Themenschwerpunkt: Fachpresse
Menschen mit Schlaflosigkeit haben ein erhöhtes Risiko, an einer Form von Demenz zu erkranken, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 16 Studien. Allerdings erhöhen nicht alle Formen von Schlafstörungen das Demenzrisiko. Frühes Erwachen, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen zeigten keinen Zusammenhang mit Demenzerkrankungen.
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Koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinfarkt: Beschwerden, Risiken und Untersuchungsergebnis können sich bei Frauen deutlich von denen bei Männern unterscheiden – mit Folgen für Lebensqualität und -erwartung. Wissen über die Unterschiede kann Leben retten Für Frauen – wie für Männer – sind Herzerkrankungen wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen und vorzeitigen Tod. Nur dass diese Erkrankungen bei Frauen aufgrund des hormonellen Schutzes meist etwa zehn Jahre später als bei Männern auftreten. Am häufigsten sterben Frauen […]
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Eine Beobachtungsstudie mit 120 Teilnehmern fand, dass gesunde Männer höhere Progesteronspiegel aufweisen als Männer mit Migräne. Weitere Studien müssen mögliche kausale Assoziationen von Geschlechtshormonen und Migräne bei Männern analysieren.
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Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 200 älteren Menschen mit Risiko für kognitiven Abbau fand, dass Chorsingen genauso wirksam ist wie ein strukturiertes Gesundheitsbildungsprogramm. Beide Interventionen senkten das Risiko für Depressionen und Angststörungen.
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DDG bekräftigt Forderung nach verbindlicher Verhältnisprävention Übergewicht und Adipositas nehmen auch bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland weiter zu. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts haben 9,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren Übergewicht, etwa 6 Prozent haben Adipositas. Damit steigt auch das Risiko für Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes, von dem 2022 etwa 1.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren betroffen waren. Die jüngste Zulassung des GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid für junge Patientinnen und Patienten ab 10 […]
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Die KI-Analyse von Bildgebungsdaten von 42 000 Personen vor und teils nach Pandemiebeginn fand, dass die Pandemie messbar zur schnelleren Alterung unserer Gehirne beigetragen hat. Kognitive Effekte schien dies jedoch innerhalb des betrachteten Zeitraums nicht zu haben – lediglich Personen, die an COVID-19 erkrankten, erlitten hierbei Einbußen.
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Lichttherapie mit 500 nm blau-grünem Licht zeigt bei Menschen entlang des Alzheimer-Kontinuums unterschiedliche Wirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Bei fortgeschrittenen Demenzsymptomen war die Lichttherapie wirksamer als in früheren Stadien. Andere Faktoren wie Alter, Bildung oder genetische Prädisposition hatten keinen erkennbaren Einfluss.
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Mit zunehmend besserem Verständnis der Multiplen Sklerose (MS) und einer größeren Auswahl an Wirkstoffen können Patienten mittlerweile ein längeres Leben mit weniger MS-bedingten Einschränkungen führen, als es noch vor wenigen Jahrzehnten denkbar gewesen wäre. Wie sollte aber die Therapie der MS bestmöglich an ein nun häufiger höheres Lebensalter angepasst werden?
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In Deutschland leiden etwa 250.000 Menschen an der Multiplen Sklerose. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die Körperabwehr Strukturen des Zentralen Nervensystems angreift. Die Attacken führen auch zu Veränderungen in der grauen Substanz im Gehirn – die Masse der Nervenzellkörper und Nervenzellverbindungen (Synapsen), die sozusagen unser “Rechenzentrum” bilden. Nun haben Forschende des LMU Klinikums erstmals gezeigt, dass sich mit der Positronen-Emissionstomografie der Synapsenverlust in den MS-Läsionen der Großhirnrinde abbilden lässt.
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Eine aktuelle Metaanalyse aus China konnte zeigen, dass Studienteilnehmer mit Diabetes mellitus, deutlich kürzere Telomere aufweisen als Nichtdiabetiker. Die Analyse bestätigt eine negative Korrelation zwischen Telomerlänge und Diabetes.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem erhöhten Asthmarisiko hin. Die potenziellen Atemwegsrisiken durch den Konsum von Cannabis sollten laut der Studienautoren mehr Beachtung finden.
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Neben sprachlichen Prompts können Large Language Models auch Herzfrequenzdaten verstehen, interpretieren und daran angepasst reagieren. Das haben Dr. Morris Gellisch, ehemals an der Ruhr-Universität Bochum und heute an der Universität Zürich, und Boris Burr von der Ruhr-Universität Bochum in einem Experiment nachgewiesen. Sie entwickelten dafür eine technische Schnittstelle, über die physiologische Daten in Echtzeit an das Sprachmodell übermittelt werden können.
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Adipositas und obstruktive Schlafapnoe (OSA) stehen in einer engen Wechselbeziehung und verstärken sich gegenseitig. Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2) gilt als wichtigster Risikofaktor für die Entwicklung einer OSA.1 Bis zu 90 % der Menschen mit schwerer Adipositas ( BMI ≥ von 40 kg/m²) sind von einer OSA betroffen.2 Dabei wird die Atmung durch eine partielle Verengung der oberen Atemwege eingeschränkt, begünstigt durch überschüssiges Fettgewebe im Hals- und Rachenbereich.3 Die nächtlichen Atemaussetzer verursachen Schlafmangel und hormonelle Dysbalancen, die wiederum die Gewichtszunahme fördern und den Gewichtsverlust erschweren.4 […]
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