Nachrichten für Newsletter

Themenschwerpunkt: Nachrichten für Newsletter

Forschende der Virologie und Veterinärbakteriologie der Universität Bern haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) geklont. Diese synthetischen Klone werden nun von Forschergruppen weltweit eingesetzt, um Corona-Proben zu testen, antivirale Medikamente zu finden, und möglichst rasch Impfstoffe zu entwickeln. Die in Bern entwickelte Methode kann zukünftig auch für die Bekämpfung anderer hochinfektiöser Viren verwendet werden. Im Hochsicherheitslabor des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV in Mittelhäusern und an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern gelang es […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bonner Forschungsteam ermittelt Sterblichkeitsrate der SARS-CoV-2-Infektion Der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen gilt als Brennpunkt für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Nach einer Karnevalssitzung kam es dort zu einer in Deutschland frühen und massenhaften Ausbreitung des Erregers. Im Rahmen der Studie hatte ein Forschungsteam um Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Gunther Hartmann von der Universität Bonn in der Ortschaft Gangelt eine große Zahl von Einwohnern befragt, Proben genommen und analysiert. Dabei wurde unter anderem erstmals die Sterblichkeitsrate der Infektion genau […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Am Anfang der Covid-19-Pandemie galten Kinder und Jugendliche als sogenannte „Superspreader“, die eine SARS-CoV-2-Infektion besonders leicht übertragen würden. Mittlerweile liegen neue Erkenntnisse vor, trotzdem bleibt vieles immer noch ungewiss. Thomas Müller, Direktor der Univ.-Klinik für Pädiatrie I der Medizinischen Universität Innsbruck erklärt, was schon evidenzbasiert bekannt ist und was noch erforscht werden muss. Innsbruck, 29.04.2020: Am 1. April 2020 gab es in Tirol 63 positiv getestete Kinder und Jugendliche. Seitdem sind nur mehr vereinzelte hinzugekommen. Somit fielen zum Stichtag 1. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die verringerte Luftverschmutzung durch die Maßnahmen gegen Covid-19 senkt die Zahl vorzeitiger Todesfälle und Asthmaerkrankungen bei Kindern. Die drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verhindern nicht nur viele möglicherweise tödliche Covid-19-Fälle. Der damit verbundene beispiellose wirtschaftliche Rückgang etwa im Verkehr, bei der Stromerzeugung oder in der Industrie wirkt sich auch auf die globale Luftqualität aus. Die sauberere Luft hat wiederum einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit, wie ein internationales Wissenschaftlerteam ermittelte: weniger Luftverschmutzung führt zu weniger vorzeitigen Todesfällen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Patienten mit Fehl- und Mangelernährung haben schlechtere Prognosen, warnen Forscher der Uni Hohenheim. Neuer Ärzte-Leitfaden bündelt Empfehlungen und rät zur Prävention. Weitere Ergebnisse und Experten zum Thema Corona-Krise und ihre Folgen unter https://www.uni-hohenheim.de/expertenliste-corona-krise Durch COVID-19 besonders gefährdet seien Personen, die aufgrund von Alter und Vorerkrankungen zu Fehl- und Mangelernährung neigen – oder diese während der Intensivbehandlung entwickeln oder verstärken. Dazu könnten sogar Kinder gehören, warnt Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff von der Universität Hohenheim in Stuttgart. Der Ernährungsmediziner rät […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Für die etwa 4,7 Millionen in Deutschland lebenden Muslime hat am 23. April der religiöse Fastenmonat Ramadan begonnen. Obwohl Menschen mit chronischen Erkrankungen wie einem Diabetes mellitus von der Pflicht zu fasten befreit sind, machen trotzdem viele muslimische Diabetespatientinnen und -patienten von dieser Ausnahme keinen Gebrauch. Doch beispielsweise bei Schwangerschaftsdiabetes oder einem schlecht eingestellten Diabetes kann das tägliche Fasten erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät Menschen mit Diabetes daher, nur unter ärztlicher Begleitung zu fasten – Risikopatienten […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neuer Policy Brief des Kompetenznetzes Public Health zu COVID-19 veröffentlicht Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in Deutschland wurden vielfach Beschäftigte im öffentlichen Dienst – unter anderem Lehrerinnen und Lehrer – ab einem Alter von 60 Jahren dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Begründet wurde dies mit dem besonders hohen Risiko Älterer für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Allerdings könnte ein Fernbleiben-Müssen vom Arbeitsplatz für viele ältere Beschäftigte den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten. Zudem kann die Einstufung […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Weil ein potenzielles Corona-Medikament auf dem Markt nicht erhältlich war, haben Pharmazeuten der Universität Basel damit begonnen, Tabletten selber herzustellen. Davon könnten nicht zuletzt chronischen Patientinnen und Patienten profitieren. Der Wirkstoff mit dem etwas sperrigen Namen Hydroxychloroquin gilt als potenzielles Medikament zur Prophylaxe und Behandlung von Covid-19. Wie gut es sich dafür eignet, wird zurzeit in mehreren klinischen Studien untersucht. Dessen ungeachtet ist ein Rennen um die Beschaffung des Wirkstoffs im Gang. Indien, eines der grössten Produzentenländer, hatte die Ausfuhr […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Anfang April wurde erstmals die Möglichkeit eines SARS-CoV-2-assoziierten Guillain-Barré-Syndroms (GBS) in „Lancet Neurology“ diskutiert [1]. Kurz darauf folgten zwei weitere Publikationen aus Europa, die ein GBS bzw. eine GBS-Variante bei COVID-19-Patienten beschreiben [2, 3]. Das GBS entsteht häufig in Folge von Infektionen, z.B. nach bakterieller Darminfektion oder Infektion mit dem Zytomegalievirus. Nun reiht sich auch SARS-CoV-2 in die Reihe der GBS-auslösenden Erreger ein. Eine Besonderheit: Während es häufig 2-4 Wochen dauert, bis ein Infekt-assoziiertes GBS auftritt, kam es bei den […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Patientinnen und Patienten mit Immunkrankheiten, die sogenannte Zytokin-Hemmer einnehmen, zeigen keine Anzeichen einer Coronavirus-Infektion COVID-19 führt zu einer ähnlichen überschießenden Immunreaktion in der Lunge wie Rheuma, Schuppenflechte oder Darmentzündungen in den jeweiligen betroffenen Organen. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun in einer Studie gezeigt, dass Medikamente, die gegen die Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, sogenannte Zytokin-Hemmer, COVID-19-Infektionen hemmen, bevor die Viren sich im Körper ausbreiten können. COVID-19 löst eine überschießende Immunreaktion aus, die zu einer Entzündung der Lungenbläschen führt, was […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Am Münchner Tropeninstitut entwickelte Terminvergabe-App jetzt bundesweit verfügbar Mit der neuen Drive-/walk-through-Teststation hat das Tropeninstitut am LMU Klinikum München (Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin) neue Testkapazitäten für medizinisches Personal eingerichtet. Seit der Eröffnung des neuen Zentrums in der Georgenstraße im März 2020, sind täglich bis zu 150 Personen auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Ein zentrales Instrument ist hierbei die COVID-19 Teststation Appointments Booking App. Das Münchner Tropeninstitut stellt die Softwarelösung für die Terminvergabe nun über GitHub […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Corona-Pandemie hat den Alltag von vielen Menschen deutlich verändert. Das zeigt sich besonders bei der Mobilität. Die Ausgangsbeschränkungen sorgen dafür, dass Fernstrecken seltener zurückgelegt, nahe Ziele wie der Supermarkt nebenan häufiger als vorher angesteuert werden. Arbeitswege, Besuche bei Freunden und Verwandten fallen oft weg. Die Wissenschaftlerinnen Dr. Angela Francke, Juliane Anke und Lisa-Marie Schaefer von der Professur für Verkehrspsychologie der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ an der TU Dresden nutzen diese Gelegenheit, um mit einer eigens initiierten Forschung den Wechsel […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat die erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt. Die Genehmigung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten. Durch eine intensive wissenschaftliche Beratung des Arzneimittelentwicklers BioNTech im Vorfeld konnte das Paul-Ehrlich-Institut das Verfahren in vier Tagen abschließen. Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →