Themenschwerpunkt: Nachrichten für Newsletter
Schlafapnoe bleibt häufig unentdeckt. Deutsche Herzstiftung rät dazu, Schlafstörungen abklären zu lassen (Frankfurt a. M., 4. Dezember 2019) Guter Schlaf ist wichtig für ein gesundes Herz. Umgekehrt können Schlafprobleme das wichtige Organ stark belasten. Herz- und Kreislauf-Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Herzschwäche können durch nächtliche Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, ausgelöst oder verstärkt werden. „Bei rund einem Drittel der Patienten, die unter der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden, besteht eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe“, sagt der Herzstiftungs-Experte Prof. Dr. med. Helgo Magnussen, Leiter der Sektion […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Auxetische Membranen Ein Material, das dicker wird, wenn man daran zieht, scheint den Gesetzen der Physik zu widersprechen. Der sogenannte auxetische Effekt, der auch in der Natur vorkommt, ist jedoch für eine Vielzahl von Anwendungen interessant. Eine neue, vor kurzem im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichte Studie der Empa zeigt nun, wie sich das erstaunliche Materialverhalten weiter steigern lässt – und sogar für die Behandlung von Verletzungen und Gewebeschäden genutzt werden kann. Die Natur macht es vor: Ein Kälbchen, das am […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Jülich, 3. Dezember 2019 – Schizophrenie-Patienten unterscheiden sich untereinander erheblich in ihren vielfältigen Symptomen, die etwa von sozialem Rückzug über Gedächtnisstörungen bis hin zu Halluzinationen reichen. Jülicher Hirnforscher haben nun mithilfe Künstlicher Intelligenz eine generell gültige Ordnung für die Symptome der Schizophrenie aufgestellt. Die neuen Erkenntnisse könnten künftig eine Behandlung ermöglichen, die besser auf den einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Wissenschaftler und Ärzte haben schon häufiger versucht, die Symptome der Schizophrenie zu klassifizieren und so die verschiedenen Ausprägungen dieser Krankheit zu […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Maschinelles Lernen für die Präzisionsmedizin Mit mehr als 235 Millionen Patienten ist Asthma weltweit eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Bei Kindern ist eine Diagnose oft schwerer zu stellen als bei Erwachsenen. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Krankheit gut behandeln. Ein Forscherteam an der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB entwickelt gemeinsam mit Hightech-Unternehmen einen Schnelltest, der zur Asthma-Diagnose nur einen Tropfen Blut benötigt. Dabei bedienen sich die Partner der Methode des Maschinellen Lernens. Atemnot, Kurzatmigkeit und Husten sind nur einige […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Abhängig von der Uhrzeit, zu der gegessen wird, verändern sich die Fettmuster im Blut und beeinflussen die Empfindlichkeit für das Hormon Insulin. Das zeigt die Publikation einer Forschergruppe um PD Dr. Olga Ramich vom DIfE im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. Zahlreiche physiologische Prozesse wie beispielsweise Wach- und Schlafzustand, Körpertemperatur und Blutdruck folgen einem regelmäßigen 24-stündigen Tag/Nachtrhythmus. Dieser Takt der inneren Uhr wird von einem Netzwerk von Proteinen und Genen gesteuert und kann durch Licht und Mahlzeiten beeinflusst werden. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Genomstudie unter Marburger Federführung weist Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen nach Das Krankheitsbild der Panikstörung beruht auf denselben Genen wie Depression und andere Erkrankungen – wenigstens zum Teil. Das ist eines der Ergebnisse einer länderübergreifenden Studie, die Mediziner des Marburger Instituts für Humangenetik mit zahlreichen Fachkolleginnen und -kollegen durchgeführt haben. Sie berichten im Fachblatt „Molecular Psychiatry“ über ihre Resultate. Panikstörung ist eine der schwersten Angststörungen, gekennzeichnet durch plötzliche und wiederholte Panikattacken. „Bislang wusste man nicht, welche Gene für diese Krankheit verantwortlich […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein Team forschender Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Frankfurt in Kooperation mit dem Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) des Krankenhauses Nordwest konnte in einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen, dass ein Abbau von Muskelmasse und -funktion das Überleben von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Magenkrebs unter multimodaler Therapie deutlich verkürzt. Die Ergebnisse der Studie deuten jedoch darauf hin, dass eine frühzeitige gezielte Ernährung diesem Risikofaktor entgegenwirken und ein längeres Überleben der Betroffenen ermöglichen könnte. Mehr als 15.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
BVL stellt Schwerpunkte der Überwachung von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen vor „Coffee-to-go“-Becher, aber auch anderes Geschirr aus Bambusfasern oder Maismehl, enthalten fast immer Melamin oder Formaldehyd. Bei Schwerpunktuntersuchungen der Bundesländer wurde der spezifische Migrationsgrenzwert für Melamin in einem Viertel der Proben überschritten. Darauf wies das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei seiner heutigen (26.11.) Pressekonferenz in Berlin hin. Weitere Schwerpunkte der Betriebskontrollen und Probenuntersuchungen im Jahr 2018 waren Hygienemängel in Großküchen und Verbrauchertäuschung beim Döner-Verkauf. Derzeit werden als nachhaltige Alternativen zu […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neue Medikamente gegen Migräne blockieren das Neuropeptid αCGRP, das etwa an den Hirnhäuten zu Gefässerweiterungen führt. Dasselbe Peptid, das bei körperlicher Aktivität in der Muskulatur gebildet wird, schützt das Herz – was für Menschen mit chronischem Bluthochdruck überlebenswichtig ist. Für sie dürfte die neuartige Migräneprophylaxe gefährlich sein, wie Forschende der Universität Zürich an Mäusen zeigen. Das Neuropeptid αCGRP (engl. α Calcitonin Gene-Related Peptide) wirkt auf zwei unterschiedliche Arten. Direkt an der Freisetzungsstelle der Nervenzellen – beispielsweise an den Hirnhäuten – […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Warum ADHS keine Erkrankung der modernen Gesellschaft ist Jena (UKJ/ane). Sie gelten als Störenfriede, ecken oft an und sind bei Gleichaltrigen meist unbeliebt: Kinder mit ADHS. Die viel beschriebene Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung gilt inzwischen als häufigste psychiatrische Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. 4,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren sind in Deutschland davon betroffen, wobei die Erkrankung bei Jungen etwa viermal häufiger diagnostiziert wird als bei Mädchen. Dabei wird ADHS auch als ein Oberbegriff beschrieben, […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Depression im Alter als Reaktion auf Bitternisse des Alters abgetan – Irrtümer führen zu großen Behandlungsdefiziten – Suizidraten im Alter am höchsten – demografischer Wandel verstärkt Problem Berlin/Leipzig 26.11.2019 – In der deutschen Bevölkerung gibt es große Irrtümer bezüglich der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Depression im Alter. Deshalb wird die Erkrankung bei Senioren häufig falsch oder gar nicht behandelt, was mit zu den drastisch erhöhten Suizidraten im Alter beiträgt. Das zeigt das heute veröffentlichte dritte „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der Wundspion Ob eine Wunde unter einem Verband gut verheilt, lässt sich von aussen nicht erkennen. Empa-Forscher ermöglichen nun den Blick durchs Pflaster à la James Bond. Die verfeinerte Anwendung von Terahertz-Strahlung könnte im medizinischen Bereich die Analyse mehrschichtiger Gewebe voranbringen und bei der Wundbehandlung oder der Diagnostik von Blutgefässablagerungen zum Einsatz kommen. Ein Abend im Casino, der Spion im Smoking zieht das neueste Gadget aus der Tasche: eine blau getönte Brille. Und mit dem Blick durch die Spezialgläser vermag […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Strahlen- und Chemotherapie können sich negativ auf Mund und Zähne auswirken: Karies und Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Kiefernekrosen können die Folge sein. Doch was viele Krebspatienten überrascht: Auch dann, wenn es sich bei den Schäden um direkte Folgen der Therapie handelt – die daraus resultierenden Kosten für Zahnersatz werden von den Krankenkassen meist nicht vollständig übernommen. Je nach zahnmedizinischer Diagnose wird nur ein Zuschuss in festgelegter Höhe gezahlt. Den Rest muss der Patient als Eigenanteil selber tragen. Der Krebsinformationsdienst des […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →