Themenschwerpunkt: Nachrichten für Newsletter
Menschen, deren direkte Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind, haben selbst ein erhöhtes Darmkrebsrisiko und sollten daher bereits ab dem Alter von 40 Jahren mit der Vorsorge beginnen. Dies gilt in Deutschland für etwa eine von zehn Personen zwischen 40 und 54 Jahren. Doch fast die Hälfte der Betroffenen nimmt diese Chance der risikoangepassten Früherkennung nicht wahr, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun veröffentlichten. 160.000 Menschen im Alter zwischen 40 und 54 Jahren aus Stuttgart, München und Dresden hatten die […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs haben oft kaum noch Behandlungsoptionen. Eine besteht darin, radioaktive Moleküle über eine Andockstelle der Tumoroberfläche, PSMA, in die Zelle einzuschleusen, um diese zu zerstören. Nuklearmediziner haben nun herausgefunden, dass viel mehr PSMA-Moleküle auf der Tumoroberfläche entstehen, wenn sie ein eigentlich schon wirkungslos gewordenes Medikament verabreichen. Auf diese Weise gelangt deutlich mehr Radioaktivität in die Tumorzellen als bisher. Homburger Pilot-Analyse zeigt erstmals drastische Wirkprinzip-Steigerung der PSMA-Radioliganden-Therapie beim fortgeschrittenen Prostatakrebs durch Vorbehandlung mit scheinbar unwirksamem Medikament Wenn sich […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Blutspenden werden als Blutprodukte für Operationen und zur Behandlung von Krankheiten benötigt. Mit Blick auf die sinkende Spenden-Bereitschaft und die demografische Entwicklung in Deutschland ist künftig mit einem zunehmenden Mangel an Spenderblut zu rechnen. Akut wie mittelfristig drohen deshalb Lücken in der Versorgung. „AutoPiLoT“ heißt ein neues Forschungsprojekt an der Universitätsmedizin Essen, mit dem der Einsatz und die Nutzung von Blutprodukten mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz verbessert werden sollen „Mit Hilfe innovativer Technologien und smarter Datennutzung wollen wir in unserem […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscherinnen und Forscher am Institutsteil Translationale Medizin und Pharmakologie TMP des Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME haben einen Weg gefunden, um die Entwicklung von neuropathischen Schmerzen frühzeitig zu unterbinden. Etwa […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Mit Viren Bakterien bekämpfen Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit ständig zu. Im Projekt Phage4Cure gehen Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher gemeinsam mit Partnern neue Wege: Ziel ist es, multiresistente Keime mit Viren, sogenannten Bakteriophagen, zu bekämpfen. Insbesondere gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa, häufigster bakterieller Verursacher von Lungenentzündungen, sollen Phagen als zugelassenes Arzneimittel etabliert werden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO nehmen Antibiotikaresistenzen weltweit alarmierende Ausmaße an. Sie drohten hundert Jahre medizinischen Fortschritts zunichtezumachen, so WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus. Eine Lösung dafür zu finden, sei […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Grizzlybären verbringen viele Monate im Winterschlaf, ohne dass ihre Muskeln unter der fehlenden Bewegung leiden. Wie ihnen das gelingt, berichtet ein Team um Michael Gotthardt im Fachblatt „Scientific Reports“. Die Strategien der Bären könnten helfen, Muskelschwund auch beim Menschen vorzubeugen. Ein Grizzlybär kennt eigentlich nur drei Jahreszeiten. Seine aktive Zeit beginnt zwischen März und Mai. Um den September herum fängt der Bär an, große Mengen zu fressen. Und irgendwann zwischen November und Januar fällt er in den Winterschlaf. Aus physiologischer […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Experten des Universitätsklinikums Freiburg geben Tipps, wie wichtige Vorsätze in die Tat umgesetzt werden können Bei den Neujahrsvorsätzen der Deutschen sind Gesundheitsthemen traditionell stark vertreten. Weniger Stress, mehr Bewegung und endlich das Rauchen aufzugeben, gehören zu den häufigsten Wünschen. Einige einfache Tipps und Hilfestellungen können bei der Umsetzung helfen. „Setzen Sie sich kleine, konkrete Ziele. Dann gelingt die Umsetzung wesentlich besser“, sagt Prof. Dr. Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. „Wichtig ist, dass […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Pharma-Unternehmen dürften 2020 wieder mehr als 30 neue Medikamente auf den Markt bringen Voraussichtlich werden neue Antibiotika verfügbar, die einige Bakterienarten mit Resistenzen bekämpfen können Zwei Gentherapien könnten eingeführt werden Berlin (vfa). Für viele Patientinnen und Patienten wird es 2020 neue Behandlungsmöglichkeiten geben. Denn Pharma-Unternehmen haben für zahlreiche Medikamente die EU-Zulassung beantragt oder kürzlich erhalten. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) rechnet daher für 2020 mit der Markteinführung von mehr als 30 Medikamenten mit neuem Wirkstoff in Deutschland; 2019 waren […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Trendthema „Minimalismus“ hat sich zu einer Lebensart etabliert. Konsumverzicht, reduziertes Wohnen, kein Auto – weniger soll glücklicher und freier machen. Das Buch einer japanischen Aufräum-Expertin ist ein weltweiter Bestseller und auch der erfolgreiche deutsche Kinofilm „100 Dinge“ thematisiert den Verzicht. Wie ein Weniger auch im wichtigen Lebensbereich Ernährung ein Mehr für 2020 sein kann, erklärt die Deutsche Leberstiftung und ruft dazu auf, im neuen Jahr bewusster und gesünder zu essen: „Minimalismus“ bei der Ernährung ist ein wichtiger Beitrag zur […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neuer Sensor misst die Wirksamkeit von Medikamenten In Krebszellen befinden sich Signalwege, die darauf hinweisen, wie bösartig ein Tumor ist. Ein Team um den Biotechnologen Manfred Ogris hat jetzt einen Sensor entwickelt, der die Aktivität dieser Signalwege anhand von leuchtenden Molekülen messen kann. Davon kann schlussendlich abgeleitet werden, wie der Tumor auf verschiedene Substanzen anspricht. Mit dieser Methode werden sowohl bereits bestehende Chemotherapeutika als auch neue Wirkstoffe getestet, was zur Entwicklung von neuen Medikamente führen kann. Die Studie erscheint aktuell […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studie der Uni Bonn: Kostengünstige Methode könnte Kindern in Schwellenländern die Sehkraft retten Ein Smartphone-Adapter mit Speziallinse eignet sich gut zur telemedizinischen Diagnose gefährlicher Netzhauterkrankungen, wie sie häufig bei Frühgeborenen auftreten. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn, die nun in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ erschienen ist. Die Methode ist deutlich kostengünstiger als konventionelle telemedizinische Ansätze. Insbesondere in Schwellenländern könnte sie sich daher für Screening-Untersuchungen eignen. Wird die sogenannte Frühgeborenen-Retinopathie nicht rechtzeitig erkannt, kann sie zur Erblindung führen. Bei […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Es trifft vor allem Minderjährige und Unbeteiligte – Augenärzte fordern Schutzbrillen, Aufklärung und Abgabe-Verbote München, Dezember 2019 – Kinder, Jugendliche und Unbeteiligte werden zu Silvester besonders häufig Opfer von Verletzungen durch Feuerwerkskörper an den Augen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage der DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft an deutschen Augenkliniken für die zurückliegenden drei Jahreswechsel. Die DOG und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) fordern daher Schutzbrillen, verstärkte Aufklärung über die Risiken und eine Diskussion über ein Verbot […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Mit jedem gewonnenen Lebensjahr bewegen sich Kinder täglich zwei Minuten weniger. Was nach einem kleinen Effekt klingt, addiert sich im gesamten Zeitraum des Aufwachsens zu 20 Minuten verlorener Aktivität pro Tag – knapp einem Drittel der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Verhindern können das bestimmte stadtplanerische Maßnahmen – zumindest zum Teil. Toben, rennen, spielen – Kinder bewegen sich in der Regel gerne. Das bereitet ihnen nicht nur Freude, sondern schützt sie auch vor Übergewicht, Diabetes und vielen anderen Gesundheitsproblemen im späteren […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →