Themenschwerpunkt: Nachrichten für Newsletter
Einem interdisziplinären Forscherteam des Uniklinikums Würzburg ist es gelungen, bei Schlaganfallpatienten winzige Blutproben direkt aus der abgeriegelten Zone zu gewinnen und zu analysieren. Während eines Schlaganfalls ist diese Gehirnzone durch ein Gerinnsel vom restlichen Kreislauf getrennt und stirbt ab. Die Forscher konnten beweisen, dass es genau in dieser Zone sehr früh zu einer Entzündungsreaktion kommt. Diese Erkenntnis wird beeinflussen, wie die Schlaganfallbehandlung weiterentwickelt werden muss. Beim ischämischen Schlaganfall verschließt ein Blutgerinnsel (Embolus) ein Gefäß im Gehirn und verhindert die ausreichende […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Haben Sie sich vorgenommen, in diesem Jahr gesünder zu leben? Dann werden Sie wissen: So einfach ist es nicht, vom einen auf den anderen Tag gesünder zu essen, weniger Alkohol zu konsumieren oder mehr Sport zu treiben. Das Beispiel Bluthochdruck zeigt, dass sich auch kleine Schritte lohnen. Obwohl das Jahr noch jung ist, sind die ersten Vorsätze womöglich bereits wieder über Bord geworfen. Gesünder essen, weniger Alkohol trinken oder mit Rauchen aufhören: Sich etwas vornehmen ist einfacher als es durchzuziehen. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der erste Verdachtsfall in Deutschland wurde bestätigt. Prof. Stephan Becker, Virologe an der Universität Marburg und Koordinator des DZIF-Forschungsbereichs „Neu auftretende Infektionskrankheiten“ berichtet über die Forschungsarbeiten, die im DZIF zum Coronavirus 2019-nCoV angelaufen sind. Die Menschen sind in Sorge. Kann das Coronavirus sich auch in Deutschland so ausbreiten, wie es derzeit in China der Fall ist? Prof. Becker: Wir sind tatsächlich in Deutschland besser auf derartige Infektionen vorbereitet. Ganz entscheidend ist, dass wir bereits standardmäßig einen Diagnosetest einsetzen können, mit […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden seit Mai 2019 Krebspatientinnen und -patienten mit gentechnisch veränderten Immunzellen behandelt. Die sogenannte CAR-T-Zelltherapie ist für die Behandlung von schwerkranken Patienten mit bestimmten Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Therapieverfahren nicht zum Erfolg geführt haben. Die 20 bislang vorgenommenen komplexen Behandlungen haben zum Teil zu eindrucksvollen Rückbildungen bis hin zu vollständiger Tumorfreiheit geführt. In Kürze beginnt eine klinische Studie mit einem weiteren gentechnischen Verfahren („CRISPR/Cas9-Genschere“), mit dem Lymphompatientinnen und -patienten behandelt […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Internationale Studie belegt: Gestörte Nachtruhe ist Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Verkehrslärm macht krank. Insbesondere für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist er ein Risikofaktor. Eine neue internationale Übersichtsstudie unter der Federführung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz zeigt nun auf, dass insbesondere eine gestörte Nachtruhe das Risiko erhöht, dass sich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelt. Wesentliche Einflussfaktoren in diesem Prozess sind die Bildung von freien Radikalen (oxidativer Stress) und Entzündungsreaktionen in Gehirn, Herz und Gefäßen. Die neuen Erkenntnisse sind in der aktuellen Ausgabe […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Vorsätze für das neue Jahr können viel für Herz und Gefäße sowie das seelische Wohlbefinden bewirken. Nur nicht alles auf einmal vornehmen! (Frankfurt a. M., 23. Januar 2020) Neujahrsvorsätze sind ein guter Anlass, alte und überkommene Verhaltensweisen, die dem Körper und der Seele nicht guttun, aufzugeben und neue Wege zu gehen. Dabei bewirkt ein gesunder Lebensstil viel für das Herz-Kreislauf-System, nur sollte man sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Wie komme ich trotz des inneren Schweinehunds zu mehr Bewegung? […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein Team von Psychologen der TU Dresden hat in Zusammenarbeit mit Experten aus den Gesundheitswissenschaften und der Arbeitsmedizin sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Meta-Analyse psychosoziale Arbeitsmerkmale identifiziert, die im Zusammenhang mit dem Auftreten von chronischen unteren Rückenschmerzen stehen. So konnte gezeigt werden, dass nicht nur körperliche, sondern auch psychische und soziale Faktoren am Arbeitsplatz zu chronischen Rückenleiden beitragen können. Weltweit leiden über 23 Prozent der Bevölkerung an chronischen Schmerzen im unteren Rücken (engl. chronic low back […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein Magenschrittmacher bringt das Verdauungsorgan wieder in Bewegung – Erlanger Chirurgen haben bundesweit die meiste Erfahrung Die Muskeln in Magen und Darm müssen sich koordiniert bewegen, damit die Nahrung richtig verdaut werden kann. Diese Bewegung der Verdauungsorgane – die Motilität – sorgt dafür, dass sich der Speisebrei mit den Verdauungssäften vermischt und „portionsweise“ Stück für Stück weiter durch den Verdauungstrakt rutscht. Doch Erkrankungen wie Diabetes oder Nervenschädigungen beeinträchtigen diese Beweglichkeit und lähmen den Magen manchmal sogar ganz. Ein kleiner Magenschrittmacher […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wer bereits einen Schlaganfall erlitten hat, kann das Risiko für einen weiteren Hirninfarkt durch eine lipidsenkende Therapie mit Statinen nachweislich reduzieren. Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfehlen die regelmäßige Einnahme der Cholesterinsenker zur Sekundärprävention. Doch wie weit sollte der Cholesterinwert abgesenkt werden? Dazu fehlten bisher aussagekräftige Erkenntnisse. Eine aktuelle Studie aus dem „New England Journal of Medicine (NEJM)“ schließt diese Lücke: Demzufolge sollte der LDL-Cholesterinwert bei Patienten mit Hirninfarkten oder kurzen Durchblutungsstörungen des Gehirns, sogenannten TIAs, und gleichzeitiger Atherosklerose der […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben mit Kollaborationspartnern genetische Einflussfaktoren für die Entgiftung und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten aus dem menschlichen Körper entdeckt / Patientenstudie mit rund 1.600 Teilnehmern Der menschliche Organismus verstoffwechselt Tausende von Substanzen, welche mit der Nahrung aufgenommen oder im Körper selbst gebildet werden. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit Kollaborationspartnern 90 Gene identifiziert, die Stoffwechsel und Entgiftung über Nieren und Urin beeinflussen und deren Rolle in diesen Prozessen bisher größtenteils unbekannt war. Die Studie […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Internationales Forschungsteam unter Beteiligung von CAU-Professor Thomas Bosch liefert Hinweise, dass sogenannte „nicht-übertragbare Krankheiten“ möglicherweise doch über das Mikrobiom von Mensch zu Mensch weitergegeben werden könnten Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs oder bestimmte Lungenkrankheiten zählen heute zu den häufigsten nicht-natürlichen Todesursachen und machen etwa 70 Prozent der Todesfälle weltweit aus. Sie werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als nicht-übertragbar definiert, weil man davon ausgeht, dass sie durch eine Kombination von genetischen, Lebensstil- und Umweltfaktoren verursacht werden und nicht zwischen Menschen übertragen werden […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Informationen zu einem Kunstwerk haben keinen Einfluss auf das ästhetische Erlebnis von Museumsbesucherinnen und -besuchern. Viel stärker wirken sich die Eigenschaften eines Gemäldes selbst auf die Betrachtenden aus. Zu diesem Schluss kommen Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer neuen Studie. Beim ästhetischen Erleben handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel von Wahrnehmungsweisen und kognitiven Prozessen: Merkmale der Kunstwerke wie die Farbgebung und die dargestellten Inhalte spielen eine Rolle, aber auch individuelle Eigenschaften des Betrachters wie seine Fachkenntnis sowie […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Vorläufiger HTA-Bericht bewertet den Nutzen einer Lichttherapie oder einer Vitamin-D-Therapie im Vergleich zueinander sowie zu Antidepressiva, Psychotherapie oder Placebo / Stellungnahmen möglich bis zum 17.2.2020 Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Donau-Universität Krems mit weiteren Kooperationspartnern u. a. untersucht, wie wirksam und sicher eine Lichttherapie bzw. eine Therapie mit Vitamin D zur Behandlung der Herbst-Winter-Depression ist. Die Nutzenbewertung einer Behandlung der Herbst-Winter-Depression mit Lichttherapie oder einer Vitamin-D-Therapie erfolgte im Vergleich […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →