin am besten direkt nach der Operation oder bei Veränderungen der Darmschleimhaut genommen werden sollte und nicht erst, wenn der Patient bereits Beschwerden hat. Der frühere Einsatz von Azathioprin konnte nämlich besser weitere Operationen verhindern.

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Viele Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nutzten die sozialen Medien, um an krankheitsrelevante Informationen zu gelangen oder diese bereitzustellen. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Die Studie deckte jedoch auch Probleme der sozialen Medien auf. Viele Patienten hatten nämlich Bedenken, was die Vertrauenswürdigkeit der Informationen und die Diskretion anging.

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Vedolizumab ist ein innovativer Wirkstoff, der bei einer mittelschweren bis schweren chronischen Darmentzündung eingesetzt wird. Da der Wirkstoff spezifisch im Darm wirkt, untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie, ob er auch bei Gelenkbeschwerden, die bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nicht selten auftreten, helfen kann. Sie stellten fest, dass es diesbezüglich Unterschiede zwischen Patienten mit Morbus Crohn und Patienten mit Colitis ulcerosa gab.

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Um einen Krankheitsrückfall nach einer Morbus Crohn-Operation früh erkennen zu können, sind Darmspiegelungen hilfreich, da eine veränderte Darmschleimhaut mit einem erneuten Krankheitsschub einhergeht. Wissenschaftler zeigten in der vorliegenden Studie, dass sich auch eine Stuhlprobe eignen könnte, um den Zustand der Darmschleimhaut zu beurteilen. Somit könnten viele Darmspiegelungen vermieden werden.

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Infliximab wird durch eine Infusion verabreicht, die in der Regel im Krankenhaus durchgeführt wird. Wissenschaftler aus den USA analysierten die Daten von Patienten, die die Infliximab-Infusionen zu Hause mit spezieller Betreuung bekamen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Infusionsreaktionen recht selten auftraten.

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Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile kann bei Patienten mit einer chronischen Darmentzündung zu Komplikationen führen. Wissenschaftler stellten in einer Übersichtsstudie heraus, welche Patienten besonders gefährdet sind. Demnach hatten Patienten, die Antibiotika oder Biologika anwendeten oder bei denen der Dickdarm involviert war, ein höheres Risiko für eine solche Infektion.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Christiane hat seit 25 Jahren MS. Für sie und für andere Patientinnen und Patienten mit einer fortgeschrittenen Multiplen Sklerose ist das Warten und Hoffen auf neue Medikamente, die den Verlauf wirksam aufhalten, Alltag. Die chronisch-progrediente Erkrankung des zentralen Nervensystems verläuft anfangs meist schubartig und kann in dieser Phase mit einer Reihe von Medikamenten behandelt werden. Schreitet die Krankheit jedoch fort, fehlen bislang Therapien, die den Verlust der neurologischen Fähigkeiten aufhalten. Doch laufende Zulassungsstudien machen Hoffnung auf künftige neue Behandlungsoptionen.  Als […]

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Im Knochenmark gibt es verschiedene Stammzellen, aus denen Blut- und Immunzellen hervorgehen. Wie und wodurch sie sich voneinander unterscheiden, erläutert ein Team um Simon Haas jetzt in ​„Nature Cell Biology“. Die Erkenntnisse sollen helfen, Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern. Gemeinsame Pressemitteilung des Max Delbrück Center und des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) Tag für Tag produziert der Körper eine riesige Zahl von Blut- und Immunzellen, die uns gesund und am Leben halten. Sie alle entwickeln sich aus Blutstammzellen […]

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Forschende der Charité, des Max Delbrück Center (MDC) und des Berlin Institute of Health (BIH) haben untersucht, wie moderne CFTR-Modulatoren bei Mukoviszidose nicht nur die Lunge, sondern auch den gesamten Proteomhaushalt des Körpers beeinflussen. Die in Cell Systems veröffentlichte Studie liefert neue Einblicke in die systemischen Effekte hochwirksamer Therapien. CFTR-Modulatoren verbessern die Funktion des bei Mukoviszidose häufig mutierten CFTR-Proteins und haben die Behandlung der Erkrankung in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. In der aktuellen Studie verglichen die Forschenden eine Zweifachtherapie (Lumacaftor/Ivacaftor) mit […]

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Mit der FDA-Zulassung von Hepcludex (Bulevirtide) erreicht eine an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am Universitätsklinikum Heidelberg und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Therapie gegen chronische Hepatitis D nun auch den weltweit wichtigsten Arzneimittelmarkt. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat Hepcludex (Bulevirtide) zur Behandlung chronischer Hepatitis-D-Infektionen zugelassen. Der Wirkstoff wurde maßgeblich von dem Heidelberger Virologen Prof. Dr. Dr. h.c. Stephan Urban, Professor für „Translationale Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und […]

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Ein Fokus auf Resilienzmechanismen statt auf individuelle Faktoren soll die Wirksamkeit von Resilienztrainings verbessern. Prof. Dr. Sarah Schäfer, Dr. Jutta Stoffers-Winterling und Prof. Dr. Klaus Lieb vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) haben eine Übersichtsarbeit im Wissenschaftsjournal Nature Reviews Psychology veröffentlicht. In der Veröffentlichung mit dem Titel „Towards mechanism-focused and scalabe resilience interventions“ plädieren die Forschenden für eine grundlegende Neuausrichtung von Resilienzinterventionen. Eine neue Veröffentlichung von Prof. Dr. Sarah Schäfer, Dr. Jutta Stoffers-Winterling und Prof. Dr. Klaus Lieb im Wissenschaftsjournal Nature […]

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Tampon, Binde, Menstruationstasse, -schwamm oder Periodenunterwäsche – die Auswahl an Menstruationshygieneprodukten ist groß. Für menstruierende Frauen bedeutet das, flexibel und an ihre Bedürfnisse angepasst wählen zu können. Gleichzeitig herrscht teilweise Unsicherheit, wie einzelne Produkte hinsichtlich Gesundheit und Komfort zu bewerten sind.  Zum Welttag der Menstruationshygiene am 28. Mai ordnet der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF) die wichtigsten Produkte medizinisch ein und klärt hinsichtlich verbreiteter Mythen im Alltag auf. „Grundsätzlich gilt: Jede Frau und jedes Mädchen sollte das Periodenprodukt wählen, […]

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Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Das gilt vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko, denn Nierensteine entstehen oft durch ein Zusammenspiel […]

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München – Gersten- und Hagelkörner zählen zu den häufigsten Augenleiden überhaupt, die bei vielen Menschen mindestens einmal im Leben auftreten. Meist sind die korngroßen Schwellungen an Ober- oder Unterlid zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, und sie heilen von allein ab. Doch bei Menschen unter anderem mit Hauterkrankungen, allergischer Neigung, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem können sich die Lider immer wieder neu entzünden. In seltenen Fällen kann eine hartnäckige Schwellung auch auf eine erste Tumorerkrankung hinweisen. Wie Betroffene mit Gersten- und […]

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Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Mit der vollständig überarbeiteten S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ stehen aktualisierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle dieser seltenen, aber klinisch hochrelevanten Manifestation der Syphilis zur Verfügung. Die Leitlinie gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Aktuell wurde die S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ unter der Federführung von Prof. Dr. Matthias Klein, München, und Prof. Dr. Matthias Maschke, Trier, vollständig überarbeitet und publiziert. Die Leitlinie richtet sich an Ärztinnen/Ärzte, insbesondere aus den Bereichen Neurologie und […]

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Der Bundestag hat am heutigen Freitag, den 22. Mai 2026, das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) beschlossen. Faktenblatt zur ApothekenreformPDF-Datei (barrierefrei, 134 KB) Das Gesetz enthält wesentliche Maßnahmen zur Stärkung des flächendeckenden Netzes von Vor-Ort-Apotheken mit dem Ziel einer sicheren Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, insbesondere auch im ländlichen Raum. Apotheken werden wirtschaftlich gestärkt, von Bürokratie befreit, und sie erhalten neue Aufgaben in der Prävention und Diagnostik. „Apotheken sind eine feste Säule für eine niedrigschwellige und flächendeckende Gesundheitsversorgung der […]

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CAU-Forschungsteam belegt in neuer Arbeit, welche spezifischen zellulären Mechanismen zu einer gezielten Schwächung von bakteriellen Krankheitserregern führen und so die Wirksamkeit einer Antibiotikatherapie erhöhen. Von antibiotikaresistenten Krankheitserregern geht eine der aktuell größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit aus. Durch die Falsch- und Übernutzung antibakterieller Wirkstoffe in den vergangenen Jahrzehnten sind inzwischen zahlreiche Krankheitskeime unempfindlich gegen Antibiotika geworden, einschließlich vieler sogenannter Reservewirkstoffe zur Behandlung besonders schwerer Krankheitsfälle. Die Ursache dieser globalen Gesundheitskrise liegt in drastisch steigenden Raten antimikrobieller Resistenzen (AMR) bei […]

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Am Weltblutkrebstag stehen bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems im besonderen Fokus. Im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersucht die Biologin Dr. Monika Hartmann Proben von Patient:innen auf typische molekulare Veränderungen, die zum Beispiel bei einer Leukämie auftreten. Die identifizierten molekularen Marker können wichtige Hinweise auf den Krankheitsverlauf und erfolgversprechende Therapieoptionen für die Betroffenen bieten. Der Blutkrebstag wurde 2001 ins Leben gerufen und findet weltweit jedes Jahr am 28. Mai statt. Ziel des […]

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Gesundheitsfachpersonen soll nicht nur die Herausforderungen der Klimakrise kennen, sondern sich auch aktiv für einen Wandel einsetzen – zum Wohle der Gesundheit. Dieses Ziel verfolgt das Projekt PHUSE unter der Leitung der Universität Basel. Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung für unsere Gesundheit. Darin sind sich internationale Expertinnen und Experten der Weltgesundheitsorganisation einig. Die Diagnose der Ärztin Bea Albermann ist deshalb eindeutig: «Wir müssen nicht das Klima retten – sondern uns.» Das nationale Netzwerk PHUSE will deshalb Kompetenzen zu den planetaren Krisen […]

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