Das Asthma-Mittel Theophyllin ist ein geeignetes Medikament zur Behandlung der ADCY5-abhängigen Dyskinesie. Das zeigt eine neue Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die im Fachmagazin „Movement Disorders“ veröffentlicht wurde. Die Betroffenen berichten über eine deutliche Linderung ihrer Symptome und eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität. Ursache für die Krankheit ist ein seltener Gendefekt, der bereits im Kleinkindalter zu Zuckungen und unkontrollierten Bewegungen führt. Bislang gibt es keine Möglichkeit, die ADCY5-abhängige Dyskinesie zu heilen. „Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam mit dem Universitätsklinikum […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Tag der Organspende am 7. Juni 2025 München – Noch immer warten Menschen in Deutschland bis zu einem Jahr auf eine Hornhautspende, um wieder sehen zu können. Jetzt gibt es Hoffnung: Bietet eine neue Zelltherapie aus Japan einen Ausweg aus dem Spendermangel? Professor Dr. med. Claus Cursiefen, Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG), ordnet die Innovation ein und ruft anlässlich des Tags der Organspende auf, über die eigene Spendenbereitschaft nachzudenken. In Japan ist seit kurzem die erste allogene Zelltherapie für […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
New Research Findings, Environmental Health, EPI Ein Hund im Haushalt könnte dabei helfen, Ekzeme bei genetisch vorbelasteten Kindern zu verhindern – das zeigt eine neue Studie. Kinder mit einer genetischen Veränderung, die das Risiko für die Entwicklung eines Ekzems erhöht, waren laut Forschenden seltener betroffen, wenn sie in früher Kindheit einem Hund ausgesetzt waren. Die Ergebnisse geben neue Einblicke in die Ursachen von Ekzemen bei Kindern und zeigen, wie Umweltfaktoren genetisches Risiko beeinflussen können. Die Studie untersuchte nicht, ob Hundekontakt zur Behandlung […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Copenhagen Declaration: a transformative vision for global diabetes. Lancet Diabetes Endocrinol 2025 Eine neue Vision zur Bekämpfung der weltweiten Typ-2-Diabetes-Epidemie skizziert die Copenhagen Declaration des Global Diabetes Forum. Mehr als 50 Expertinnen und Experten aus Industrie- und Schwellenländern fordern tiefgreifende Veränderungen in Prävention, Versorgung und Forschung. Besonders betont werden der langfristige Nutzen von Remissions-Strategien und die Notwendigkeit, Prädiabetes differenzierter zu betrachten, um maßgeschneiderte Präventionsansätze zu ermöglichen. An der Deklaration haben auch Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und des […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende der ETH Zürich haben erstmals eine Technologie entwickelt, die Biomarker im Menstruationsblut erkennen kann – direkt in der Binde. MenstruAI verspricht eine einfache, nicht-invasive Methode, um Gesundheitsdaten im Alltag zu erfassen. Die Anwendung ist denkbar einfach: die Binde mit dem integrierten nicht-elektronischen Sensor tragen, mit dem Smartphone ein Bild der gebrauchten Binde aufnehmen und mit der App auswerten. MenstruAI soll es Nutzerinnen ermöglichen, ihren Gesundheitszustand regelmässig und ohne grossen Aufwand zu überprüfen. Eine neue Technologie der ETH Zürich bringt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Großangelegte Charité-Studie widerlegt Hinweise auf positiven Zusatzeffekt Fettsenker, sogenannte Statine, werden bei hohen Cholesterinwerten verschrieben, um vor Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Dass Statine außerdem antidepressiv wirken könnten, darauf weisen Ergebnisse kleinerer Studien hin. Dem gingen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin nun in einer kontrollierten Studie nach. Sie konnten allerdings keine antidepressiven Zusatzeffekte durch Statine nachweisen. Die Forschenden empfehlen daher die Verordnung von Statinen als Cholesterinsenker gemäß den allgemeinen Leitlinien, nicht aber zur Behandlung von Depressionen. Die Studie […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Gestörter Schutzmechanismus macht Herz anfällig für gefährliche Rhythmusstörungen, wie Freiburger Herz-Forscher*innen zeigen. Neue Angriffspunkte für Therapien gegen plötzlichen Herztod entdeckt. Ein Unglück kommt selten allein: Viele Menschen entwickeln nach einem Herzinfarkt auch noch lebensgefährliche Komplikationen wie Kammerflimmern. Warum das so ist, hat nun ein internationales Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und der Dalhousie University Halifax in Canada entdeckt. Die Forscher*innen zeigen in einer am 2. Juni 2025 in Circulation Research veröffentlichten Studie: Ein natürlicher Schutzmechanismus, der gesunde Herzen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Lungenfibrose stellt die häufigste Todesursache von Betroffenen mit einer systemischen Sklerose dar. Eine Heilung ist bislang nicht möglich, der Krankheitsverlauf kann lediglich verlangsamt werden. Ein Fallbericht aus Heidelberg unter Beteiligung Düsseldorfer Forschender zeigte nun einen Behandlungserfolg bei einem individuellen Heilversuch mit CD19.CAR-T-Zelltherapie kombiniert mit Nintedanib, wie die Forschenden in The Lancet Respiratory Medicine berichten. Bei der systemischen Sklerose (SSc) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen. Diese Erkrankung des Bindegewebes greift neben der Haut auch […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ob ein Knochenbruch gut heilt, lässt sich daran ablesen, wie das Gewebe in der Bruchstelle durchblutet wird und wie das Blut mit Sauerstoff versorgt ist. Dies hat die Medizin-Professorin Bergita Ganse mit ihrem Team an der Universität des Saarlandes herausgefunden. Die Frakturheilung lässt sich mit handelsüblichen Messgeräten schnell und einfach überwachen – mit Licht statt schädlicher Strahlung. Bislang machen allein Röntgen- und CT-Bilder als punktuelle Momentaufnahmen in zeitlichen Abständen einen Blick auf die Bruchstelle möglich. Das Team veröffentlicht seine Ergebnisse […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Kleiner Schritt mit großer Wirkung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall: Herzstiftung rät zur Kontrolle der Cholesterinwerte beim Vorsorge-Check-up und zu mehr Fokus auf Effekte von Rauchstopp und regelmäßiger Bewegung (Frankfurt a. M./Leipzig) Ein hoher Cholesterinspiegel zählt zu den größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als „stiller Gefäßkiller“ schädigt hohes Cholesterin – wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus – über die Dauer die Gefäße ohne merkliche Beschwerden für die Betroffenen, bis es im Zuge von Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder gar Tod kommt. „Um diese […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Digitalisierung und neue Arbeitsformen beeinflussen unsere psychische Gesundheit. Achim Elfering weiss als Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Bern, was uns bei der Arbeit so stresst – und was uns guttut. Herr Elfering, wie steht es um die psychische Gesundheit der Schweizerinnen und Schweizer im Job? Achim Elfering: Ein Indikator dafür ist die emotionale Erschöpfung, die wir im schweizweiten Job-Stress-Index regelmässig untersuchen. Dort sehen wir, dass sich die Mehrheit – 55 Prozent – nicht erschöpft fühlt. Aber der Anteil […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Nicht zu viel und nicht zu wenig: Die Dosierung der Wirkstoffe bei einer Vollnarkose muss optimal eingestellt sein. Besonders bei Kindern ist das keine simple Sache. Eine Pilotstudie zeigt nun, dass die Analyse der Atemluft helfen kann, ein gängiges Narkosemittel präzise zu dosieren. Und nicht nur das: Aus der Analyse der Atemluft lässt sich auch bestimmen, wie der Körper auf die Anästhesie reagiert. Die Luft, die wir ausatmen, enthält eine Vielzahl an Molekülen, die aus unserem Körper stammen. Mit Messgeräten, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Per Computermodell identifizierte Wirkstoffkandidaten erfolgreich durch Labortests bestätigt Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) hat zwei breit wirksame antivirale Wirkstoffkandidaten identifiziert. Die Studie zeigt, wie eine Kombination aus computergestützter Modellierung und Validierung im Labor dabei helfen kann, schneller neue Medikamente gegen Viren zu entwickeln. Mithilfe von Computersimulationen wurde gezielt nach Stoffwechselprozessen gesucht, die Viren zur Vermehrung benötigen, für die Zelle selbst jedoch nicht lebenswichtig sind. Mit dieser Methode konnte das Team zwei Wirkstoffe identifizieren, die in ersten […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →