Fachpresse

Themenschwerpunkt: Fachpresse

Grippeviren mit einem Kaugummi oder Lutscher schnell und einfach nachweisen: Wie das funktionieren kann, zeigen Forschende aus Würzburg, Braunschweig und Köln mit einem neuen Diagnostik-Tool. Die Grippe (Influenza) ist weit mehr als eine lästige Erkältung – sie zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit und fordert jedes Jahr rund eine halbe Million Todesopfer. Besonders heimtückisch: Grippeviren sind schon ansteckend, bevor überhaupt erste Symptome auftreten. Trotz dieser Bedrohung sind die bisherigen Diagnosemöglichkeiten alles andere als ideal. Sie sind oft teuer, in der […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Digitale Gesundheitstechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Eine Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck über eine höhere digitale Gesundheitskompetenz verfügen als Menschen mit rheumatoider Arthritis. Einflussfaktoren wie Alter, Bildung und Einstellung zum Internet spielten dabei entscheidende Rollen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Gewichtsabnahme kann die Fruchtbarkeit von Frauen mit Adipositas verbessern. Lebensstiländerungen. Insbesondere bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) kann die Fruchbarkeit durch eine Gewichtsreduktion verbessert werden. Während der Eisprung häufiger auftritt und Schwangerschaften wahrscheinlicher werden, bleibt die Auswirkung auf Lebendgeburten begrenzt. Eine frühzeitige Gewichtsabnahme kann zudem das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie senken.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine neue Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) liefert starke Hinweise darauf, dass zuckerhaltige Getränke nicht nur metabolische, sondern auch psychische Gesundheit beeinträchtigen – speziell bei Frauen. Vermittelt wird dieser Effekt wohl über das empfindliche Mikrobiom des Darms. Menschen, die regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumieren, haben nicht nur – wie bekannt – ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Inzwischen zeigen immer mehr Studien: Softdrinks können auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Bislang war aber offen, ob […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie zeigen, dass 90 % der Menschen mit Adipositas, die nach 12 Wochen Tirzepatid-Behandlung zunächst nur geringe Gewichtsverluste erreichten, nach 72 Wochen dennoch eine klinisch relevante Gewichtsreduktion von mindestens 5 % erzielten. Dies verdeutlicht, dass ein längeres Durchhalten der Therapie entscheidend für den Erfolg sein kann.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Wie jede Behandlung birgt auch die Psychotherapie Risiken und kann unerwünschte Wirkungen erzielen. Ein Autorenteam des Universitätsklinikums Jena gibt im Fachjournal Nature Reviews Psychology einen Überblick zum Stand der Wissenschaft und Empfehlungen für Forschung und klinische Praxis. Jena (UKJ/vdG). Auf jedem Beipackzettel und Aufklärungsbogen sind sie akribisch aufgelistet – die Risiken und Nebenwirkungen einer medikamentösen oder operativen Therapie. Denn die angestrebte Wirkung ist oft von unerwünschten Effekten begleitet, und idealerweise treffen Kranke und Therapieteam nach dem sorgsamen Abwägen der Vor- und Nachteile […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Von einem Moment auf den anderen ist alles anders: Ein Hirninfarkt, der ischämische Schlaganfall, trifft jedes Jahr weltweit mehr als 12,2 Millionen Menschen. Dabei werden bestimmte Bereiche des Gehirns nicht mehr durchblutet, was zu Infektionen führen kann. Neu ist die Erkenntnis, dass diese selbst das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Forscher:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben dazu eine Studie veröffentlicht. „Während der COVID-19-Pandemie wurden mehr Schlaganfälle bei SARS-CoV-2-Erkrankten registriert. Ähnlich war es bei […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Kohortenstudie über 6 Millionen Menschen fand, dass Cannabismissbrauch, der zur klinischen Akutbehandlung führt, mit höherem Risiko für eine neue Demenzdiagnose innerhalb von 5 Jahren assoziiert ist. Das Risiko einer Demenz war nach Alkoholmissbrauch, der zur klinischen Behandlung führte, sogar um 31 % höher als nach Cannabismissbrauch. Ob Cannabismissbrauch mit Klinik als Folge zu einer Demenz führt oder eventuell ein frühes Symptom einer Demenz darstellen kann, werden andere Studien klären müssen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Fatigue zählt zu den häufigsten und oft belastendsten Symptomen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen – und bleibt dennoch oft unbeachtet. Betroffene beschreiben Fatigue als anhaltende, lähmende Erschöpfung, die weit über alltägliche Müdigkeit hinausg…

Weiter zum ausführlichen Bericht →